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PKS 2024 · S. 12 / 68

Ausspähen, Abfangen von Daten

einschl. Vorbereitungshandlungen und Datenhehlerei

Fallzahlen 2024

Änderung -551 (-5,1%)

Vorjahr: 10.325, Aktuell: 10.876


Straftaten der PKS-Inland im Vergleich zur PKS-Ausland

Vergleich PKS-Inland und PKS-Ausland
Schlüssel Straftaten/-gruppen Fallzahlen PKS-Inland 2024 Fallzahlen PKS-Ausland 2024
Straftaten insgesamt 5.837.445 642.210
Betrug 743.472 513.518
Cybercrime 131.391 201.877

Hinweis: Inhaltliche Schlüsseländerung wegen der Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis und dessen Zubereitungen ab dem 01.04.2024. Die Vergleichbarkeit der Inlandstaten mit dem Vorjahr ist nicht gegeben. Auf die Auslandstaten hat das keinen Einfluss, weil Rauschgiftdelikte nicht Bestandteil der PKS-Ausland sind.

Für das Berichtsjahr 2024 konnte in der PKS-Ausland bei Straftaten insgesamt in 92,9 Prozent der Fälle der Tatortstaat nicht bestimmt werden. Bei den bekannten Staaten waren Spanien (4.608 Fälle), Italien (3.551) und die USA (3.119) am häufigsten vertreten.

Tatverdächtige

Bei „Straftaten insgesamt“ wurden im Jahr 2024 insgesamt 2.184.834 Tatverdächtige in der PKS erfasst. Damit ist die Anzahl gegenüber dem Vorjahr um -2,8 Prozent gesunken. 1.271.638 Tatverdächtige waren deutsche Staatsangehörige (-3,9 Prozent), 913.196 der Tatverdächtigen besaßen nicht die deutsche Staatsangehörigkeit (-1,1 Prozent). Unter den nichtdeutschen Tatverdächtigen waren 383.844 Zuwanderinnen und Zuwanderer (-4,6 Prozent).

Legt man als Datenbasis „Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße“ zugrunde, so ergibt sich bezüglich der Tatverdächtigen Folgendes: 1.967.731 Tatverdächtige wurden insgesamt registriert (-2,5 Prozent), davon 1.270.858 deutsche (-3,9 Prozent) und 696.873 nichtdeutsche Tatverdächtige (+0,3 Prozent). Unter den nichtdeutschen Tatverdächtigen waren 172.203 Zuwanderinnen und Zuwanderer (-3,6 Prozent). Der Anteil der tatverdächtigen Zuwanderinnen und Zuwanderer, die wegen „Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße“ erfasst wurden, an allen tatverdächtigen Zuwanderinnen und Zuwanderern lag im Berichtsjahr bei 44,9 Prozent (2023: 44,4 Prozent).

Der Rückgang der Tatverdächtigenzahlen ist – wie auch bei den Fallzahlen – im Zusammenhang mit der Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis und dessen Zubereitungen ab dem 01.04.2024 zu sehen. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist damit nicht gegeben.

Opfer

Angaben zum Opfer werden grundsätzlich bei strafbaren Handlungen gegen höchstpersönliche Rechtsgüter (Leben, körperliche Unversehrtheit, Freiheit, Ehre, sexuelle Selbstbestimmung) erfasst, sofern diese im auf der Homepage des BKA abrufbaren PKS-Straftatenkatalog mit einem „O“ gekennzeichnet sind. Zum 01.01.2024 wurden die Delikte, zu denen Opferdaten in der PKS erfasst werden, ausgeweitet, so dass die Zahlen des aktuellen Berichtsjahres nicht mit den Vorjahren vergleichbar sind. Als Opfer werden nur die Personen erfasst, gegen die sich diese versuchte bzw. vollendete Tathandlung gerichtet hat.

Quelle: PKS Bundeskriminalamt, 2024, V1.0Zu dieser Seite fragenOriginal beim BKA