Staatsangehörigkeit & Migration · Datenbasis PKS (BKA)

Wie hoch ist der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger?

Kurz gesagt, einfach erklärt

Etwa 40 von 100 Menschen, die die Polizei im Jahr 2025 verdächtigt, haben keinen deutschen Pass. Ohne Verstöße gegen Aufenthaltsregeln sind es etwa 36 von 100.

Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger bei allen Straftaten beträgt 2025 40,1 %, wenn Verstöße gegen das Aufenthalts- und Asylrecht eingeschlossen sind. Ohne diese Verstöße liegt der Anteil bei 35,5 % PKS-Tabellen 20/40/50, BKA 2025.

Zahlen: Von insgesamt 2.054.855 Tatverdächtigen waren 823.609 nichtdeutsch. Betrachtet man Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße, waren es von 1.908.383 Tatverdächtigen 677.951 nichtdeutsch vgl. PKS 2025, S. 46.

Einordnung: Nichtdeutsche machen etwa 14,9 % der Bevölkerung aus, ihr Anteil an den Tatverdächtigen liegt höher. Ohne Aufenthaltsverstöße ist der Anteil bezogen auf die Gruppengröße etwa 2,4-mal so hoch wie der Bevölkerungsanteil Destatis, Bevölkerungsstand 31.12.2025.

Limitationen: Die PKS zeigt nur Verdachtsmomente, nicht Gerichtsentscheidungen. Unter den nichtdeutschen Tatverdächtigen sind auch Touristen und nicht registrierte Personen, die nicht zur Bevölkerung gezählt werden. Das verzerrt Pro-Kopf-Vergleiche. Zudem sind Alters-, Geschlechts- und soziale Struktur oft signifikant unterschiedlich PKS 2024, S. 64.

Wie diese Zahlen zu lesen sind und was sie nicht zeigen: Migration und Kriminalität: Zahlen richtig lesen.

KI-generierte Antwort auf Basis der Polizeilichen Kriminalstatistik des BKA · Stand: 17.08.2026. Angaben ohne Gewähr, Belege jeweils direkt an der Aussage.

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