Staatsangehörigkeit & Migration · Datenbasis PKS (BKA)

Vergewaltigen Ausländer häufiger als Deutsche, gemessen am Bevölkerungsanteil?

Kurz gesagt, einfach erklärt

Im Jahr 2024 haben Menschen ohne deutschen Pass fast 40 % der Fälle von Vergewaltigung und schwerer sexueller Gewalt gemacht, obwohl sie nur knapp 15 % der Bevölkerung waren. Das bedeutet, auf ihre Gruppengröße bezogen, sind sie etwa 2,6-mal häufiger verdächtigt worden als Deutsche.

Kernaussage: Nichtdeutsche Personen sind in der PKS bei der Deliktsgruppe "Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff im besonders schweren Fall" gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil überrepräsentiert.

Zahlen: Von 11.329 Tatverdächtigen im Jahr 2024 waren 6.892 Deutsche und 4.437 Nichtdeutsche. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger liegt bei 39,2 %, während deren Bevölkerungsanteil 14,8 % beträgt PKS-Tabellen 20/40/50, BKA 2024.

Einordnung: Dies zeigt einen Überrepräsentationsfaktor von etwa 2,6 - also etwa 2,6-mal mehr Verdächtige bezogen auf ihre Gruppengröße im Vergleich zur deutschen Bevölkerung PKS 2024, S. 46. Gruppenvergleiche sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da nicht alle nondeutschen Verdächtigen zur gemeldeten Wohnbevölkerung gehören, was die Statistik beeinflussen kann.

Limitationen: Die PKS erfasst polizeilich Verdächtige und nicht unbedingt tatsächliche Täter, und unter den nichtdeutschen Verdächtigen zählen auch Personen, die nicht in der Bevölkerungsstatistik auftauchen. Ferner können sozioökonomische Faktoren eine Rolle spielen, die aus solchen Zahlen nicht hervorgehen PKS 2025, S. 11.

Wie diese Zahlen zu lesen sind und was sie nicht zeigen: Migration und Kriminalität: Zahlen richtig lesen.

KI-generierte Antwort auf Basis der Polizeilichen Kriminalstatistik des BKA · Stand: 17.08.2026. Angaben ohne Gewähr, Belege jeweils direkt an der Aussage.

Eigene Nachfrage stellen

Deine Nachricht startet einen neuen Chat, der diese Frage und Antwort bereits kennt.