Staatsangehörigkeit & Migration · Datenbasis PKS (BKA)
Bei welchen Delikten sind Zuwanderer überrepräsentiert?
Zuwanderer sind in bestimmten Delikten wie der Fälschung von Zahlungskarten deutlich häufiger verdächtig als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht. Nichtdeutsche Verdächtige sind hier bis zu fünfmal so häufig anzutreffen.
Zuwanderer sind bei Fälschung von Zahlungskarten überrepräsentiert. Im Jahr 2025 waren bei dieser Art von Delikt 71 % der Tatverdächtigen nichtdeutscher Herkunft, was bedeutet, dass im Vergleich zur allgemeinen nichtdeutschen Bevölkerungsgruppe ihr Anteil etwa 4,8-mal so hoch war vgl. PKS 2025, S. 11.
Zahlen: Für das Nachmachen und Verfälschen von Zahlungskarten gab es im Jahr 2025 insgesamt 45 Verdächtige, davon 32 nichtdeutsch und 13 deutsch. Beim Gebrauch falscher Zahlungskarten waren 25 Verdächtige erfasst, davon 12 deutsch und 13 nichtdeutsch PKS-Tabellen 20/40/50, BKA 2025.
Einordnung: Während die nichtdeutsche Bevölkerung nur 14,9 % der Bevölkerung ausmacht, stellen sie über 71 % der Verdächtigen bei der Fälschung von Zahlungskarten. Dies bedeutet eine überproportionale Vertretung nichtdeutscher Tatverdächtiger in diesem Bereich.
Limitationen: Zu beachten ist, dass die PKS nur das polizeilich bekannte Kriminalitätsfeld abbildet. Zudem sind bei den nichtdeutschen Tatverdächtigen auch Personen ohne melderechtliche Erfassung enthalten, was die Belastungszahl beeinflussen kann Destatis, Bevölkerungsstand 31.12.2025.
Automatisch erstellte Analyse auf Basis der Polizeilichen Kriminalstatistik des BKA · Stand: 08.07.2026. Angaben ohne Gewähr, Belege jeweils direkt an der Aussage.
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