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PKS 2025 · S. 11 / 79

Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025

Straftaten der PKS-Inland im Vergleich zur PKS-Ausland

Fallzahlen im Jahr 2025 und 2024
Schlüssel Straftaten/-gruppen Fallzahlen PKS-Inland 2025 Fallzahlen PKS-Inland 2024 Fallzahlen PKS-Ausland 2025 Fallzahlen PKS-Ausland 2024
*) ------ Straftaten insgesamt 5.508.559 5.837.445 661.238 642.210
510000 Betrug 681.354 743.472 549.385 513.518
897000 Cybercrime 126.034 131.391 207.888 201.877

Inhaltliche Schlüsseländerung wegen der Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis und dessen Zubereitungen ab dem 01.04.2024. Die Vergleichbarkeit der Inlandstaten mit dem Vorjahr ist nicht gegeben. Auf die Auslandstaten hat das keinen Einfluss, weil Rauschgiftdelikte nicht Bestandteil der PKS-Ausland sind.

3.1 – T02

Für das Berichtsjahr 2025 konnte in der PKS-Ausland bei Straftaten insgesamt in 93,7 Prozent der Fälle der Tatortstaat nicht bestimmt werden. Bei den bekannten Staaten waren Spanien (4.097 Fälle), USA (3.486) sowie Großbritannien/Nordirland (3.346 Fälle) am häufigsten vertreten.

3.2 Tatverdächtige

Bei „Straftaten insgesamt“ wurden im Jahr 2025 insgesamt 2.054.855 Tatverdächtige in der PKS erfasst. Damit ist die Anzahl gegenüber dem Vorjahr um -5,9 Prozent gesunken. 1.231.246 Tatverdächtige waren deutsche Staatsangehörige (-3,2 Prozent), 823.609 der Tatverdächtigen besaßen nicht die deutsche Staatsangehörigkeit (-9,8 Prozent). Unter den nicht-deutschen Tatverdächtigen waren 297.401 Zuwanderinnen und Zuwanderer (-22,5 Prozent).

Legt man als Datenbasis „Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße“ zugrunde, so ergibt sich bezüglich der Tatverdächtigen Folgendes: 1.908.383 Tatverdächtige wurden insgesamt registriert (-3,0 Prozent), davon 1.230.432 deutsche (-3.2 Prozent) und 677.951 nichtdeutsche Tatverdächtige (-2,7 Prozent). Unter den nichtdeutschen Tatverdächtigen waren 156.335 Zuwanderinnen und Zuwanderer (-9,2 Prozent).

Der Anteil der tatverdächtigen Zuwanderinnen und Zuwanderer, die wegen „Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße“ erfasst wurden, an allen tatverdächtigen Zuwanderinnen und Zuwanderern lag im Berichtsjahr bei 52,6 Prozent (2024: 44,9 Prozent).

Der Rückgang der Tatverdächtigenzahlen 2025 ist – wie auch bei den Fallzahlen – in Teilen im Zusammenhang mit der Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis und dessen Zubereitungen ab dem 01.04.2024 zu sehen. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr, in dem die Gesetzesänderung nicht für das gesamte Berichtsjahr galt, ist damit nicht gegeben.

3.3 Opfer

Angaben zum Opfer werden grundsätzlich bei strafbaren Handlungen gegen höchstpersönliche Rechtsgüter (Leben, körperliche Unversehrtheit, Freiheit, Ehre, sexuelle Selbstbestimmung) erfasst, sofern diese im auf der Homepage des BKA abrufbaren PKS-Straftatenkatalog mit einem „O“ gekennzeichnet sind. Als Opfer werden nur die Personen erfasst, gegen die sich diese versuchte bzw. vollendete Tathandlung gerichtet hat.

Kontingentflüchtlinge werden in der PKS mit Aufenthaltsanlass „Asylbewerber“, „Schutz- und Asylberechtigte, „Duldung“ oder „unerlaubter Aufenthalt“ registriert. Im Gegensatz zur Tatverdächtigenzählung, bei denen jede Person im Berichtsjahr nur einmal als Tatverdächtige bzw. Tatverdächtiger erfasst wird („echte“ Tatverdächtigenzählung), wird bei Opfern die Häufigkeit des „Opferwerdens“ gezählt (wird eine Person mehrfach Opfer, so wird sie auch mehrfach als Opfer gezählt).

Quelle: PKS Bundeskriminalamt, 2025, V1.0Zu dieser Seite fragenOriginal beim BKA