SCHLAGWORT EINGEBEN Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
1
2025
Polizeiliche Kriminalstatistik
Ausgewählte Zahlen im Überblick
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
2
Inhalt
Die Innenministerinnen und Innenminister sowie die Innensenatorinnen und der Innensenator der Länder
und des Bundes haben sich im April 2026 mit der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 befasst und den nach-
stehenden Bericht durch einstimmigen Beschluss zur Kenntnis genommen.
Die Kriminalität in der Bundesrepublik Deutschland
- Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
Inhalt ......................................................................................................................... 2
Abbildungsverzeichnis .......................................................................................................... 4
Einleitung ......................................................................................................................... 5
1 Allgemeine Hinweise ...................................................................................................... 5
2 Ziel, Inhalt, Aussagekraft und Besonderheiten ......................................................... 6
3 Überblick 2025................................................................................................................. 9
3.1 Straftaten ....................................................................................................................... 9
3.2 Tatverdächtige ............................................................................................................ 11
3.3 Opfer ............................................................................................................................. 11
4 Ausgewählte Aspekte der Kriminalitätsentwicklung ............................................. 13
4.1 Straftaten insgesamt .................................................................................................. 13
4.2 Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße .................................. 14
4.3 Auslandstaten mit Erfolgsort in Deutschland insgesamt (PKS-Ausland) ........ 16
4.4 Ausgewählte Straftaten/-gruppen .......................................................................... 17
4.4.1 Gewaltkriminalität ............................................................................................................. 17
4.4.2 Weitere ausgewählte Straftaten/-gruppen ................................................................ 24
5 Überblick Straftatenanteile ........................................................................................ 42
6 Tatverdächtige ............................................................................................................... 45
6.1 Tatverdächtige bei „Straftaten insgesamt“ ............................................................ 45
Inhalt
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
3
6.2 Tatverdächtige bei „Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße“
..................................................................................................................................... 46
6.3 Tatverdächtigenbelastungszahl bei „Straftaten insgesamt“ ............................. 47
6.4 Tatverdächtigenbelastungszahl bei „Straftaten insgesamt ohne
ausländerrechtliche Verstöße“ .............................................................................. 48
6.5 Tatverdächtigenbelastungszahl bei „Gewaltkriminalität“ .................................. 50
6.6 Nichtdeutsche Tatverdächtige nach Staatsangehörigkeit ................................... 53
7 Langfristige Entwicklung ............................................................................................ 54
7.1 Entwicklung bei Straftaten insgesamt.................................................................... 54
7.2 Entwicklung bei Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße .... 55
7.3 Langfristige Entwicklung in ausgewählten Kriminalitätsbereichen ................. 56
7.4 Entwicklung der Aufklärungsquoten ...................................................................... 59
7.5 Entwicklung der Tatverdächtigenzahlen ................................................................ 61
8 Opfer ....................................................................................................................... 62
8.1 Überblick Opfer .......................................................................................................... 62
8.2 Altersstruktur und Geschlecht der Opfer .............................................................. 63
8.3 Nichtdeutsche Opfer nach Staatsangehörigkeit ................................................... 65
8.4 Vollstreckungsbeamtinnen und -beamte sowie Polizeivollzugsbeamtinnen
und -beamte (PVB) als Opfer.................................................................................. 66
9 Erläuterungen zu den Tabellen ................................................................................... 68
10 Glossar und Abkürzungsverzeichnis .......................................................................... 69
10.1 Glossar .......................................................................................................................... 69
10.2 Abkürzungsverzeichnis ............................................................................................. 76
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
4
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Tatörtlichkeiten bei Gewaltkriminalität ................................................... 20
Abbildung 2 Spezische Ereignisse bei Gewaltkriminalität ......................................... 21
Abbildung 3 Straftatenanteile an Straftaten insgesamt ............................................... 42
Abbildung 4 Straftatenanteile an Straftaten insgesamt ohne ausl. Verstöße ........... 43
Abbildung 5 Straftatenanteile an Gewaltkriminalität ................................................... 43
Abbildung 6 Straftatenanteile an Diebstahl insgesamt ................................................ 44
Abbildung 7 Gewaltkriminalität und Körperverletztung .............................................. 56
Abbildung 8 Straßenkriminalität ...................................................................................... 57
Abbildung 9 Diebstahl ......................................................................................................... 57
Abbildung 10 Betrug............................................................................................................ 58
Abbildung 11 Straftaten (erfasst und aufgeklärt) und Tatverdächtige insgesamt.... 59
Abbildung 12 Straftaten (erfasst und aufgeklärt) und Tatverdächtige ...........................
insgesamt ohne ausl. Verstöße ............................................................... 60
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
5
Einleitung
1 Allgemeine Hinweise
Auf der Homepage des Bundeskriminalamtes (BKA)
(www.bka.de) ist über den Pfad „Aktuelle Informati-
onen/Statistiken und Lagebilder“ die Polizeiliche
Kriminalstatistik (PKS) zu nden.
Zusätzlich stehen dort auch eine Vielzahl von Tabel-
len zu Fällen, Tatverdächtigen und Opfern sowie
Zeitreihen zum Abruf bereit.
Gemäß Bundesgleichstellungsgesetz § 4 Abs. 3 soll
in Rechts- und Verwaltungsschriften sowie im
dienstlichen Schriftverkehr die Gleichstellung von
Frauen und Männern sprachlich zum Ausdruck ge-
bracht werden. Diese Vorgabe wird analog auch auf
diese Publikation angewandt. Folgende Gegeben-
heiten müssen jedoch berücksichtigt werden:
Geschlechtsspezifische Formulierungen kön-
nen nur verwendet werden, wenn die Texte in
der Formulierungshoheit der Autorin/des Au-
tors liegen.
Katalogwerte sind definierte Begriffe und kön-
nen in dieser Publikation nicht – abweichend
von der getroffenen Festlegung – in ge-
schlechtsspezifischen Schreibweisen verwen-
det werden (Katalogwerte werden in Anfüh-
rungszeichen dargestellt).
Zitate aus anderen Vorschriften/Publikatio-
nen/Texten, die nicht geschlechtsspezifisch
formuliert sind, können ebenfalls nicht geän-
dert werden.
Begriffe und Abkürzungen
Bei der tabellarischen Darstellung von Informatio-
nen zu Straftaten/-gruppen werden immer der
Straftatenschlüssel und dessen Bedeutung (diese
ggf. gekürzt) angegeben. Die Übersicht über alle für
das aktuelle Berichtsjahr gültigen Straftatenschlüs-
sel inklusive der vollständigen Bezeichnung ist im
PKS-Straftatenkatalog enthalten, der auf der Home-
page abrufbar ist.
Für „Diebstahl ohne erschwerende Umstände
(Schlüssel 3***00)“ sowie „Diebstahl unter erschwe-
renden Umständen (Schlüssel: 4***00)“ werden die
Begriffe „einfacher Diebstahl“ und „schwerer Dieb-
stahl“ verwendet.
Der PKS-Straftatenkatalog enthält zudem eine Auf-
listung aller Summenschlüssel, mit denen in einigen
Deliktsbereichen nach fachlich denierten Anforde-
rungen mehrere Straftatenschlüssel zu einer Straf-
tatengruppe zusammengefasst werden, z. B.
„892000 Gewaltkriminalität“. Welche einzelnen
Straftatenschlüssel den Summenschlüsseln jeweils
zugeordnet sind, ist dem Dokument „Übersicht
Summenschlüssel“ zu entnehmen, das ebenfalls auf
der Homepage des BKA abrufbar ist.
Fachbegriffe und Abkürzungen werden im Kapitel
„Glossar und Abkürzungsverzeichnis“ erläutert.
Datenvergleiche
Die Tabellen der PKS werden auf Basis der Einzelda-
tensätze in den Landeskriminalämtern und dem BKA
nach festgelegten Regeln erstellt. Systembedingt
können die auf Bundesebene ermittelten Werte ge-
ringe Abweichungen zu den in den Ländern veröf-
fentlichten Daten aufweisen.
Aufgrund von Auf- bzw. Abrundungen bei Prozent-
zahlen ergibt sich unter Umständen bei der Addition
der jeweiligen Prozentzahlen ein Wert ungleich 100
Prozent.
Änderungen in Rechtsvorschriften, aber auch bei
den Erfassungsmodalitäten führen oftmals zu Ein-
schränkungen in der Vergleichbarkeit der Daten mit
den Vorjahren. In Tabellen, in denen Entwicklungen
dargestellt sind, werden die betroffenen PKS-
Schlüssel entsprechend gekennzeichnet. Eine kor-
respondierende Kennzeichnung der übergeordne-
ten Schlüssel bzw. der Summenschlüssel erfolgt in
der Regel nicht.
Betrachtungszeitraum der Kriminalitätsent-
wicklung
Der Zeitraum für die Betrachtung der Kriminalitäts-
entwicklung ist auf 15 Jahre festgelegt. Im Bericht
zur PKS 2025 beginnen die Zeitreihen folglich mit
dem Basisjahr 2011.
Einleitung
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
6
2 Ziel, Inhalt, Aussagekraft
und Besonderheiten
Ziel
Die PKS dient
der Beobachtung der Kriminalität insgesamt
und einzelner Deliktsarten, des Umfangs und
der Zusammensetzung des Tatverdächtigen-
kreises sowie der Veränderung von Kriminali-
tätsquotienten sowie
der Erlangung von Erkenntnissen zur vorbeu-
genden und verfolgenden Kriminalitätsbe-
kämpfung, für organisatorische Planungen und
Entscheidungen sowie für kriminologisch-sozi-
ologische Forschungen und kriminalpolitische
Maßnahmen.
Inhalt
Die PKS ist eine sogenannte Ausgangsstatistik. Das
bedeutet, dass in ihr die der Polizei bekannt gewor-
denen und durch sie endbearbeiteten Straftaten,
einschließlich der mit Strafe bedrohten Versuche
und der vom Zoll bearbeiteten Rauschgiftdelikte
1
,
abgebildet werden und eine statistische Erfassung
erst bei Abgabe an die Staatsanwaltschaft erfolgt.
Nicht enthalten sind Staatsschutzdelikte, Verkehrs-
delikte (mit Ausnahme der Verstöße gegen §§ 315,
315b StGB und § 22a StVG), Ordnungswidrigkeiten
und Verstöße gegen strafrechtliche Landesgesetze,
mit Ausnahme der einschlägigen Vorschriften in den
Landesdatenschutzgesetzen.
Straftaten, die außerhalb der Bundesrepublik
Deutschland begangen wurden oder deren Hand-
lungsort in Gänze unbekannt ist, deren Erfolgsort
aber in der Bundesrepublik liegt, werden gesondert
in der „PKS-Ausland“
2
erfasst und sind in diesem
Bericht entsprechend gekennzeichnet. Diese Straf-
taten sind nicht in den allgemeinen PKS-Daten
(=PKS-Inland) enthalten und werden hier nicht mit-
gezählt oder hinzuaddiert.
Delikte, die nicht zum Aufgabenbereich der Polizei
gehören (z.B. Finanz- und Steuerdelikte) bzw. unmit-
1
Im Jahr 2017 wurde der Wirkbetrieb zur Erfassung der Rauschgiftde-
likte durch den Zoll aufgenommen.
2
Seit 2020 werden Straftaten, die im Ausland (oder unbekanntem Tat-
ort) begangen wurden und im Inland ihren Erfolgsort haben, in einem
telbar bei der Staatsanwaltschaft angezeigt und aus-
schließlich von ihr bearbeitet werden (z.B. Aussage-
delikte), sind ebenfalls nicht in der PKS enthalten.
Die PKS enthält insbesondere Angaben über
Art und Anzahl der erfassten Straftaten,
Handlungsort und Tatzeit,
Opfer und Schäden,
Aufklärungsergebnisse,
Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und an-
dere Merkmale der Tatverdächtigen.
Die nachstehenden Aussagen beziehen sich, soweit
nicht anders vermerkt, auf das Bundesgebiet insge-
samt.
Aussagekraft
Die Aussagekraft der PKS ist insbesondere durch
folgende Punkte begrenzt:
Dunkelfeld
In der PKS wird nur das sogenannte Hellfeld also
die der Polizei bekannt gewordene Kriminalität er-
fasst. Das Dunkelfeld bleibt in den Zahlen unberück-
sichtigt, da entsprechende Erkenntnisse aus anderen
Erhebungsformen (z. B. Opferbefragungen) stam-
men und nicht in die PKS einießen. Auf entspre-
chende Befunde wird jedoch an geeigneter Stelle
verwiesen. Änderungen im Anzeigeverhalten der Be-
völkerung oder in der Verfolgungsintensität der Po-
lizei können die Grenze zwischen dem Hell- und
Dunkelfeld verschieben, ohne dass sich der Umfang
der tatsächlichen Kriminalität verändert hat. Soge-
nannte Viktimisierungssurveys bei denen zufällig
ausgewählte Personen aus der Bevölkerung u. a.
dazu befragt werden, ob sie innerhalb eines be-
stimmten Zeitraums Opfer von Straftaten geworden
sind – erlauben es, den Umfang des kriminalstatisti-
schen Dunkelfeldes abzuschätzen. Durch wieder-
holte Befragungen dieser Art kann festgestellt wer-
den, ob sich die Relation von Hell- und Dunkelfeld
verändert hat. Unter Beteiligung des BKA wurden
bisher vier bundesweite Viktimisierungssurveys in
den Jahren 2012, 2017, 2020 und 2024 durchgeführt.
Dabei stellte der Viktimisierungssurvey des Jahres
an die (Inlands-)PKS angelehnten System erfasst. Nach einer Pilot-/Er-
probungsphase und Anpassungen liegen ab dem Berichtsjahr 2024 va-
lide Daten der PKS-Ausland vor. Im aktuellen Berichtsjahr können
erstmals Vergleiche zum Vorjahr gezogen werden.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
7
2020 den Auftakt zu der periodisch angelegten Stu-
die „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland
(SKiD)“ dar, die das BKA in Zusammenarbeit mit den
Polizeien der Länder durchführt. Im Rahmen der
zweiten Erhebungswelle von SKiD wurden von Feb-
ruar bis Juni 2024 erneut zufällig ausgewählte Per-
sonen in der Bevölkerung zu ihren Erfahrungen mit
Kriminalität befragt. Durch regelmäßige Wiederho-
lungen der Studie werden Veränderungen und lang-
fristige Entwicklungen des Kriminalitätsaufkom-
mens und Sicherheitsgefühls in der Gesellschaft
identiziert werden können.
Ein Bericht mit ersten Ergebnissen zu SKID 2024
auch zu Veränderungen gegenüber 2020 wurde im
April 2026 zeitgleich mit der PKS 2025 veröffent-
licht.
3
Einussfaktoren
Folgende Aspekte können die Entwicklung der Zah-
len in der PKS beeinussen:
Anzeigeverhalten
polizeiliche Kontrollintensität,
Änderung der statistischen Erfassung,
Änderung des Strafrechts,
echte Kriminalitätsänderung.
Die PKS bietet kein exaktes Spiegelbild der Krimina-
litätswirklichkeit, sondern eine je nach Deliktsart
mehr oder weniger genaue Annäherung an die Rea-
lität.
Erfassungs-/Bewertungskriterien
Die Erfassung in der PKS erfolgt vorrangig anhand
gesetzlicher Tatbestände und nur eng begrenzt auch
unter kriminologischen Gesichtspunkten.
Die Registrierung erfolgt bei Abgabe des Vorgangs
an die Staatsanwaltschaft. Die Aktualität der PKS
wird daher durch Straftaten mit langer Ermittlungs-
dauer gemindert.
Die PKS beruht auf dem Erkenntnisstand bei Ab-
schluss der polizeilichen Ermittlungen. Straftaten
werden zum Teil von der Polizei, insbesondere we-
gen des unterschiedlichen Ermittlungsstandes, an-
ders bewertet als von der Staatsanwaltschaft oder
den Gerichten. Aus diesem Grund sowie aufgrund
unterschiedlicher Erfassungszeiträume und -
3
Birkel, C. et al. (2026): Sicherheit und Kriminalität in Deutschland –
SKiD 2024. Bundesweite Kernbefunde des Viktimisierungssurvey des
Bundeskriminalamts und der Polizeien der Länder. Hg. v. Bundeskrimi-
grundsätze lässt sich die PKS mit den Rechtspege-
statistiken der Justiz (z.B. Strafverfolgungsstatistik)
nicht vergleichen.
Die PKS differenziert zwischen deutschen und
nichtdeutschen Tatverdächtigen (TV). Kriterium ist
die Staatsangehörigkeit. Ein eventueller Migrations-
hintergrund wird nicht berücksichtigt, da aufgrund
der Freiwilligkeit einer entsprechenden Angabe eine
vollständige und zuverlässige Erfassung nicht ge-
währleistet wäre.
nalamt. Wiesbaden. Online abrufbar auf https://www.bka.de/DE/Un-
sereAufgaben/Forschung/ForschungsprojekteUndErgebnisse/Dunkel-
feldforschung/SKiD/Ergebnisse/Ergebnisse_node.html.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
8
Besonderheiten
Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis seit dem 01.04.2024:
Die Fall- und TV-Zahlen bei Straftaten insgesamt bzw. Straftaten insgesamt ohne aus-
länderrechtliche Verstöße zum Berichtsjahr 2025 sind nicht mit denen der beiden Vor-
jahre vergleichbar. 2025 war im Vergleich zu 2024 das erste vollständige Kalenderjahr,
in dem Verstöße im Zusammenhang mit Cannabis unter den neuen Bestimmungen des
Konsumentencannabisgesetz (KCanG) erfasst wurden. Durch die unterjährige Teillega-
lisierung waren bereits die Fall- und TV-Zahlen der PKS 2024 nicht mit denen des Vor-
jahres vergleichbar, da sich durch die Gesetzesänderung die Strafbarkeit i. Z. m. Canna-
bis reduziert hat. Im Ergebnis verstärkt die o.g. Gesetzgebung im aktuellen Berichts-
jahr den Rückgang der Fall- und TV-Zahlen.
Die Nichtvergleichbarkeit gilt nicht für den Bereich der Gewaltkriminalität.
In Kapitel 3 Überblick 2025“ werden neben den
Daten der PKS-Inland wie auch im Vorjahr Da-
ten der PKS-Ausland zu Straftaten insgesamt so-
wie zu Betrug und Cybercrime genannt.
Im Bericht werden zudem folgende optische Her-
vorhebungen bei der Darstellung der Trends ge-
nutzt, um die Entwicklungen auf den ersten Blick
besser erfassen zu können.
Veränderung in Prozent
<= - 10,0 > -10,0 bis <= -5,0 > -5,0 bis < 5,0 >= 5,0 bis < 10,0 >= 10,0
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
9
3 Überblick 2025
3.1 Straftaten
Straftaten insgesamt
Im Berichtsjahr 2025 wurden bundesweit insge-
samt 5.508.559 Fälle registriert. Im Vergleich zum
Jahr 2024 bedeutet das einen Rückgang von
-5,6 Prozent (2024: 5.837.445).
Ein Teil des Rückgangs resultiert aus der Teillega-
lisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis
und dessen Zubereitungen seit dem 01.04.2024
und die dadurch reduzierte Strafbarkeit in dem
Zusammenhang. Damit ist die Vergleichbarkeit
der Gesamtfallzahlen mit den Vorjahren nicht ge-
geben.
Im Vergleich zum letzten Jahr ohne Corona-be-
dingte Einschränkungen (2019: 5.436.401 Fälle) ist
die Fallzahl 2025 um 1,3 Prozent höher.
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 3.188.533 (2024:
3.385.919) Fälle aufgeklärt. Dies entspricht einer
Aufklärungsquote von 57,9 Prozent (2024: 58,0
Prozent).
Straftaten insgesamt ohne ausländerrecht-
liche Verstöße
Betrachtet man die „Straftaten insgesamt ohne
ausländerrechtliche Verstöße“, so liegt der Rück-
gang bei -4,4 Prozent. Für das Jahr 2025 wurden
bundesweit insgesamt 5.303.348 Fälle registriert,
im Vorjahr lag die Zahl bei 5.550.106. Im Vergleich
zu 2019 (5.270.782 Fälle) kam es zu einem Anstieg
dieser Straftaten von 0,6 Prozent.
Wesentliche Straftaten/-gruppen
Nachfolgend werden ausgewählte Straftaten/-
gruppen dargestellt, bei denen der Anstieg oder
der Rückgang mehr als 5,0 Prozent beträgt.
Anstiege 2025 im Vergleich zu 2024 (mindestens
+5,0 Prozent und mehr als 1.000 Fälle) waren u.a.
zu verzeichnen bei:
Neue Psychoaktive Substanzen (NPS) (+25,5
Prozent, +1.083 Fälle)
Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung
jugendpornographischer Inhalte (+19,9 Pro-
zent, +1.914 Fälle)
Leistungsbetrug (+16,4 Prozent, +2.839
Fälle)
Computerbetrug mittels rechtswidrig er-
langter Daten von Zahlungskarten
(+11,5 Prozent, +2.720 Fälle)
Straftaten im Zusammenhang mit Urheber-
rechtsbestimmungen (+10,3 Prozent,
+1.162 Fälle
Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und se-
xueller Übergriff im besonders schweren Fall
einschl. mit Todesfolge (+8,5 Prozent,
+1.134 Fälle)
Beleidigung auf sexueller Grundlage (+8,4
Prozent, +2.398 Fälle)
Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen
(+6,5 Prozent, +150 Fälle)
Wohnungseinbruchdiebstahl (+5,7 Prozent,
+4.484 Fälle)
Straftaten gegen das Waffengesetz (+5,5
Prozent, +1.964 Fälle)
Rückgänge 2025 im Vergleich zu 2024 (mindes-
tens -5,0 Prozent und mehr als 1.000 Fälle) waren
u.a. zu verzeichnen bei:
Straftaten gegen das Aufenthalts-, das Asyl-
und das Freizügigkeitsgesetz/EU
(-28,6 Prozent, - 82.128 Fälle)
darunter:
Unerlaubte Einreise (-27,5 Prozent,
-24.769 Fälle)
Unerlaubter Aufenthalt (-31,3 Prozent,
-55.508 Fälle)
Rauschgiftdelikte (-27,7 Prozent, -63.113
Fälle)
Ausspähen, Abfangen von Daten einschl.
Vorbereitungshandlungen und Datenhehle-
rei (-8,9 Prozent, -922 Fälle)
Betrug (-8,4 Prozent, -62.118 Fälle)
Straßenkriminalität (-7,3 Prozent, -80.047
Fälle)
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
10
Raub, räuberische Erpressung und räuberi-
scher Angriff auf Kraftfahrer (-7,1 Prozent,
-3.075 Fälle)
Diebstahl insgesamt (-6,5 Prozent, -126.892
Fälle)
Straftatengruppen mit besonderen Entwicklungen
Straftat
Anzahl
Veränderung
2025/2024
Anzahl
Veränderung
2025/2019
2025 2024 absolut in % 2019 absolut in %
Straftatengruppen mit steigender Entwicklung 2025 ggü. 2024 / ab +5 %
Neue Psychoaktive Stoffe (NPS) 5.338 4.255 1.083 25,5 4.606 732 15,9
Verbreitung, Erwerb, Besitz und
Herstellung jugendpornogra-
scher Inhalte
11.515 9.601 1.914 19,9 1.991 9.524 478,4
Leistungsbetrug 20.149 17.310 2.839 16,4 23.855 -3.706 -15,5
Computerbetrug mittels rechts-
widrig erlangter Daten von Zah-
lungskarten
26.321 23.601 2.720 11,5 9.489 16.832 177,4
Straftaten im Zusammenhang
mit Urheberrechtsbestimmun-
gen
12.482 11.320 1.162 10,3 7.926 4.556 57,5
Vergewaltigung, sexuelle Nöti-
gung und sexueller Übergriff im
besonders schweren Fall ein-
schl. mit Todesfolge
14.454 13.320 1.134 8,5 9.426 5.028 53,3
Beleidigung auf sexueller
Grundlage
30.777 28.379 2.398 8,4 24.651 6.126 24,9
Mord, Totschlag und Tötung auf
Verlangen
2.453 2.303 150 6,5 2.315 138 6,0
Wohnungseinbruchdiebstahl 82.920 78.436 4.484 5,7 87.145 -4.225 -4,8
Straftaten gegen das Waffenge-
setz
37.475 35.511 1.964 5,5 38.674 -1.199 -3,1
Straftatengruppen mit rückläuger Entwicklung 2025 ggü. 2024 /ab -5 %
Straftaten gegen das Aufent-
halts-, das Asyl- und das Freizü-
gigkeitsgesetz/EU
205.211 287.339 -82.128 -28,6 165.619 39.592 23,9
darunter
Unerlaubte Einreise
65.453 90.222 -24.769 -27,5 38.210 27.243 71,3
Unerlaubter Aufenthalt
121.767 177.275 -55.508 -31,3 108.067 13.700 12,7
Rauschgiftkriminalität
164.991 228.104 -63.113 -27,7 359.747 -194.756 -54,1
Ausspähen, Abfangen von Da-
ten einschl. Vorbereitungshand-
lungen und Datenhehlerei
9.403 10.325 -922 -8,9 9.926 -523 -5,3
Betrug
681.354 743.472 -62.118 -8,4 832.966 -151.612 -18,2
Straßenkriminalität
1.019.602 1.099.649 -80.047 -7,3 1.075.143 -55.541 -5,2
Raub, räuberische Erpressung
und räuberischer Angriff auf
Kraftfahrer
40.119 43.194 -3.075 -7,1 36.052 4.067 11,3
Diebstahl insgesamt
1.813.141 1.940.033 -126.892 -6,5 1.822.212 -9.071 -0,5
3.1 T01
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
11
Straftaten der PKS-Inland im Vergleich zur PKS -Ausland
Schlüssel
Straftaten/
-gruppen
Fallzahlen PKS-
Inland
Fallzahlen PKS-
Inland
Fallzahlen PKS-
Ausland
Fallzahlen PKS-
Ausland
2025 2024 2025 2024
*) ------
Straftaten insge-
samt
5.508.559 5.837.445 661.238 642.210
510000 Betrug 681.354 743.472 549.385 513.518
897000 Cybercrime 126.034 131.391 207.888 201.877
*)
Inhaltliche Schlüsseländerung wegen der Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis und dessen Zubereitungen ab
dem 01.04.2024. Die Vergleichbarkeit der Inlandstaten mit dem Vorjahr ist nicht gegeben. Auf die Auslandstaten hat das keinen
Einuss, weil Rauschgiftdelikte nicht Bestandteil der PKS-Ausland sind.
3.1 T02
Für das Berichtsjahr 2025 konnte in der PKS-Aus-
land bei Straftaten insgesamt in 93,7 Prozent der
Fälle der Tatortstaat nicht bestimmt werden. Bei den
bekannten Staaten waren Spanien (4.097 Fälle), USA
(3.486) sowie Großbritannien/Nordirland (3.346
Fälle) am häugsten vertreten.
3.2 Tatverdächtige
Bei „Straftaten insgesamtwurden im Jahr 2025 ins-
gesamt 2.054.855 Tatverdächtige in der PKS erfasst.
Damit ist die Anzahl gegenüber dem Vorjahr um -5,9
Prozent gesunken. 1.231.246 Tatverdächtige waren
deutsche Staatsangehörige (-3,2 Prozent), 823.609
der Tatverdächtigen besaßen nicht die deutsche
Staatsangehörigkeit (-9,8 Prozent). Unter den nicht-
deutschen Tatverdächtigen waren 297.401 Zuwan-
derinnen und Zuwanderer
4
(-22,5 Prozent).
Legt man als Datenbasis „Straftaten insgesamt ohne
ausländerrechtliche Verstöße“ zugrunde, so ergibt
sich bezüglich der Tatverdächtigen Folgendes:
1.908.383 Tatverdächtige wurden insgesamt regis-
triert (-3,0 Prozent), davon 1.230.432 deutsche (-3.2
Prozent) und 677.951 nichtdeutsche Tatverdächtige
(-2,7 Prozent). Unter den nichtdeutschen Tatver-
dächtigen waren 156.335 Zuwanderinnen und Zu-
wanderer (-9,2 Prozent). Der Anteil der tatverdäch-
tigen Zuwanderinnen und Zuwanderer, die wegen
„Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche
Verstöße“ erfasst wurden, an allen tatverdächtigen
Zuwanderinnen und Zuwanderern lag im Berichts-
jahr bei 52,6 Prozent (2024: 44,9 Prozent).
Der Rückgang der Tatverdächtigenzahlen 2025 ist –
wie auch bei den Fallzahlen in Teilen im Zusam-
menhang mit der Teillegalisierung des Besitzes und
Anbaus von Cannabis und dessen Zubereitungen ab
dem 01.04.2024 zu sehen. Die Vergleichbarkeit mit
dem Vorjahr, in dem die Gesetzesänderung nicht für
das gesamte Berichtsjahr galt, ist damit nicht gege-
ben.
3.3 Opfer
Angaben zum Opfer werden grundsätzlich bei straf-
baren Handlungen gegen höchstpersönliche
Rechtsgüter (Leben, körperliche Unversehrtheit,
Freiheit, Ehre, sexuelle Selbstbestimmung) erfasst,
sofern diese im auf der Homepage des BKA abrufba-
ren PKS-Straftatenkatalog mit einem „O“ gekenn-
zeichnet sind. Als Opfer werden nur die Personen er-
fasst, gegen die sich diese versuchte bzw. vollendete
Tathandlung gerichtet hat.
4
Tatverdächtige Zuwanderinnen und Zuwanderer werden in der PKS
mit Aufenthaltsanlass „Asylbewerber“, „Schutz- und Asylberechtigte,
Im Gegensatz zur Tatverdächtigenzählung, bei de-
nen jede Person im Berichtsjahr nur einmal als Tat-
verdächtige bzw. Tatverdächtiger erfasst wird
(„echte“ Tatverdächtigenzählung), wird bei Opfern
die Häugkeit des „Opferwerdens“ gezählt (wird
eine Person mehrfach Opfer, so wird sie auch mehr-
fach als Opfer gezählt).
Kontingentüchtlinge“ „Duldung“ oder „unerlaubter Aufenthalt“ regis-
triert.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
12
Im Berichtsjahr 2025 wurden 1.328.567 Opfer in der
PKS gezählt (+0,1 Prozent), davon 770.202 männli-
che (58,0 Prozent, 2024: 58,5 Prozent) und 558.365
weibliche Opfer (42,0 Prozent, 2024: 41,5 Prozent).
981.780 Opfer waren deutsche Staatsangehörige
(74,4 Prozent; 2024: 74,2 Prozent), 346.787 besaßen
keine deutsche Staatsangehörigkeit (25,6 Prozent;
2024: 25,8 Prozent). Unter den Opfern mit ausländi-
scher Staatsangehörigkeit waren 65.087 Zuwande-
rinnen und Zuwanderer
5
(19,1 Prozent der nicht-
deutschen Opfer, 2024: 20,5 Prozent).
5
Die Ausführungen in Fn. 4 gelten analog für Opfer.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
13
4 Ausgewählte Aspekte der Kriminalitätsentwicklung
4.1 Straftaten insgesamt
Tabelle 4.1-T01
Schlüssel Fälle
Trend
2025
Anzahl Veränderung
Anteil an allen er-
fassten Fällen in %
2025 2024 absolut in % 2025 2024
*) ------
erfasste Fälle 5.508.559 5.837.445 -328.886 -5,6 100,0 100,0
aufgeklärte Fälle
3.188.533 3.385.919 -197.386 -5,8
Tatverdächtige (TV)
Trend
2025
Anzahl Veränderung
Anteil an TV insg.
in %
2025 2024 absolut In % 2025 2024
Tatverdächtige (TV) 2.054.855 2.184.834 -129.979 -5,9 100,0 100,0
deutsche TV
1.231.246 1.271.638 -40.392 -3,2 59,9 58,2
nichtdeutsche TV 823.609 913.196 -89.587 -9,8 40,1 41,8
darunter Zuwande-
rinnen/Zuwanderer
297.401 383.844 -86.443 -22,5 14,5 17,6
Kriminalitätsquotienten
Trend
2025
2025 2024
Aufklärungsquote 57,9 58,0
Häugkeitszahl **)
6.506 6.995 -489 -7,0
*)
Inhaltliche Schlüsseländerung wegen der Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis und dessen Zubereitungen ab dem
01.04.2024. Die Vergleichbarkeit 2025/2024 ist nicht gegeben.
**) Bevölkerungszahl auf Basis Zensus 2022
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
14
Mitursächlich für den Rückgang der Fall- und Tat-
verdächtigenzahlen ist die Teillegalisierung des Be-
sitzes und Anbaus von Cannabis und dessen Zube-
reitungen seit dem 01.04.2024.
Ein möglicher Erklärungsfaktor für den Rückgang
der Fall- und Tatverdächtigenzahlen ist die rückläu-
ge Intensität des Migrationsgeschehens. Hier hatte
sich in den Vorjahren ein statistischer Zusammen-
hang insbesondere mit einer steigenden Zahl der
Tatverdächtigen ohne deutsche Staatsangehörigkeit
gezeigt, der angesichts des deutlichen Anwachsens
dieser Bevölkerungsgruppe innerhalb kurzer Zeit
auch plausibel ist. 2025 ist das Migrationsgeschehen
weiter zurückgegangen. Die zur Begrenzung der ir-
regulären Migration ergriffenen Maßnahmen kön-
nen hierzu beigetragen haben.
Darüber hinaus stehen weitere Faktoren in Zusam-
menhang mit dem Kriminalitätsgeschehen bei-
spielsweise inationsbedingte Sorgen in der Bevöl-
kerung. In Deutschland war der Anteil der Menschen,
die Ination und Preise als Problem wahrnahmen, in
den Jahren 2022 und 2023 deutlich erhöht. Dies el
mit einer deliktsübergreifenden Zunahme im Krimi-
nalitätsaufkommen zusammen – unter anderem bei
Gewaltkriminalität und Ladendiebstahl. Auch in der
internationalen kriminologischen Forschung wird
Ination mit Veränderungen im Straftatenaufkom-
men in Verbindung gebracht (Rosenfeld & Vogel,
2023; Rosenfeld et al., 2019). In den Jahren 2024 und
2025 lagen inationsbedingte Sorgen in Deutsch-
land, wie auch die Ination selbst, wieder auf deut-
lich niedrigerem Niveau.
6
Auch die Alltagsmobilität der Menschen hängt mit
dem Kriminalitätsaufkommen zusammen, da eine
höhere Mobilität mit mehr Tatgelegenheiten im öf-
fentlichen Raum einhergeht. Sie war nach dem Ende
der Covid-19-bedingten Kontaktbeschränkungen in
den Jahren 2022 und 2023 wieder merklich ange-
stiegen, was die deutlichen Anstiege in den Krimina-
litätszahlen dieser beiden Jahre ebenfalls in Teilen
erklären kann (Hoeboer et al., 2024). 2024 und 2025
sind keine vergleichbaren Veränderungen in der All-
tagsmobilität in Deutschland zu beobachten.
7
4.2 Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße
Schlüssel Fälle
Trend
2025
Anzahl Veränderung
Anteil an erf.
Fälle in %
2025 2024 absolut in % 2025 2024
*)
890000 erfasste Fälle 5.303.348 5.550.106 -246.758 -4,4 100,0 100,0
aufgeklärte Fälle
2.986.126 3.103.762 -117.636 -3,8
Tatverdächtige (TV)
Trend
2025
Anzahl Veränderung
Anteil an TV
insg. in %
2025 2024 absolut in %
2025
2024
Tatverdächtige (TV) 1.908.383 1.967.731 -59.348 -3,0 100,0 100,0
deutsche TV
1.230.432 1.270.858 -40.426 -3,2 64,5 64,6
nichtdeutsche TV 677.951 696.873 -18.922 -2,7 35,5 35,4
darunter Zuwande-
rinnen/Zuwanderer
156.335 172.203 -15.868 -9,2 8,2 8,8
Kriminalitätsquotienten
Trend
2025
2025 2024
Aufklärungsquote 56,3 55,9
6
https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/statis-
tic/61111/table/61111-0002/; https://www.forschungs-
gruppe.de/Umfragen/Politbarometer/Langzeitentwicklung_-_The-
men_im_Ueberblick/Politik_II/#Probl2
7
https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/table/46181-
0005/; https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/statis-
tic/46241/table/46241-0002/
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
15
Schlüssel Fälle
Trend
2025
Anzahl Veränderung
Anteil an erf.
Fälle in %
2025 2024 absolut in % 2025 2024
Häugkeitszahl **) 6.345 6.550 -205 -3,1
*) Inhaltliche Schlüsseländerung wegen der Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis und dessen Zubereitungen ab dem
01.04.2024. Die Vergleichbarkeit 2025/2024 ist nicht gegeben.
**) Bevölkerungszahl auf Basis Zensus 2022
Tabelle 4.2-T01
Auch hier gilt: Der Rückgang der Fall- und Tatver-
dächtigenzahlen wird durch die Teillegalisierung des
Besitzes und Anbaus von Cannabis und dessen Zu-
bereitungen ab dem 01.04.2024 beeinusst.
Im Jahr 2025 wurden in 5.281 Fällen mit einer
Schusswaffe gedroht (+12,7 Prozent, 2024: 4.685
Fälle) und in 4.360 Fällen mit einer Schusswaffe ge-
schossen (-8,7 Prozent, 2024: 4.775 Fälle). Der Anteil
dieser Fälle an allen erfassten Fällen
8
betrug jeweils
weniger als 0,1 Prozent.
8
Nicht zu allen Straftatenschlüsseln wird die Schusswaffenverwen-
dung erfasst.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
16
4.3 Auslandstaten mit Erfolgsort in Deutschland insgesamt
(PKS-Ausland)
Schlüssel Fälle
Anzahl
2025 2024
------
erfasste Fälle 661.238
642.210
aufgeklärte Fälle 29.721
34.778
Tatverdächtige (TV)
Anzahl
2025 2024
Tatverdächtige (TV) 26.269
31.407
Kriminalitätsquotienten 2025 2024
Aufklärungsquote 4,5
5,4
Tabelle 4.3-T01
Im Berichtsjahr 2025 wurden 661.238 Fälle erfasst,
bei denen die tatverdächtige Person aus dem Aus-
land heraus oder von einem nicht ermittelbaren Ort
die Tat begangen hat und bei der der Erfolgsort in
Deutschland lag. Diese Zahlen sind nicht in den all-
gemeinen PKS-Zahlen (= PKS-Inland) enthalten.
Von den Fällen der PKS-Ausland wurden 4,5 Prozent
aufgeklärt und 26.269 Tatverdächtige ermittelt. Von
diesen waren 55,1 Prozent deutsche Staatsangehö-
rige (14.464 Tatverdächtige).
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
17
4.4 Ausgewählte Straftaten/-gruppen
Die nachfolgenden Informationen stellen lediglich
einen Ausschnitt aus der PKS dar. Eine vollständige
Übersicht über die Fallentwicklung in allen Strafta-
ten/-gruppen ist auf der BKA-Homepage abrufbar.
4.4.1 Gewaltkriminalität
Entwicklung der Gewaltkriminalität
Schlüssel Gewaltkriminalität
9
Trend
2025
Anzahl Veränderung
AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
892000
Gewaltkriminalität 212.335 217.277 -4.942 -2,3 77,5 77,2
aufgeklärte Fälle 164.595 167.639 -3.044 -1,8
Tatverdächtige
192.239 197.347 -5.108 -2,6
deutsche TV 109.674 112.335 -2.661 -2,4
nichtdeutsche TV 82.565 85.012 -2.447 -2,9
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
25.143 27.095 -1.952 -7,2
darunter:
892500
Mord, Totschlag und Tötung auf
Verlangen
2.453 2.303 150 6,5 94,5 94,1
aufgeklärte Fälle
2.317 2.166 151 7,0
Tatverdächtige 2.893 2.881 12 0,4
deutsche TV
1.535 1.596 -61 -3,8
nichtdeutsche TV
1.358 1.285 73 5,7
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
446 442 4 0,9
111000
Vergewaltigung, sexuelle Nötigung
und sexueller Übergriff im besonders
schweren Fall einschl. mit Todesfolge

14.454 13.320 1.134 8,5 85,5 84,4
aufgeklärte Fälle 12.357 11.244 1.113 9,9
Tatverdächtige 12.306 11.329 977 8,6
deutsche TV
7.573 6.892 681 9,9
nichtdeutsche TV 4.733 4.437 296 6,7
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
1.380 1.316 64 4,9
210000
Raubdelikte
40.119 43.194 -3.075 -7,1 62,4 60,8
aufgeklärte Fälle 25.020 26.275 -1.255 -4,8
Tatverdächtige 30.752 32.676 -1.924 -5,9
deutsche TV
15.793 16.770 -977 -5,8
9
Der PKS-Summenschlüssel "892000 Gewaltkriminalität" umfasst die folgenden Straftatenschlüssel:
010000 Mord
020000 Totschlag und Tötung auf Verlangen
111000 Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff im besonders schweren Fall einschl. mit Todesfolge
210000 Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer
221000 Körperverletzung mit Todesfolge
222000 Gefährliche und schwere Körperverletzung, Verstümmelung weiblicher Genitalien
233000 Erpresserischer Menschenraub
234000 Geiselnahme
235000 Angriff auf den Luft- und Seeverkehr
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
18
Schlüssel Gewaltkriminalität
9
Trend
2025
Anzahl Veränderung
AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
nichtdeutsche TV
14.959 15.906 -947 -6,0
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
4.998 5.728 -730 -12,7
222000
gefährliche und schwere
Körperverletzung
155.002 158.177 -3.175 -2,0 80,4 80,7
aufgeklärte Fälle
124.653 127.725 -3.072 -2,4
Tatverdächtige
153.899 158.432 -4.533 -2,9
deutsche TV 88.299 90.835 -2.536 -2,8
nichtdeutsche TV
65.600 67.597 -1.997 -3,0
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
20.004 21.455 -1.451 -6,8
Tabelle 4.4-T01a
Die Gewaltkriminalität sank im aktuellen Berichts-
jahr um 2,3 Prozent auf 212.335 Fälle (2024:
217.277). Die darin enthaltenen Delikte Mord, Tot-
schlag und Tötung auf Verlangen stiegen um 6,5
Prozent auf 2.453 Fälle (2024: 2.303)
10
sowie Verge-
waltigung, sexueller Nötigung und sexueller Über-
griff im besonders schweren Fall einschließlich mit
Todesfolge um 8,5 Prozent auf 14.454 Fälle (2024:
13.320). Fälle der gefährlichen und schweren Kör-
perverletzung gingen im Vergleich zum Vorjahr um
2,0 Prozent auf 155.002 Fälle (2024: 158.177) zurück
und Raubdelikte um 7,1 Prozent auf 40.119 Fälle
(2024: 43.194). Im Bereich der Raubdelikte existiert
ausweislich der Ergebnisse der Dunkelfeldstudie
SKiD 2024 ein relevantes Dunkelfeld – nur etwa 40
Prozent der einschlägigen Opfererlebnisse wurden
der Polizei bekannt.
Im Vergleich zu 2019 stieg die Gewaltkriminalität im
Berichtsjahr 2025 um 17,3 Prozent auf 212.335 Fälle
(2019: 181.054 Fälle) an. Mord, Totschlag und Tötung
auf Verlangen stiegen um 6,0 Prozent auf 2.453 Fälle
(2019: 2.315 Fälle), Vergewaltigung, sexuelle Nöti-
gung und sexueller Übergriff im besonders schwe-
ren Fall einschließlich mit Todesfolge um 53,3 Pro-
zent auf 14.454 Fälle (2019: 9.426 Fälle) und Raub-
delikte um 11,3 Prozent auf 40.119 Fälle (2019:
36.052 Fälle). Die gefährliche und schwere Körper-
verletzung nahm um 16,5 Prozent zu und liegt nun
bei 155.002 Fällen (2019: 133.084 Fälle).
Im Vergleich der Kinder, Jugendlichen und Erwach-
senen sind Steigerungen im Bereich der Gewaltkri-
minalität nur noch bei Kindern zu beobachten. Der
10
Die Fallzahlen zu Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen bewegen sich im Rahmen regelmäßiger Schwankungen in den vergangenen beiden
Jahrzehnten. 79 Mordfälle sind einer Berliner Mordserie zuzurechnen, bei der ein ehemaliger Palliativmediziner im Verdacht steht, unter Ausnut-
zung seines besonderen Vertrauensverhältnisses als Arzt schwerkranke Menschen getötet zu haben.
Zuwachs fällt mit +3,3 Prozent auf 14.235 tatver-
dächtige Kinder aber geringer aus als im Vorjahr
(2024: +11,3 Prozent, 13.775 tatverdächtige Kinder).
Bei Jugendlichen ist in diesem Bereich ein Rückgang
der Tatverdächtigenzahlen um -7,4 Prozent auf
29.070 zu verzeichnen, nachdem ihre Zahl im ver-
gangenen Berichtsjahr noch angestiegen war (2024:
+3,8 Prozent, 31.383 tatverdächtige Jugendliche).
Die Zahl tatverdächtiger Jugendlicher liegt jedoch
weiterhin mit + 23,1 Prozent merklich über dem Ni-
veau des Jahres 2019 mit 23.619 tatverdächtigen Ju-
gendlichen.
Hier kann eine Rolle spielen, dass die Zahl psychi-
scher Belastungen unter Kindern und Jugendlichen
in den vergangenen Jahren zugenommen hat
(Kaman et al., 2025; Mangiapane et al., 2025). Als
Gründe dafür werden unter anderem zunehmende
Zukunftsängste angesichts multipler Krisen genannt.
Auch wenn psychische Belastungen keine direkte
Ursache für Kriminalität darstellen, können sie das
Delinquenzrisiko bei Kindern- und Jugendlichen er-
höhen (Ayano et al., 2024).
Auch die sehr umfangreiche Nutzung des Internets
und von Social Media-Angeboten durch Jugendliche
stellt einen möglichen Erklärungsbeitrag dar, auch
wenn weiterhin Forschungsbedarf zu Zusammen-
hängen der Mediennutzung mit der Wahrscheinlich-
keit straffälligen Verhaltens besteht. Es gibt Studien,
die Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen
der Nutzung bestimmter Online-Angebote (porno-
grasche Inhalte, gewalthaltige Computerspiele)
und Gewaltneigung liefern. Der Forschungsstand ist
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
19
jedoch uneinheitlich (Mestre-Bach et al., 2023; Fer-
guson & Hartley, 2020; Borrego-Ruiz & Borrego,
2025; Prescott et al., 2018).
Eine aktuelle Studie zu Jugendkriminalität liefert zu-
dem Hinweise auf eine Zunahme der Impulsivität als
weiterem Risikofaktor für Kinder- und Jugenddelin-
quenz. Das heißt: Ein wachsender Anteil an Jugend-
lichen berichtet bspw. davon, leicht die Beherr-
schung zu verlieren. Auch von einer zunehmenden
Akzeptanz normabweichenden Verhaltens wird hier
berichtet (Kroneberg et al., 2025).
Zum langfristigen Anstieg der aufgeführten Sexual-
straftaten dürften die Gesetzesänderung zur Verbes-
serung des Schutzes der sexuellen Selbstbestim-
mung im Jahr 2016, die Me Too-Bewegung und die
mediale Berichterstattung beigetragen haben. Da-
mit könnte auch der aktuelle Anstieg der Sexualde-
likte auch auf eine Verschiebung vom Dunkel- ins
Hellfeld zurückzuführen sein. Dafür spricht auch,
dass der Anteil der Fälle steigt, deren Tatzeit im Jahr
2024 oder davor lag (46,1 Prozent der 2025 erfassten
Fälle), sie also möglicherweise erst später angezeigt
wurden.
Für die genannten Sexualdelikte gilt, dass sich in
rund drei Viertel der Fälle Opfer und tatverdächtige
Person vorher zumindest kannten und die Taten vor-
wiegend im privaten Wohnbereich verübt wurden.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
20
Tatörtlichkeiten bei Gewaltkriminalität
Gewaltkriminalität wurde im aktuellen Berichtsjahr
am häugsten an den Tatörtlichkeiten „Sonstige öf-
fentliche Straße, Weg, Platz“ (28,9 Prozent; 2024:
29,4 Prozent), gefolgt von Wohnung“ (22,7 Prozent;
2024: 22,3 Prozent) verübt.
*)
Einrichtung Strafverfolgung/Strafvollzug, religiöse Einrichtung und Friedhof, Boden/Kellerraum und Waschküche, Sonstige
Tatörtlichkeit
.
**)
inkl. Krankenhaus, Altersheim/Pegeheim.
Abbildung 1 Tatörtlichkeiten bei Gewaltkriminalität
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
21
Spezifische Ereignisse bei Gewaltkriminalität
Bei 6,1 Prozent (2024: 5,9 Prozent) der Fälle von Ge-
waltkriminalität wurde eine spezische Veranstal-
tung (Ereignis) erfasst, in deren Zusammenhang die
Tathandlung stattfand. Bei diesen dominieren kultu-
relle Veranstaltungen (bspw. Volksfeste und Musik-
veranstaltungen) mit 31,7 Prozent (2024: 34,9 Pro-
zent) gefolgt von schulischen Veranstaltungen mit
27,7 Prozent (2024: 20,5 Prozent).
Abbildung 2 Spezische Ereignisse bei Gewaltkriminalität
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
22
Messerangriffe bei Gewaltkriminalität
Vor dem Hintergrund des Anstiegs von Straftaten
unter Verwendung des Tatmittels „Messer“ hat sich
die IMK auf ihrer 208. Sitzung vom 6. bis 8. Juni 2018
dafür ausgesprochen, als Grundlage für eine valide
und verbesserte Darstellung der Kriminalitätslage
und der daraus resultierenden Handlungserforder-
nisse, Messerangriffe zukünftig bundeseinheitlich
statistisch zu erfassen. Seit 1. Januar 2020 werden
„Messerangriffebundesweit in der PKS als „Phäno-
men“, d. h. als Information zum Fall, erfasst. Bis ein-
schließlich Berichtsjahr 2023 waren die Daten nur
eingeschränkt valide und wurde daher nur in ausge-
wählten Deliktsbereichen veröffentlicht.
Seit dem Berichtsjahr 2025 erfolgt zudem in der PKS
die Erfassung, ob eine tatverdächtige Person ein
Messer mitgeführt, mit ihm gedroht, oder es ange-
wendet hat, um auch Aussagen zu Tatverdächtigen
bei Fällen des Phänomens „Messerangriff“ treffen zu
können. Hierzu wurden ein neuer Katalog „Art der
Waffenverwendung“ eingeführt, der sowohl bei den
Fällen (aufgeklärte und unaufgeklärte Fälle) als auch
bei tatverdächtigen Personen bei aufgeklärten Fäl-
len genutzt wird. Oft sind bei der Neueinführung
von PKS-Katalogen die Erfassungsroutinen bundes-
landübergreifend uneinheitlich. Dies wurde auch bei
dem neu eingeführten Katalog unter Einbeziehung
des Phänomens „Messerangriff“ festgestellt, so dass
die für das Berichtsjahr 2025 verfügbaren Daten
nicht valide sind.
Messerangriffe im Sinne der Erfassung von Strafta-
ten in der PKS sind solche Tathandlungen, bei denen
der Angriff mit einem Messer unmittelbar gegen
eine Person angedroht oder ausgeführt wird. Das
bloße Mitführen eines Messers reicht hingegen für
eine Erfassung als Messerangriff nicht aus.
Im Berichtsjahr 2025 wurde in der PKS zu insgesamt
29.243 Straftaten ein „Messerangriff“ erfasst, was im
Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg bedeu-
tet (+0,8 Prozent, 2024: 29.014). Von diesen entelen
50,6 Prozent auf Gewaltkriminalität (2024: 54,3 Pro-
zent), 47,0 Prozent auf Bedrohung (2024: 43,3 Pro-
zent) und 2,4 Prozent auf sonstige Straftaten, wie
bspw. Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf
Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Perso-
nen sowie Nötigung (2024: 2,4 Prozent).
Entsprechend des Rückgangs bei Gewaltkriminalität
ist die Anzahl der hier als Messerangriffe begange-
nen Taten ebenfalls zurückgegangen (-6,1 Prozent,
14.787 Fälle): Der Anteil der Messerangriffe bei Ge-
waltkriminalität ist dabei jedoch nahezu gleichge-
blieben und liegt im aktuellen Berichtsjahr bei 7,0
Prozent (- 0,2 Prozentpunkte).
Innerhalb der Delikte der Gewaltkriminalität bewe-
gen sich die Anteile der Messerangriffe zwischen bei
0,6 Prozent bei Vergewaltigung, sexuelle Nötigung
und sexueller Übergriff im besonders schweren Fall
und 40,5 Prozent bei Mord, Totschlag und Tötung
auf Verlangen.
#
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
23
Schlüssel Gewaltkriminalität
Fälle mit Phänomen Messerangriff
Anteil an allen
Fällen
2025 2024
Verän-
derung
in % 2025 2024
892000 Gewaltkriminalität 14.787 15.741 -954 -6,1 7,0 7,2
vollendet 10.819 11.573 -754 -6,5 6,1 6,3
versucht 3.968 4.168 -200 -4,8 11,5 12,2
darunter
892500
Mord, Totschlag und Tötung auf Verlan-
gen
994 922 72 7,8 40,5 40,0
vollendet 194 179 15 8,4 31,7 30,7
versucht 800 743 57 7,7 43,5 43,2
111000
Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und
sexueller Übergriff im besonders
schweren Fall einschl. mit Todesfolge
88 106 -18 -17,0 0,6 0,8
vollendet 69 85 -16 -18,8 0,5 0,7
versucht 19 21 -2 -9,5 1,8 2,0
210000 Raubdelikte 4.441 4.768 -327 -6,9 11,1 11,0
vollendet 3.342 3.542 -200 -5,6 10,4 10,3
versucht 1.099 1.226 -127 -10,4 13,7 14,2
222000 gefährliche und schwere
Körperverletzung
9.227 9.917 -690 -7,0 6,0 6,3
vollendet 7.181 7.745 -564 -7,3 5,5 5,7
versucht 2.046 2.172 -126 -5,8 8,7 9,6
Tabelle 4.4-T01b
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
24
Die Anzahl der als „Messerangriff“ erfassten Taten
der gefährlichen und schweren Körperverletzung ist
im Vergleich zum Vorjahr um 7,0 Prozent gesunken.
Ihr Anteil an allen Fällen der gefährlichen und
schweren Körperverletzung hat sich um 0,3 Pro-
zentpunkte leicht verringert (2024: 6,3 Prozent,
9.917 Fälle). Bei Raubdelikten ist ein ckgang der
Messerangriffe von 6,9 Prozent zu verzeichnen, wo-
bei sich der Anteil an allen Raubdelikten auf nahezu
gleichem Niveau bewegt (-0,1 Prozentpunkte; 2024:
11,0 Prozent, 4.768 Fälle).
4.4.2 Weitere ausgewählte Straftaten/-gruppen
Schlüssel
Vorsätzliche einfache
Körperverletzung
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
224000
vorsätzliche einfache Körperverletzung
432.049 437.461 -5.412 -1,2 90,2 90,2
aufgeklärte Fälle 389.824 394.622 -4.798 -1,2
Tatverdächtige 343.700 347.563 -3.863 -1,1
deutsche TV
219.862 223.121 -3.259 -1,5
nichtdeutsche TV 123.838 124.442 -604 -0,5
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
31.224 32.999 -1.775 -5,4
Tabelle 4.4-T02
Schlüssel Sexueller Missbrauch von Kindern
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
131000
sexueller Missbrauch von Kindern 17.126 16.354 772 4,7 86,4 86,1
aufgeklärte Fälle
14.799 14.085 714 5,1
Tatverdächtige
12.823 12.368 455 3,7
deutsche TV 10.360 9.930 430 4,3
nichtdeutsche TV
2.463 2.438 25 1,0
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
673 653 20 3,1
Tabelle 4.4-T03
Die Fallzahlen beim sexuellen Missbrauch von Kin-
dern sind im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Prozent
auf 17.126 Fälle angestiegen. Eine deutliche Zu-
nahme war hier insbesondere bei sexuellem Miss-
brauch durch Einwirken auf Kinder ohne Körperkon-
takt festzustellen (+690 Fälle).
Schlüssel Verbreitung pornograscher Inhalte
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
143000
Verbreitung pornograscher Inhalte
gemäß §§ 184, 184a, 184b, 184c, 184e
StGB
59.333 57.760 1.573 2,7 86,7 86,6
aufgeklärte Fälle
51.443 49.992 1.451 2,9
Tatverdächtige
48.184 47.162 1.022 2,2
deutsche TV 38.181 36.659 1.522 4,2
nichtdeutsche TV
10.003 10.503 -500 -4,8
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
2.336 2.531 -195 -7,7
darunter:
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
25
Schlüssel Verbreitung pornograscher Inhalte
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
143200 Verbreitung, Erwerb, Besitz und Her-
stellung kinderpornograscher In-
halte
41.677 42.854 -1.177 -2,7 87,5 86,4
aufgeklärte Fälle
36.457 37.024 -567 -1,5
Tatverdächtige
34.819 35.550 -731 -2,1
deutsche TV
27.033 26.868 165 0,6
nichtdeutsche TV 7.786 8.682 -896 -10,3
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
1.846 2.119 -273 -12,9
143500
Verbreitung, Erwerb, Besitz und Her-
stellung jugendpornograscher In-
halte
11.515 9.601 1.914 19,9 87,9 90,6
aufgeklärte Fälle
10.127 8.700 1.427 16,4
Tatverdächtige
9.967 8.638 1.329 15,4
deutsche TV
8.376 7.284 1.092 15,0
nichtdeutsche TV
1.591 1.354 237 17,5
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
381 352 29 8,2
Tabelle 4.4-T4
Die (Gesamt-)Fallzahlen im Deliktsbereich der Ver-
breitung pornograscher Inhalte sind im Vergleich
zum Vorjahr leicht angestiegen (+2,7 Prozent).
Bei Betrachtung der darunterfallenden Straftaten ist
festzustellen, dass Delikte im Zusammenhang mit
kinderpornograschen Inhalten ohne, dass aus
polizeilicher Sicht hierfür konkrete unmittelbare
Gründe erkennbar sind rückläug sind (-2,7 Pro-
zent, -1.177 Fälle). Die Fallzahlen bewegen sich im
langfristigen Vergleich aber nach wie vor auf sehr
hohem Niveau. Der Anstieg der Fallzahlen im Zu-
sammenhang mit jugendpornograschen Inhalten
aus dem Vorjahr hat sich nochmals deutlich ver-
stärkt (+19,9 Prozent, +1.914 Fälle; 2024: +8,5 Pro-
zent, +750 Fälle).
Die letztgenannten Fallzahlen dürften dabei in den
vergangenen Jahren sowohl von den Auswirkungen
der Strafrechtsänderung
11
von 2021 als auch vor al-
lem vom Anstieg der (strafrechtlich relevanten)
NCMEC-Meldungen
12
beeinusst worden sein.
Auch im vergangenen Jahr blieb die Anzahl der
11
Mit dem 60. Strafrechtsänderungsgesetz erfolgte u.a. für den § 184c
StGB eine Anpassung des bis dato geltenden Schriftenbegriffs. Anstatt
auf das Trägermedium wird seitdem als Oberbegriff auf den Inhalt
selbst abgestellt.
12
Das NCMEC ist eine gemeinnützige Organisation aus den USA, die
Fälle von vermissten oder ausgebeuteten Kindern bearbeitet. U. a. prüft
es Hinweise von Internetanbietern und Serviceprovidern auf kinder-
(strafrechtlich relevanten) NCMEC-Meldungen auf
hohem Niveau. Das hohe Fallaufkommen der zu-
rückliegenden Jahre führt(e) zudem dazu, dass die
Polizeien die Fälle erst schrittweise abarbeiten
konnten. Weitere Meldeverpichtungen auf EU-
Ebene (z.B. Digital Service Act (DSA)) wirken sich bis-
her zahlenmäßig gering aus.
Es ist zu beobachten, dass es sich bei den Jugendli-
chen, die in diesem Deliktsbereich in Erscheinung
treten, häug um sogenannte „Selbstlmende“ han-
delt. Sie fertigen Aufnahmen von sich selbst und ver-
breiten diese eigenständig oder über Freunde unbe-
dacht auf Social-Media-Plattformen sowie über
Messenger-Dienste. Dabei ist den Jugendlichen oft
nicht bewusst, dass sie durch das Weiterleiten oder
den teils auch unbeabsichtigten Upload pornogra-
scher Fotos oder Videos einen Straftatbestand ver-
wirklichen können. Ermittlungsverfahren in diesem
Bereich führen aufgrund der genannten Verbrei-
tungswege zudem häug zur Verdachtsgewinnung
und jugendpornograsche Inhalte und leitet diese an die jeweils zu-
ständigen polizeilichen Zentralstellen der Staaten weiter, in denen die
Straftaten mutmaßlich begangen wurden. In Deutschland ist das Bun-
deskriminalamt für die Bearbeitung und die Weiterleitung der Erkennt-
nisse an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden der Länder verant-
wortlich.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
26
gegen weitere Personen und somit zu weiteren Ver-
fahren.
Dementsprechend liegt der Anteil der Tatverdächti-
gen für Fälle der Verbreitung pornograscher In-
halte gemäß §§ 184, 184a, 184b, 184c, 184e StGB
unter 18 Jahren bei 45,2 Prozent (21.785 TV von ins-
gesamt 48.184 TV; 2024: 20.952 TV von insgesamt
47.162 TV) und ist damit im Vergleich zum Vorjahr
leicht gestiegen (2024: 44,4 Prozent).
Neben dem Ansatzpunkt des durch Social-Media-
Kanäle unterstützten Verbreitungsverhaltens der Ju-
gendlichen untereinander kann auch eine erhöhte
Anzeigebereitschaft von Schulen und Eltern oder
auch Minderjährigen ursächlich für den Anstieg der
Fallzahlen im Zusammenhang mit jugendpornogra-
schen Inhalten sein. In diesem Zusammenhang
könnte die mediale Aufmerksamkeit zu einer erhöh-
ten gesellschaftlichen Sensibilisierung und so zu
mehr Anzeigen geführt haben.
Aufgrund der beschriebenen Faktoren wird seit eini-
ger Zeit der Fokus unter anderem auf eine Intensi-
vierung der Präventionsarbeit und Zusammenarbeit
mit Dritten gesetzt.
Als Beispiel kann hier die Aufklärungskampagne
#dontsendit des BKA für den Umgang mit kinder-/
jugendpornograschen Inhalten genannt werden.
Mit dieser Kampagne warnt das BKA davor, selbst
hergestellte Nacktaufnahmen über soziale Medien
oder Messenger-Dienste an andere Personen zu ver-
senden, und möchte über die möglichen Folgen auf-
klären. In erster Linie soll die Präventionskampagne
auf die Problematik des Versendens von selbst ge-
fertigten kinder- und jugendpornograschen Inhal-
ten und deren sozialen bzw. strafrechtlichen Folgen
hinweisen und sensibilisieren. Das Thema wird
durch ein Kampagnenvideo, mehrere Q&A-Videos
auf den Social-Media-Kanälen sowie einer Kampag-
nenseite mit vielen nützlichen Informationen (FAQ,
Infoboxen, Kampagnenyer und weiterführende
Links) erläutert.
Schlüs-
sel
Straftaten gegen die persönliche
Freiheit
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut 2025 2025 2024
230000
Straftaten gegen die persönliche Freiheit
305.732 299.082 6.650 2,2 87,5 87,4
aufgeklärte Fälle  267.582 261.335 6.247 2,4
Tatverdächtige  237.900 233.302 4.598 2,0
deutsche TV
162.915 161.115 1.800 1,1
nichtdeutsche TV  74.985 72.187 2.798 3,9
darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer  17.314 16.817 497 3,0
darunter:
232200
Nötigung
65.989 68.747
-2.758
-4,0 79,4 79,3
aufgeklärte Fälle

52.395 54.550
-2.155
-4,0
Tatverdächtige

53.950 55.707
-1.757
-3,2
deutsche TV
40.944 42.839
-1.895
-4,4
nichtdeutsche TV

13.006 12.868
138
1,1
darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer

2.407 2.352
55
2,3
232300
Bedrohung  205.977 197.921 8.056 4,1 89,6 89,5
aufgeklärte Fälle

184.657 177.224
7.433
4,2
Tatverdächtige

164.707 159.181
5.526
3,5
deutsche TV  108.242 105.074 3.168 3,0
nichtdeutsche TV  56.465 54.107 2.358 4,4
darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer

13.983 13.588 395 2,9
232400
Nachstellung (Stalking)
25.662 24.743
919
3,7 91,2 91,9
aufgeklärte Fälle

23.404 22.733
671
3,0
Tatverdächtige

20.855 20.274
581
2,9
deutsche TV
15.687 15.417
270
1,8
nichtdeutsche TV 5.168 4.857 311 6,4
darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer

983 938 45 4,8
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
27
Tabelle 4.4-T05
Die Fallzahl bei Straftaten gegen die persönliche
Freiheit ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent
(+6.650 Fälle) leicht angestiegen. Dabei gingen die
Fallzahlen bei Nötigung um -4,0 Prozent (-2.758
Fälle) zurück, während sie bei Bedrohung um 4,1
Prozent (8.056 Fälle) und bei Nachstellung um 3,7
Prozent (919 Fälle) zunahmen.
Der Anteil der mit dem Tatmittel Internet begange-
nen Fälle der Bedrohung lag bei 8,7 Prozent (2024:
7,8 Prozent). Bei Stalking lag ihr Anteil bei 18,0 Pro-
zent (2024: 16,4 Prozent).
Die Befunde des bundesweiten Viktimisierungssur-
veys SKiD 2024 weisen darauf hin, dass wenn auch
der Polizei nicht bekannte und daher nicht in der
PKS erfasste Fälle berücksichtigt werden zumin-
dest Bedrohungen häuger online begangen wer-
den, als es der Anteil des Tatmittels Internet bei den
Fällen in der PKS vermuten lässt: Die in SKiD 2024
für das Jahr 2023 ermittelte Anzahl von online be-
gangenen Bedrohungen pro 1.000 Einwohner (239)
ist deutlich größer als die entsprechende Zahl von
ofine verübten Bedrohungen (128 pro 1.000 Ein-
wohner). Dass der Anteil des Tatmittels Internet bei
den in der PKS erfassten Fällen erheblich geringer ist,
ist in großen Teilen durch unterschiedliches Anzei-
geverhalten zu erklären: Gemäß SKiD 2024 wurden
17 Prozent der außerhalb des Internets begangenen,
aber nur 2,5 Prozent der online begangenen Bedro-
hungen der Polizei bekannt. Diese geringen Anzei-
gequoten weisen außerdem auf ein beträchtliches
Dunkelfeld bei Bedrohungsdelikten hin.
Schlüs-
sel
Straßenkriminalität
13
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
899000
Straßenkriminalität
1.019.602 1.099.649 -80.047
-7,3
20,2 19,9
aufgeklärte Fälle
206.296
218.433
-12.137 -5,6
Tatverdächtige

184.462
192.303
-7.841 -4,1
deutsche TV
112.223
117.127
-4.904 -4,2
nichtdeutsche TV

72.239
75.176
-2.937 -3,9
darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer
21.103
22.973
-1.870 -8,1
Tabelle 4.4-T06
Die Anzahl der Fälle des PKS-Summenschlüssels „Straßenkriminalität ist im Vergleich zum Vorjahr um 7,3
Prozent auf 1.019.602 Fälle gesunken.
13
Der PKS-Summenschlüssel "899000 Straßenkriminalität" umfasst folgende Straftatenschlüssel:
114000 Sexuelle Belästigung
115000 Straftaten aus Gruppen
132000 Exhibitionistische Handlungen und Erregung öffentlichen Ärgernisses
213000 Raub, räuberische Erpressung auf/gegen Geld- und Werttransporte
214000 Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer
216000 Handtaschenraub
217000 Sonstige Raubüberfälle auf Straßen, Wegen oder Plätzen
222100 Gefährliche und schwere Körperverletzung auf Straßen, Wegen oder Plätzen
233300 Erpresserischer Menschenraub i. V. m. Raubüberfall auf Geld- und Werttransporte
234300 Geiselnahme i. V. m. Raubüberfall auf Geld- und Werttransporte
*50*00 Diebstahl insgesamt an/aus Kraftfahrzeugen
*90*00 Taschendiebstahl insgesamt
300100 Einfacher Diebstahl von Kraftwagen einschl. unbefugter Ingebrauchnahme
300200 Einfacher Diebstahl von Mopeds und Krafträdern einschl. unbefugter Ingebrauchnahme
300300 Einfacher Diebstahl von Fahrrädern einschl. unbefugter Ingebrauchnahme
300700 Einfacher Diebstahl von/aus Automaten
400100 Schwerer Diebstahl insgesamt von Kraftwagen
400200 Schwerer Diebstahl insgesamt von Mopeds und Krafträdern
400300 Schwerer Diebstahl insgesamt von Fahrrädern
400700 Schwerer Diebstahl insgesamt von/aus Automaten
623000 Landfriedensbruch
674100 Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen
674300 Sonstige Sachbeschädigung auf Straßen, Wegen oder Plätzen
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
28
Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 sank die
Fallzahl um 5,2 Prozent (2019: 1.075.143 Fälle).
Wesentlich für die Entwicklung im Vergleich zum
Vorjahr sind hier die Rückgänge bei schwerem Dieb-
stahl von Fahrrädern um 12,5 Prozent auf 162.668
Fälle (-23.248 Fälle) sowie bei Diebstahl insgesamt
an/aus Kraftfahrzeugen um 7,5 Prozent auf 237.198
Fälle (-19.314 Fälle).
Schlüssel Diebstahlskriminalität
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
****00
Diebstahlskriminalität insgesamt 1.813.141 1.940.033
-
126.892
-6,5 31,9 31,4
aufgeklärte Fälle 577.495 609.671 -32.176 -5,3
Tatverdächtige
378.552 399.247 -20.695 -5,2
deutsche TV 204.683 217.607 -12.924 -5,9
nichtdeutsche TV

173.869 181.640 -7.771 -4,3
darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer 42.236 48.184 -5.948 -12,3
darunter:
***100
Diebstahl von Kraftwagen 27.632 30.373 -2.741 -9,0 30,1 29,2
aufgeklärte Fälle 8.309 8.858 -549 0,0
Tatverdächtige
8.204 8.780 -576 -6,6
deutsche TV 4.376 4.731 -355 -7,5
nichtdeutsche TV
3.828 4.049 -221 -5,5
darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer  601 594 7 1,2
***300
Diebstahl von Fahrrädern 214.264 245.868 -31.604 -12,9 9,8 9,7
aufgeklärte Fälle
21.059 23.798 -2.739 -11,5
Tatverdächtige 16.427 18.031 -1.604 -8,9
deutsche TV 9.196 9.939 -743 -7,5
nichtdeutsche TV
7.231 8.092 -861 -10,6
darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer 2.080 2.507 -427 -17,0
***500
Diebstahl von unbaren Zahlungsmitteln  103.025 107.960 -4.935 -4,6 9,3 8,6
aufgeklärte Fälle
9.530 9.269 261 2,8
Tatverdächtige (TV)  8.192 8.032 160 2,0
deutsche TV

3.958 3.905 53 1,4
nichtdeutsche TV  4.234 4.127 107 2,6
darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer

1.583 1.609 -26 -1,6
*10*00
Diebstahl in/aus Dienst-, Büro-, Lagerräumen
68.845 74.788 -5.943 -7,9 23,0 22,2
aufgeklärte Fälle 15.802 16.626 -824 -5,0
Tatverdächtige
13.633 14.587 -954 -6,5
deutsche TV 8.302 9.031 -729 -8,1
nichtdeutsche TV  5.331 5.556 -225 -4,0
darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer  876 895 -19 -2,1
*26*00
Ladendiebstahl 383.096 404.907 -21.811 -5,4 89,4 89,3
aufgeklärte Fälle
342.400 361.568 -19.168 -5,3
Tatverdächtige 239.459 255.043 -15.584 -6,1
deutsche TV
122.200 130.829 -8.629 -6,6
nichtdeutsche TV 117.259 124.214 -6.955 -5,6
darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer
30.175 35.490 -5.315 -15,0
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
29
Schlüssel Diebstahlskriminalität
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
435*00
Wohnungseinbruchdiebstahl 82.920 78.436 4.484 5,7
aufgeklärte Fälle  11.672 11.984 -312 -2,6
Tatverdächtige

9.786 10.180 -394 -3,9
deutsche TV 5.119 5.599 -480 -8,6
nichtdeutsche TV

4.667 4.581 86 1,9
darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer 1.193 1.257 -64 -5,1
*50*00
Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen

237.198 256.512 -19.314 -7,5 10,6 10,8
aufgeklärte Fälle  25.108 27.767 -2.659 -9,6
Tatverdächtige 14.628 15.312 -684 -4,5
deutsche TV
7.406 7.759 -353 -4,5
nichtdeutsche TV 7.222 7.553 -331 -4,4
darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer
2.236 2.671 -435 -16,3
*90*00
Taschendiebstahl 95.184 107.720 -12.536 -11,6 6,9 6,9
aufgeklärte Fälle 6.602 7.425 -823 -11,1
Tatverdächtige
5.025 5.666 -641 -11,3
deutsche TV  1.122 1.238 -116 -9,4
nichtdeutsche TV
3.903 4.428 -525 -11,9
darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer 1.712 2.114 -402 -19,0
Tabelle 4.4-T07a und T07b
Die Diebstahlsdelikte insgesamt gehen im Vergleich
zum Vorjahr zurück (-6,5 Prozent, -126.892 Fälle), le-
diglich bei Wohnungseinbruchsdiebstahl ist eine
Zunahme zu verzeichnen (+5,7 Prozent, +4.484 Fälle).
Zu beachten ist, dass es im Bereich des Wohnungs-
einbruchsdiebstahls ein nennenswertes Dunkelfeld
gibt laut des bundesweiten Viktimisierungssurveys
SKiD 2024 wurden nur etwa 57 Prozent der Woh-
nungseinbruchsdiebstähle der Polizei bekannt, wo-
bei dieser Anteil bei vollendeten Delikten (87 Pro-
zent) erheblich höher war, als bei Versuchen (48 Pro-
zent), d. h. es waren vor allem versuchte Wohnungs-
einbruchsdiebstähle, von denen die Polizei nicht er-
fuhr.
Rückgänge von mehr als 5 Prozent sind bei Dieb-
stahl von Kraftwagen, Diebstahl von Fahrrädern,
Diebstahl in/aus Dienst-, Büro-, Lagerräumen, La-
dendiebstahl, Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen so-
wie bei Taschendiebstahl zu verzeichnen. Es ist da-
von auszugehen, dass auch im Bereich dieser Delikte
ein großer Teil der Fälle der Polizei nicht zur Kennt-
nis gelangt und daher auch nicht in der PKS erfasst
werden kann. So wurden nach den Ergebnissen der
Dunkelfeldstudie SKiD 2024 nur etwa 50 Prozent
14
Bzgl. der einzelnen Phänomene wird auf die Ausführungen im
Glossar verwiesen.
der Taschendiebstähle (dem einzigen der o. g. De-
likte, das in vergleichbarer Weise erhoben wurde)
polizeilich bekannt.
Mögliche Gründe für die Gesamtrückgänge sind die
Optimierung der Sicherung des Eigentums durch
technische Maßnahmen, eine höhere Sensibilisie-
rung der Bevölkerung für Diebstahlprävention sowie
polizeiliche Präventionsarbeit und -programme.
Beim Fahrraddiebstahl könnte die Nutzung von
GPS-Trackern und bei Diebstahl an/aus Kraftfahr-
zeugen eine verbesserten Fahrzeugtechnik und mo-
dernere Sicherungssysteme im Bereich des Dieb-
stahlschutzes eine Rolle spielen.
Der Anstieg der durchschnittlichen Schadensumme
je Fall bei Fahrraddiebstahl ist auf rund 1.454 Euro
angestiegen (2024: rd. 1.373 Euro), was auf den
Diebstahl höherwertiger Fahrräder schließen lässt.
Wie auch im Vorjahr erfolgte bei 0,8 Prozent aller re-
gistrierten Diebstahlsdelikte die Erfassung eines
Phänomens
14
.Bei einfachem Diebstahl dominiert
das Phänomen Trickdiebstahl mit 9.444 Fällen (0,9
Prozent; 2024: 0,9 Prozent, 10.897 Fälle). Auch bei
Fällen des schweren Diebstahls wird dieses Phäno-
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
30
men im Vergleich zu anderen mit 1.825 Fällen oft er-
fasst (0,2 Prozent; 2024: 0,2 Prozent, 1.739 Fälle). Am
häugsten wird hier jedoch mit 2.075 Fällen (0,6
Prozent; 2024: 0,3 Prozent, 2.215 Fälle) das Phäno-
men Ladungsdiebstahl registriert.
Schlüssel Betrug
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
510000
Betrug
681.354 743.472 -62.118 -8,4 60,0 60,9
aufgeklärte Fälle
408.705 453.137 -44.432 -9,8
Tatverdächtige 297.040 312.181 -15.141 -4,9
deutsche TV
175.422 184.251 -8.829 -4,8
nichtdeutsche TV
121.618 127.930 -6.312 -4,9
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
30.880 36.292 -5.412 -14,9
darunter:
511000
Waren- und Warenkreditbetrug 194.466 233.987 -39.521 -16,9 55,1 51,9
aufgeklärte Fälle
107.118 121.378 -14.260 -11,7
Tatverdächtige 82.371 91.373 -9.002 -9,9
deutsche TV 59.315 66.356 -7.041 -10,6
nichtdeutsche TV
23.056 25.017 -1.961 -7,8
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
2.781 2.977 -196 -6,6
darunter:
511201
Tankbetrug
65.421 85.462 -20.041 -23,5 44,0 37,5
aufgeklärte Fälle 28.796 32.056 -3.260 -10,2
Tatverdächtige
25.255 27.612 -2.357 -8,5
deutsche TV
15.967 17.330 -1.363 -7,9
nichtdeutsche TV 9.288 10.282 -994 -9,7
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
1.007 1.142 -135 -11,8
515000
Erschleichen von Leistungen 133.802 144.348 -10.546 -7,3 98,6 98,4
aufgeklärte Fälle 131.871 142.090 -10.219 -7,2
Tatverdächtige
87.922 95.894 -7.972 -8,3
deutsche TV 38.747 40.426 -1.679 -4,2
nichtdeutsche TV 49.175 55.468 -6.293 -11,3
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
16.783 21.916 -5.133 -23,4
516000
Betrug bzw. Computerbetrug mittels
rechtswidrig erlangter unbarer
Zahlungsmittel
96.383 91.973 4.410 4,8 21,1 22,7
aufgeklärte Fälle 20.344 20.849 -505 -2,4
Tatverdächtige
13.677 13.813 -136 -1,0
deutsche TV
8.002 8.180 -178 -2,2
nichtdeutsche TV 5.675 5.633 42 0,7
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
1.427 1.484 -57 -3,8
Tabelle 4.4-T08a
Die Fallzahlen bei Betrug gehen im Vergleich zum
Vorjahr deutlich um -8,4 Prozent (-62.118 Fälle) zu-
rück. Der Anteil der Betrugsfälle, die unter Nutzung
des Internets begangen wurden, lag 2025 bei 52,3
Prozent (2024: 55,3 Prozent).
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
31
Der erneute ckgang bei Waren- und Warenkre-
ditbetrug um –16,9 Prozent (-39.521 Fälle) auf
194.466 Fälle, könnte im Zusammenhang mit stren-
geren Sicherheitsvorkehrungen im Online-Ver-
sandhandel bzw. der weiter fortschreitenden Ein-
führung der 2-Faktor-Authentizierung bei der
Zahlungsabwicklung stehen.
Der Rückgang der Kraftstoffpreise sowie die zuneh-
mende E-Mobilität könnte zudem den deutlichen
Rückgang beim Tankbetrug um -23,5 Prozent
(-20.041 Fälle) auf 65.421 Fälle beeinusst haben.
Die Entwicklung bei Erschleichen von Leistungen
ist bundesweit nicht einheitlich, es sind sowohl Zu-
nahmen als auch Rückgänge auf Länderebene zu
verzeichnen. Die Fallzahlen werden hier maßgeb-
lich durch den ckgang bei der Beförderungser-
schleichung beeinusst, als einem klassischen Kon-
trolldelikt.
Insgesamt dürfte die zunehmende Begehung von
Betrugsfällen aus dem Ausland heraus einen Ein-
uss auf die Fallzahlenentwicklung haben. Die oben
genannten Zahlen umfassen ausschließlich Taten,
bei denen zumindest eine tatverdächtige Person im
Inland gehandelt hat.
Bei 10,9 Prozent der Fälle des sonstigen Betrugs la-
gen im aktuellen Berichtsjahr konkrete Phänomene
vor (2024: 11,9 Prozent). Hier dominieren die Phä-
nomene „Enkeltrick/Schockanrufe“ mit 4.798 Fäl-
len (2,9 Prozent; 2024: 4,3 Prozent, 6.656 Fälle) und
„falscher PVB“ mit 4.567 Fällen (2,8 Prozent; 2024:
2,5 Prozent, 3.904 Falle).
Schlüssel
Fälle von Betrug
in der PKS-Ausland
Anzahl AQ
%-Anteil an Fällen/
TV der PKS-Ausland
2025 2024 2025 2024 2025 2024
510000
Betrug 549.385 513.518 3,8 5,1 83,1 80,0
aufgeklärte Fälle 21.119 26.318 70,1 75,7
Tatverdächtige 18.613 23.480 70,9 74,8
Tabelle 4.4-T08c
Bei den Zahlen zu Betrugsfällen der PKS-Ausland
handelt es sich um Fälle, bei denen die tatverdäch-
tige Person im Ausland (oder an einem nicht ermit-
telbaren Ort), aber mit Erfolg in Deutschland ge-
handelt hat. Dabei stehen in dem Deliktsbereich im
aktuellen Berichtsjahr 681.354 Fälle der PKS-Inland
549.385 Fällen der PKS-Ausland gegenüber. Im
Vorjahr waren es 743.472 in der PKS-Inland und
513.518 Fälle in der PKS-Ausland.
Schlüssel Wirtschaftskriminalität
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
893000
Wirtschaftskriminalität 41.002 61.358 -20.356 -33,2 83,8 88,9
aufgeklärte Fälle 34.349 54.548 -20.199 -37,0
Tatverdächtige 27.657 27.312 345 1,3
deutsche TV 19.287 19.366 -79 -0,4
nichtdeutsche TV 8.370 7.946 424 5,3
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
635 724 -89 -12,3
Tabelle 4.4-T09
Die Fallzahlen im Deliktsbereich Wirtschaftskrimi-
nalität unterliegen regelmäßig starken Schwankun-
gen. Diese resultieren aus dem Abschluss z.T. mehr-
jähriger Ermittlungen in Sammelverfahren mit einer
Vielzahl von Geschädigten und Fällen.
Der starke Rückgang im aktuellen Berichtsjahr ist im
Wesentlichen auf den Anstieg im Berichtsjahr 2024
durch das erfasste Umfangsverfahren mit insgesamt
18.595 Fällen des Abrechnungsbetrugs im Gesund-
heitswesen in Schleswig-Holstein zurückzuführen.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
32
Schlüssel
Wettbewerbs-, Korruptions- und
Amtsdelikte
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
650000
Wettbewerbs-, Korruptions- und
Amtsdelikte
5.361 4.636 725 15,6 75,6 74,5
aufgeklärte Fälle 4.052 3.456 596 17,2
Tatverdächtige 5.358 4.681 677 14,5
deutsche TV
4.797 4.243 554 13,1
nichtdeutsche TV 561 438 123 28,1
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
X
176 84 92 -
x
Keine Trendaussage möglich (geringe Anzahl).
Bei einer Basiszahl unter 100 (erfasste Fälle/Tatverdächtige des Vorjahres) wird keine Steigerungsrate in Prozent
berechnet
Tabelle 4.4-T10
Das Dunkelfeld wird bei Wettbewerbs-, Korrupti-
ons- und Amtsdelikten auf ein Vielfaches geschätzt.
Auch weil die Fallzahlen – wie bei der Wirtschafts-
kriminalität durch größere Ermittlungskomplexe
mit vielen Einzelfällen und längeren Tatzeiträumen
beeinusst werden, kann aus diesem Anstieg um
15,6 Prozent auf 5.361 Fälle, dem ein Rückgang um
-12,7 Prozent vorausging (2023: 5.312 Fälle) nicht
auf eine aussagekräftige Tendenz und veränderte
Entwicklung geschlossen werden.
Schlüssel
Straftaten i. Z. m.
Urheberrechtsbestimmungen
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
715000
Straftaten i. Z. m. Urheberrechtsbestim-
mungen
12.482 11.320 1.162 10,3 74,2 75,6
aufgeklärte Fälle
9.260 8.555 705 8,2
Tatverdächtige
9.375 8.670 705 8,1
deutsche TV
6.881 6.341 540 8,5
nichtdeutsche TV
2.494 2.329 165 7,1
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
414 366 48 13,1
Tabelle 4.4-T11
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
33
Schlüssel Beleidigung
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
673000
Beleidigung
257.025 251.502 5.523 2,2 87,0 87,7
aufgeklärte Fälle
223.729 220.561 3.168 1,4
Tatverdächtige
203.632 200.947 2.685 1,3
deutsche TV
156.933 154.896 2.037 1,3
nichtdeutsche TV
46.699 46.051 648 1,4
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
9.689 9.920 -231 -2,3
darunter:
673100
Beleidigung auf sexueller Grundlage
30.777 28.379 2.398 8,4 86,6 86,6
aufgeklärte Fälle
26.655 24.590 2.065 8,4
Tatverdächtige
26.462 24.444 2.018 8,3
deutsche TV
19.277 17.713 1.564 8,8
nichtdeutsche TV
7.185 6.731 454 6,7
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
1.722 1.695 27 1,6
Tabelle 4.4-T12
Die Zahl der Beleidigungen nahm gegenüber dem
Vorjahr um 2,2 Prozent zu (+ 5.523 Fälle). Insbeson-
dere stiegen die mit dem Tatmittel Internet began-
genen Taten deutlich um 14,5 Prozent auf 27.285
Fälle an (+3.449 Fälle). Der Anteil der mit dem Tat-
mittel Internet begangenen Beleidigungen an allen
Beleidigungen lag bei 10,6 Prozent (2024: 9,5 Pro-
zent). Aus der bundesweiten Befragung SKiD 2024
ist bekannt, dass das Dunkelfeld in diesem Bereich
sehr groß ist – nur etwa 1 Prozent der persönlichen
Beleidigungen im Internet wurden angezeigt (im
Vergleich zu 4 Prozent von Beleidigungen au-
ßerhalb des Internets).
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
34
Schlüssel
Widerstand gegen und tätlicher Angriff
auf die Staatsgewalt
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
621000
Widerstand gegen und tätlicher Angriff
auf die Staatsgewalt
45.313 44.781 532 1,2 98,0 97,4
aufgeklärte Fälle
44.394 43.615 779 1,8
Tatverdächtige 38.210 37.552 658 1,8
deutsche TV 24.820 24.299 521 2,1
nichtdeutsche TV
13.390 13.253 137 1,0
darunter Zuwanderinnen/Zuwande-
4.202 4.167 35 0,8
darunter:
621110 Widerstand gegen Vollstreckungsbe-
amte und gleichstehende Personen
23.646 23.247 399 1,7 99,5 99,1
aufgeklärte Fälle
23.535 23.043 492 2,1
Tatverdächtige 21.761 21.288 473 2,2
deutsche TV
13.829 13.516 313 2,3
nichtdeutsche TV
7.932 7.772 160 2,1
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
2.528 2.491 37 1,5
621120
Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbe-
amte und gleichstehende Personen
20.319 20.223 96 0,5 97,9 97,2
aufgeklärte Fälle
19.894 19.656 238 1,2
Tatverdächtige 17.962 17.682 280 1,6
deutsche TV 11.730 11.426 304 2,7
nichtdeutsche TV
6.232 6.256 -24 -0,4
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
1.965 1.962 3 0,2
Tabelle 4.4-T13
Die insgesamt weiterhin steigenden Fallzahlen im
Bereich Widerstand gegen und tätlichen Angriff auf
die Staatsgewalt könnten auf gesamtgesellschaftli-
che Multiproblemlagen sowie auf die Zunahme ab-
lehnender Haltungen gegenüber staatlichen Institu-
tionen und von antidemokratischen Einstellungen
zurückzuführen sein.
Schlüssel
Straftaten auf dem Umwelt- und
Verbraucherschutzsektor
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
898000
Straftaten auf dem Umwelt- und Ver-
braucherschutzsektor
34.749 32.805 1.944 5,9 62,0 65,1
aufgeklärte Fälle
21.543 21.358 185 0,9
Tatverdächtige
23.867 23.556 311 1,3
deutsche TV 16.097 16.557 -460 -2,8
nichtdeutsche TV
7.770 6.999 771 11,0
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
1.590 1.244 346 27,8
Tabelle 4.4-T14
Straftaten aus dem Umwelt- und Verbraucher-
schutzsektor nahmen im Vergleich zum Vorjahr um
5,9 Prozent zu (+1.944 Fälle). Auch die Fallzahlen in
diesem Deliktsbereich unterliegen regelmäßig star-
ken Schwankungen.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
35
Schlüssel Straftaten gegen das Waffengesetz
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
726200
Straftaten gegen das Waffengesetz
37.475 35.511 1.964 5,5 92,4 92,3
aufgeklärte Fälle 34.637 32.774 1.863 5,7
Tatverdächtige 34.866 33.010 1.856 5,6
deutsche TV
22.693 22.111 582 2,6
nichtdeutsche TV 12.173 10.899 1.274 11,7
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
1.734 1.658 76 4,6
Tabelle 4.4-T15
Für das aktuelle Berichtsjahr ist bei den Straftaten
gegen das Waffengesetz nach einem leichten Rück-
gang im Vorjahr um -0,8 Prozent nun ein Anstieg um
5,5 Prozent auf 37.475 Fälle zu verzeichnen (+1.964
Fälle). Mögliche Erklärungen für den Anstieg könn-
ten eine erhöhte Kontrolltätigkeit sowie die Einrich-
tung von Waffenverbotszonen sein.
Schlüssel Cybercrime
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
897000
Cybercrime
126.034 131.391 -5.357 -4,1 31,4 31,9
aufgeklärte Fälle 39.532 41.892 -2.360 -5,6
Tatverdächtige
30.153 30.669 -516 -1,7
deutsche TV 19.420 20.629 -1.209 -5,9
nichtdeutsche TV
10.733 10.040 693 6,9
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
1.958 1.949 9 0,5
davon:
543000
Fälschung beweiserheblicher
Daten, Täuschung im Rechts-
verkehr bei Datenverarbeitung
10.618 10.616 2 0,0 46,0 41,6
aufgeklärte Fälle
4.888 4.415 473 10,7
Tatverdächtige 4.645 4.175 470 11,3
deutsche TV
2.603 2.660 -57 -2,1
nichtdeutsche TV 2.042 1.515 527 34,8
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
315 198 117 59,1
674200 Datenveränderung, Computer-
sabotage
2.292 2.493 -201 -8,1 29,3 27,6
aufgeklärte Fälle 672 687 -15 -2,2
Tatverdächtige
700 693 7 1,0
deutsche TV 565 542 23 4,2
nichtdeutsche TV
135 151 -16 -10,6
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
X
18 18 0 -
678000
Ausspähen, Abfangen von Da-
ten einschl. Vorbereitungs-
handlungen und Datenhehlerei
9.403 10.325 -922 -8,9 22,9 24,9
aufgeklärte Fälle 2.149 2.572 -423 -16,4
Tatverdächtige
2.229 2.578 -349 -13,5
deutsche TV 1.695 1.947 -252 -12,9
nichtdeutsche TV
534 631 -97 -15,4
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
36
Schlüssel Cybercrime
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
X
114 90 24 -
897100
Computerbetrug 103.721 107.957 -4.236 -3,9 30,7 31,7
aufgeklärte Fälle
31.823 34.218 -2.395 -7,0
Tatverdächtige 23.104 23.894 -790 -3,3
deutsche TV
14.952 15.964 -1.012 -6,3
nichtdeutsche TV 8.152 7.930 222 2,8
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
1.538 1.675 -137 -8,2
darunter:
*) 517500
Computerbetrug (sonstiger) §
263a StGB
 15.765 17.548 -1.783 -10,2 46,4 43,6
aufgeklärte Fälle
7.319 7.657 -338 -4,4
Tatverdächtige 6.087 6.356 -269 -4,2
deutsche TV 4.091 4.305 -214 -5,0
nichtdeutsche TV 1.996 2.051 -55 -2,7
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
303 327 -24 -7,3
511212
Weitere Arten des Warenkre-
ditbetruges § 263a StGB
20.039 24.883 -4.844 -19,5 38,4 38,7
aufgeklärte Fälle
7.685 9.622 -1.937 -20,1
Tatverdächtige 5.975 6.934 -959 -13,8
deutsche TV
4.352 5.219 -867 -16,6
nichtdeutsche TV 1.623 1.715 -92 -5,4
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
260 302 -42 -13,9
517220 Leistungskreditbetrug § 263a
StGB
4.091 3.582 509 14,2 43,5 45,3
aufgeklärte Fälle
1.781 1.624 157 9,7
Tatverdächtige 1.676 1.497 179 12,0
deutsche TV
1.216 1.108 108 9,7
nichtdeutsche TV 460 389 71 18,3
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
X
51 63 -12 -
x Keine Trendaussage möglich (geringe Anzahl).
-
Bei einer Basiszahl unter 100 (erfasste Fälle/Tatverdächtige des Vorjahres) wird keine Steigerungsrate in Pro-
zent berechnet.
*)
Soweit nicht unter den Schlüsseln 511120, 511212, 516300, 516520, 516920, 517220, 517900, 518112 bzw.
518302 zu erfassen.
Tabelle 4.4-T16a
Die Fallzahlen des Deliktsbereichs Cybercrime be-
laufen sich im Jahr 2025 auf 126.034 Fälle und neh-
men damit im vierten Jahr in Folge ab. Dabei ist je-
doch zu berücksichtigen, dass diese Fallzahlen aus-
schließlich Taten umfassen, bei denen mindestens
eine tatverdächtige Person im Inland gehandelt hat.
Fälle, bei denen zwar Schäden in Deutschland verur-
sacht werden, aber der Handlungsort der oder des
Tatverdächtigen im Ausland liegt oder unbekannt ist
(sogenannte Auslandstaten - welche insbesondere
im Bereich Cybercrime eine überdurchschnittliche
Relevanz aufweisen), sind hier nicht enthalten.
.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
37
Schlüssel
Fälle der Cybercrime in der
PKS-Ausland
Anzahl AQ
%-Anteil an allen Fällen/
TV der PKS-Ausland
2025
2024
2025
2024
2025
2024
897000
Cybercrime 207.888 201.877 2,0 2,2 31,4 31,4
aufgeklärte Fälle 4.180 4.371 14,1 12,6
Tatverdächtige 3.871 4.563 14,7 14,5
Tabelle 4.4-T16c
Die Auslandstaten im Bereich Cybercrime weisen in
den letzten Jahren einen kontinuierlichen Anstieg
auf
15
und liegen im aktuellen Berichtsjahr
16
bei
207.888 Fällen. Darüber hinaus ist zu beachten, dass
insbesondere der Bereich Cybercrime oftmals ein
großes Dunkelfeld aufweist. In SKiD 2024 zeigt sich,
dass im Bereich Cyberkriminalität etwa vier von fünf
15
Siehe hierzu auch „Cybercrime Bundeslagebild 2023, S. 8.
16
Ab Berichtsjahr 2024 liegen erstmals valide Daten der sog. PKS-Aus-
land vor. Daher wurde für die vorherige Entwicklung led. ein Trend an-
gegeben.
17
Auf S. 46 des Ergebnisberichts: Birkel, C. et al. (2026): Sicherheit und
Kriminalität in Deutschland – SKiD 2024. Bundesweite Kernbefunde
des Viktimisierungssurvey des Bundeskriminalamts und der Polizeien
der Länder. Hg. v. Bundeskriminalamt. Wiesbaden.
18
Rund 80 Prozent Dunkelfeld: LKA SH, Kriminologische Forschungs-
stelle, Sicherheit und Kriminalität in Schleswig-Holstein, Kernbefunde
Straftaten nicht angezeigt werden.
17
Die in SKiD
2024 erhobenen Cybercrimedelikte sind zwar nicht
direkt mit Cybercrime in der PKS vergleichbar, je-
doch weisen auch die Ergebnisse anderer Studien in
diesem Deliktsbereich regelmäßig auf ein Dunkel-
feld dieser Größenordnung hin.
18
des Viktimisierungssurvey 2019, S. 24. https://www.schleswig-hol-
stein.de/DE/Landesregierung/POLIZEI/DasSind-
Wir/LKA/KFS/_downloads/Kernbefunde_Dunkelfeldstudie_2019.pdf.
Rund 90 Prozent Dunkelfeld bei Angriffen gegen Unternehmen: Krimi-
nologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, Cyberangriffe gegen
Unternehmen in Deutschland, Ergebnisse einer Folgebefragung 2020,
S. 86. https://kfn.de/wp-content/uploads/Forschungsbe-
richte/FB_162.pdf
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
38
Schlüssel Rauschgiftdelikte
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
*) 730000
Rauschgiftdelikte insgesamt 164.991 228.104 -63.113 -27,7 88,0 88,4
aufgeklärte Fälle 145.220 201.683 -56.463 -28,0
Tatverdächtige 124.874 175.669 -50.795 -28,9
deutsche TV
80.260 115.949 -35.689 -30,8
nichtdeutsche TV 44.614 59.720 -15.106 -25,3
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
12.429 16.659 -4.230 -25,4
darunter:
973010
Heroin 7.190 8.634 -1.444 -16,7 93,3 91,0
aufgeklärte Fälle
6.705 7.858 -1.153 -14,7
Tatverdächtige 5.464 6.581 -1.117 -17,0
deutsche TV 2.874 3.602 -728 -20,2
nichtdeutsche TV
2.590 2.979 -389 -13,1
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
942 1.069 -127 -11,9
973020
Kokain einschl. Crack
39.414 38.671 743 1,9 91,6 89,4
aufgeklärte Fälle
36.096 34.555 1.541 4,5
Tatverdächtige 32.778 31.540 1.238 3,9
deutsche TV
17.404 17.003 401 2,4
nichtdeutsche TV
15.374 14.537 837 5,8
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
4.508 4.389 119 2,7
973030
LSD 661 1.073 -412 -38,4 79,1 70,4
aufgeklärte Fälle 523 755 -232 -30,7
Tatverdächtige
533 761 -228 -30,0
deutsche TV 433 623 -190 -30,5
nichtdeutsche TV 100 138 -38 -27,5
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
x 9 16 x x
973040
Neue psychoaktive Stoffe
(NPS)
5.338 4.255 1.083 25,5 86,4 75,4
aufgeklärte Fälle
4.612 3.207 1.405 43,8
Tatverdächtige 4.233 2.990 1.243 41,6
deutsche TV
2.823 2.036 787 38,7
nichtdeutsche TV
1.410 954 456 47,8
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
315 200 115 57,5
x
Keine Trendaussage möglich (geringe Anzahl).
-
Bei einer Basiszahl unter 100 (erfasste Fälle/Tatverdächtige des Vorjahres) wird keine Steigerungsrate in Pro-
zent berechnet.
*)
Inhaltliche Schlüsseländerung wegen der Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis und dessen
Zubereitungen ab dem 01.04.2024. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist nicht gegeben.
Tabelle 4.4-T17a
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
39
Schlüssel Rauschgiftdelikte
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
973060 Amphetamin und Derivate
(inkl. Ecstasy)
35.765 39.133 -3.368 -8,6 91,4 89,2
aufgeklärte Fälle
32.682 34.908
-2.226 -6,4
Tatverdächtige
30.220 32.426 -2.206 -6,8
deutsche TV
23.394 25.228 -1.834 -7,3
nichtdeutsche TV
6.826 7.198 -372 -5,2
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
1.522 1.523 -1 -0,1
973070
Methamphetamin
11.398 11.070 328 3,0
93,2 90,1
aufgeklärte Fälle
10.619 9.975
644 6,5
Tatverdächtige
9.493 9.150 343 3,7
deutsche TV
7.319 7.076 243 3,4
nichtdeutsche TV
2.174 2.074 100 4,8
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
466 457 9 2,0
*) 973080
Cannabis und Zubereitungen
42.909 101.345 -58.436 -57,7
81,9 88,5
aufgeklärte Fälle
35.144 89.713
-54.569 -60,8
Tatverdächtige
34.027 85.379 -51.352 -60,1
deutsche TV
19.177 54.158 -34.981 -64,6
nichtdeutsche TV
14.850 31.221 -16.371 -52,4
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
5.123 9.741 -4.618 -47,4
*)
Inhaltliche Schlüsseländerung wegen der Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis und dessen
Zubereitungen ab dem 01.04.2024. Die Vergleichbarkeit 2025/2024 ist nicht gegeben.
Tabelle 4.4-T17b
Das Berichtsjahr 2025 war im Vergleich zu 2024 das
erste vollständige Kalenderjahr, in dem Verstöße im
Zusammenhang mit Cannabis nicht mehr nach dem
BtMG, sondern unter den neuen Bestimmungen des
Konsumentencannabisgesetz (KCanG) erfasst wur-
den. Damit ist grundsätzlich zu berücksichtigen,
dass keine direkte Vergleichbarkeit der Daten des
Berichtjahres 2025 mit den Vorjahresdaten gegeben
ist.
Die Zahl der im Berichtsjahr 2025 erfassten Rausch-
giftdelikte in der PKS sank im Vergleich zum Vorjahr
durch die unterjährige Teillegalisierung von Canna-
bis im Jahr 2024 insgesamt um mehr als ein Viertel
auf 164.991 Fälle (2024: 228.104). Dementsprechend
ging auch die Anzahl der registrierten Delikte von
Cannabis und seinen Zubereitungen um 57,7 Pro-
zent zurück. Erwartungsgemäß stieg die Anzahl der
im Berichtsjahr erfassten Straftaten nach dem
KCanG (+147,9 Prozent) und dem MedCanG (+109,8
Prozent).
Bei LSD war nach einem starken Anstieg im Vorjahr
(+32,6 Prozent) ein deutlicher Rückgang auf 661
Fälle zu verzeichnen (-38,4 Prozent). Bei den Neuen
psychoaktiven Stoffen (NPS) war indes erneut ein
deutlicher Anstieg auf 5.338 Fälle festzustellen, der
mit +25,5 Prozent allerdings geringer ausel als im
Vorjahr (2024: +41,6 Prozent). Bei den Delikten mit
Kokain einschließlich Crack (+1,9 Prozent) und Me-
thamphetamin (+3,0 Prozent) stellte die Polizei ei-
nen eher moderaten Anstieg fest. Die Deliktszahlen
für Heroin sanken dagegen erneut deutlich um -16,7
Prozent (2024: -14,8 Prozent).
Ein Grund für die erneute, wenn auch geringfügige
Zunahme der Deliktszahlen für Kokain und Crack
dürfte in der hohen Verfügbarkeit von Kokain in
Deutschland und Europa zu sehen sein, die durch
große Kokainanbauächen und Produktionsmengen
in Südamerika sowie die täterseitig sehr exible An-
passung von Schmuggelwegen und -methoden be-
günstigt wird. Ein Indiz für die oben genannte Hoch-
verfügbarkeit von Kokain liegt unter anderem im
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
40
deutlichen Rückgang der Kokainpreise. Eine Analyse
der Durchschnittspreise auf verschiedenen Handels-
ebenen zwischen 2021 und 2025 in Deutschland
zeigt einen starken Preisverfall, insbesondere auf der
Großhandelsebene (circa -25 Prozent). Auf der mitt-
leren Handelsebene war der Rückgang mit 7,7 Pro-
zent moderater, während der Straßenhandelspreis
um 8,2 Prozent el.
Kokain ist in allen Gesellschaftsschichten als "Life-
styledroge" etabliert, von einer ächendeckenden
Versorgungsmöglichkeit für Konsumierende ist aus-
zugehen. Im Gegensatz zu den Vorjahren liegen die
Fallzahlen zu Kokain einschl. Crack im Jahr 2025 um
+10,2 Prozent über denen von Amphetamin und
dessen Derivaten inklusive Ecstasy. Der leichte An-
stieg bei den Metamphetaminzahlen dürfte im Rah-
men der üblichen Schwankungen liegen.
Der erneute Anstieg der Fallzahlen im Bereich der
Neuen psychoaktiven Stoffe (NPS) ist auf ein Zu-
sammenwirken mehrerer Faktoren zurückzuführen.
Einen wesentlichen Beitrag leisten verstärkte Er-
mittlungen im Bereich NPS, insbesondere auch im
Zusammenhang mit Justizvollzugsanstalten und
Funden sogenannter „JVA-Papiere“. Bei sogenann-
tem „JVA-Papier“ handelt es sich u. a. um norma-
les, handelsübliches Papier oder Briefumschläge,
die mit Neuen psychoaktiven Stoffen (NPS) ver-
setzt wurden. In den überwiegenden Fällen kom-
men hierbei Synthetische Cannabinoide zum Ein-
satz. Typischerweise werden die Reinstoffe bzw.
sogenannten Research Chemicals über das Internet
bezogen, mithilfe eines Lösungsmittels zu einer
Flüssigkeit („Liquid“) verarbeitet und anschließend
auf Papier aufgetragen. Darüber hinaus können be-
reits mit NPS versetzte Papiere vergleichsweise
einfach über Onlineshops im Clearweb bestellt
werden. Das Angebot reicht von imprägnierten
DIN-A4-Blättern und Briefumschlägen bis hin zu
fertigen Liquids, die zur eigenständigen Präparie-
rung von Papier genutzt werden können. Gleichzei-
tig bleibt die synthetische Droge Ketamin ein
Hauptfaktor der Entwicklung. Die Substanz ist breit
verfügbar, weist eine hohe Nachfrage auf und etab-
liert sich zunehmend in unterschiedlichen Konsum-
kontexten. Auch gesetzliche Anpassungen wirken
sich auf die Entwicklung der Fallzahlen aus. Durch
Erweiterungen des Neue-psychoaktive-Stoffe-Ge-
setz (NpSG) wurden zusätzliche Stoffgruppen er-
fasst. Verstärkte Präventions- und Aufklärungsar-
beit (z.B. KPK-Kampagne „Lethal Highs“, BKA-
Kampagne #gefährlichbunt) tragen mutmaßlich zu
einer erhöhten Anzeige- und Entdeckungswahr-
scheinlichkeit bei.
LSD spielt mit absoluten Fallzahlen auf vergleichs-
weise niedrigem Niveau weiterhin nur eine unter-
geordnete Rolle.
Grundsätzlich steht die Entwicklung der Fallzahlen
bei Rauschgiftdelikten auch in Beziehung zu etwai-
gen Veränderungen im Bereich der polizeilichen
Kontrolltätigkeit.
Schlüssel
Straftaten nach dem
Arzneimittelgesetz
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
716400 Straftaten nach dem Arzneimittelge-
setz
6.039 4.840 1.199 24,8 70,1 78,2
aufgeklärte Fälle 4.235 3.786 449 11,9
Tatverdächtige
4.073 3.554 519 14,6
deutsche TV 2.107 2.117 -10 -0,5
nichtdeutsche TV 1.966 1.437 529 36,8
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
930 682 248 36,4
Tabelle 4.4-T18
Die Straftaten nach dem Arzneimittelgesetz sind im
Vergleich zum Vorjahr um +1.199 Fälle auf 6.039
Fälle angestiegen (+24,8 Prozent). Die Zunahme ist
unter anderem auf ein umfangreiches Ermittlungs-
verfahren wegen des unerlaubten Handels mit ver-
schreibungspichtigen Arzneimitteln in Berlin zu-
rückzuführen.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
41
Schlüssel ausländerrechtliche Verstöße
Trend
2025
Anzahl Veränderung AQ
2025 2024 absolut in % 2025 2024
725000
ausländerrechtliche Verstöße
205.211 287.339 -82.128 -28,6 98,6 98,2
aufgeklärte Fälle  202.407 282.157 -79.750 -28,3
Tatverdächtige 177.397 256.401 -79.004 -30,8
deutsche TV
1.115 1.017 98 9,6
nichtdeutsche TV
176.282 255.384 -79.102 -31,0
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
167.719 246.924 -79.205 -32,1
darunter:
725100
unerlaubte Einreise § 95 Abs. 1 Nr. 3
und Abs. 2 Nr.1a AufenthG
65.453 90.222 -24.769 -27,5 99,6 99,8
aufgeklärte Fälle 65.202 90.019 -24.817 -27,6
Tatverdächtige 64.090 87.950 -23.860 -27,1
deutsche TV
263 198 65 32,8
nichtdeutsche TV 63.827 87.752 -23.925 -27,3
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
 61.254 85.790 -24.536 -28,6
725700
unerlaubter Aufenthalt § 95 Abs. 1 Nr.
1, 2 und Abs. 2 Nr. 1b AufenthG
121.767 177.275 -55.508 -31,3 99,4 99,6
aufgeklärte Fälle 121.070 176.546 -55.476 -31,4
Tatverdächtige
105.768 162.442 -56.674 -34,9
deutsche TV
269 283 -14 -4,9
nichtdeutsche TV 105.499 162.159 -56.660 -34,9
darunter Zuwanderinnen/
Zuwanderer
102.583 159.193 -56.610 -35,6
Tabelle 4.4-T19
Die Anzahl der ausländerrechtlichen Verstöße ist im
Vergleich zum Vorjahr deutlich um -28,6 Prozent auf
205.211 Fälle gesunken.
Die Fallzahlentwicklung dürfte in engem Zusam-
menhang mit dem Rückgang der globalen Migrati-
onsbewegung stehen, die auch durch die verstärkten
Maßnahmen zur Bekämpfung der illegalen Migra-
tion in vielen EU-Ländern beeinusst wird. Dement-
sprechend ist auch ein deutlicher Rückgang der An-
zahl der Asylsuchenden zu verzeichnen.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
42
5 Überblick Straftatenanteile
Straftatenanteile an Straftaten insgesamt (2025: 5.508.559 Fälle; 2024: 5.837.445 Fälle)
Abbildung 3 Straftatenanteile an Straftaten insgesamt
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
43
Straftatenanteile an Straftaten insgesamt ohne ausl. Verstöße (2025: 5.303.348 Fälle; 2024:
5.550.106 Fälle)
Abbildung 4 Straftatenanteile an Straftaten insgesamt ohne ausl. Verstöße
Straftatenanteile an Gewaltkriminalität (2025: 212.335 Fälle; 2024: 217.277 Fälle)
Abbildung 5 Straftatenanteile an Gewaltkriminalität
*) Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff im besonders schweren Fall einschl. mit Todesfolge §§ 177, 178 StGB
**) Sonstige Gewaltkriminalität: Körperverletzung mit Todesfolge, erpresserischer Menschenraub, Geiselnahme, Angriff auf den Luft- und
Seeverkehr
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
44
Straftatenanteile an Diebstahl insgesamt (2025: 1.813.141 Fälle; 2024: 1.940.033 Fälle)
Abbildung 6 Straftatenanteile an Diebstahl insgesamt
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
45
6 Tatverdächtige
Wie bereits aufgeführt war 2025 im Vergleich zu
2024 das erste vollständige Kalenderjahr, in dem
Verstöße im Zusammenhang mit Cannabis nicht
mehr nach dem BtMG, sondern unter den neuen
Bestimmungen des Konsumentencannabisgesetz
(KCanG) erfasst wurden. Damit ist grundsätzlich
auch bei der Entwicklung der Tatverdächtigenzahlen
zu berücksichtigen, dass keine direkte Vergleichbar-
keit der Daten des Berichtjahres 2025 mit den Vor-
jahresdaten gegeben ist.
6.1 Tatverdächtige bei „Straftaten insgesamt“
Im Berichtsjahr 2025 wurden insgesamt 3.188.533
Fälle aufgeklärt (2024: 3.385.919) und insgesamt
2.054.855 Tatverdächtige (-5,9 Prozent, 2024:
2.184.834) ermittelt. Von den im Jahr 2025 insge-
samt registrierten Tatverdächtigen bei „Straftaten
insgesamt“ waren 1.523.090 männlich (-6,2 Prozent,
2024: 1.624.473) und 531.765 weiblich (-5,1 Prozent,
2024: 560.361).
Bei den deutschen Tatverdächtigen wurde ein Rück-
gang von -3,2 Prozent (-40.392 Tatverdächtige) auf
1.231.246 festgestellt. Bei den nichtdeutschen Tat-
verdächtigen ist der Rückgang mit -9,8 Prozent (-
89.587 Tatverdächtige) auf 823.609 stärker ausgefal-
len. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger an al-
len Tatverdächtigen nahm im Vergleich zum Vorjahr
um 1,7 Prozentpunkte ab (2025: 40,1 Prozent; 2024:
41,8 Prozent).
Erwachsene (ab 21 Jahre) stellen mit 80,2 Prozent
den größten Anteil an den Tatverdächtigen insge-
samt, ihre Anzahl nahm im Vergleich zum Vorjahr
um 0,9 Prozentpunkte zu.
6.1- T01
Tatverdächtige
Anzahl Veränderung
Anteil an TV
insgesamt
2025 2024 absolut in % 2025 2024
Tatverdächtige insgesamt 2.054.855 2.184.834 -129.979 -5,9
100,0
100,0
männlich 1.523.090 1.624.473 -101.383 -6,2 74,1 74,4
weiblich 531.765 560.361 -28.596 -5,1 25,9 25,6
deutsche TV insgesamt
1.231.246 1.271.638 -40.392 -3,2
59,9 58,2
nichtdeutsche TV insgesamt
823.609 913.196 -89.587 -9,8
40.1 41,8
Tatverdächtige insgesamt nach Alter
Kinder (0 bis unter 14 Jahre) 95.410 101.886 -6.476 -6,4 4,6 4,7
davon:
deutsche Kinder 61.213 62.100 -887 -1,4 3,0 2,8
nichtdeutsche Kinder 34.197 39.786 -5.589 -14,0 1,7 1,8
Jugendliche (14 bis unter 18 Jahre) 172.770 192.863 -20.093 -10,4 8,4 8,8
davon:
deutsche Jugendliche 114.915 124.695 -9.780 -7,8 5,6 5,7
nichtdeutsche Jugendliche 57.855 68.168 -10.313 -15,1 2,8 3,1
Heranwachsende (18 bis unter 21 Jahre) 138.470 156.889 -18.419 -11,7 6,7 7,2
davon:
deutsche Heranwachsende 81.132 88.873 -7.741 -8,7 3,9 4,1
nichtdeutsche Heranwachsende 57.338 68.016 -10.678 -15,7 2,8 3,1
Erwachsene (ab 21 Jahre) 1.648.205 1.733.196 -84.991 -4,9 80,2 79,3
davon:
deutsche Erwachsene 973.986 995.970 -21.984 -2,2 47,4 45,6
nichtdeutsche Erwachsene 674.219 737.226 -63.007 -8,5 32,8 33,7
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
46
Im aktuellen Berichtsjahr ist die Anzahl der tatver-
dächtigen Kinder auf 95.410 (-6,4 Prozent) gesunken,
das Niveau von 2019 wird dennoch deutlich über-
schritten (2019: 72.890 tatverdächtige Kinder;
2019/2025: +30,9 Prozent). Auch die Anzahl der tat-
verdächtigen Erwachsenen (ab 21 Jahre) ging im Ver-
gleich zum Vorjahr zurück (-4,9 Prozent) und liegt
weiterhin über dem Niveau von 2019 (+3,6 Prozent;
2019: 1.591.465 Tatverdächtige).
Die Anzahl der tatverdächtigen Jugendlichen ist im
Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen und liegt
nun bei 172.770 (-10,4 Prozent). Sie liegt damit um
2,4 Prozent unter der Anzahl des Berichtsjahres
2019 (177.082 Tatverdächtige). Gleiches gilt für die
tatverdächtigen Heranwachsenden: Ihre Anzahl ist
im Vorjahresvergleich um 11,7 Prozent gesunken
und liegt auch im Vergleichszeitraum 2025/2019
unter der damaligen Anzahl (-22,1 Prozent; 2019:
177.774 Tatverdächtige).
6.2 Tatverdächtige bei „Straftaten insgesamt ohne ausländer-
rechtliche Verstöße“
Im Berichtsjahr 2025 wurden insgesamt 2.986.126
Fälle aufgeklärt (2024: 3.103.762) und insgesamt
1.908.383 Tatverdächtige (2024: 1.967.731) ermittelt.
Von diesen bei „Straftaten insgesamt ohne auslän-
derrechtliche Verstöße“ registrierten Tatverdächti-
gen waren 1.419.948 männlich (74,4 Prozent) und
488.435 weiblich (25,6 Prozent).
Bei den deutschen Tatverdächtigen wurde ein Rück-
gang von -3,2 Prozent (2024: 1.270.858) auf
1.230.432 festgestellt. Bei den nichtdeutschen
Tatverdächtigen lag der ckgang bei -2,7 Prozent
(2024: 696.873) auf 677.951.
Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger an allen
Tatverdächtigen bei den Straftaten insgesamt ohne
ausländerrechtliche Verstöße nahm im Vergleich
zum Vorjahr um 0,1 Prozentpunkte zu (2025: 35,5
Prozent; 2024: 35,4 Prozent).
Erwachsene ab 21 Jahre stellen mit 80,0 Prozent den
größten Anteil an den Tatverdächtigen insgesamt,
ihr Anteil an allen Tatverdächtigen stieg im Vergleich
zum Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte.
Tatverdächtige
Anzahl Veränderung
Anteil an TV
insgesamt
2025 2024 absolut in % 2025 2024
Tatverdächtige insgesamt 1.908.383 1.967.731 -59.348 -3,0
100,0
100,0
männlich 1.419.948 1.464.515 -44.567 -3,0 74,4 74,4
weiblich 488.435 503.216 -14.781 -2,9 25,6 25,6
deutsche TV insgesamt
1.230.432 1.270.858 -40.426 -3,2
64,5 64,6
nichtdeutsche TV insgesamt
677.951 696.873 -18.922 -2,7 35,5 35,4
Tatverdächtige insgesamt nach Alter
Kinder (0 bis unter 14 Jahre) 88.650 90.062 -1.412 -1,6 4,6 4,6
davon:
deutsche Kinder 61.214 62.102 -888 -1,4 3,2 3,2
nichtdeutsche Kinder 27.436 27.960 -524 -1,9 1,4 1,4
Jugendliche (14 bis unter 18 Jahre) 165.082 177.265 -12.183 -6,9 8,7 9,0
davon:
deutsche Jugendliche 114.910 124.693 -9.783 -7,8 6,0 6,3
nichtdeutsche Jugendliche 50.172 52.572 -2.400 -4,6 2,6 2,7
Heranwachsende (18 bis unter 21 Jahre) 127.303 135.996 -8.693 -6,4 6,7 6,9
davon:
deutsche Heranwachsende 81.115 88.852 -7.737 -8,7 4,3 4,5
nichtdeutsche Heranwachsende 46.188 47.144 -956 -2,0 2,4 2,4
Erwachsene (ab 21 Jahre) 1.527.348 1.564.408 -37.060 -2,4 80,0 79,5
davon:
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
47
6.1– T02
6.3 Tatverdächtigenbelastungszahl bei „Straftaten
insgesamt“
Die Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) dient
dazu, die Kriminalitätsbelastung bestimmter Bevöl-
kerungsgruppen (z.B. nach Alter, Geschlecht oder
Staatsangehörigkeit) im Verhältnis zu ihrer Größe in
der Gesamtbevölkerung abzubilden. Sie wird je
100.000 Einwohner einer Gruppe berechnet und er-
möglicht damit einen direkten Vergleich der Tatver-
dächtigenbelastung verschiedener Bevölkerungs-
gruppen, auch wenn die Gruppen unterschiedlich
groß sind. Ins Verhältnis gesetzt wird die Anzahl der
Tatverdächtigen ab 8 Jahren mit Wohnsitz in
Deutschland und die Gesamtbevölkerung ab 8 Jah-
ren.
Die TVBZ ist insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um
-4,8 Prozent auf 2.305 zurück gegangen. Am deut-
lichsten war die Abnahme bei den weiblichen Ju-
gendlichen (-13,6 Prozent auf 2.834). Die Belastung
der männlichen Kinder ist hingegen nahezu gleich-
geblieben (-0,5 Prozent) und liegt im aktuellen Be-
richtsjahr bei 2.459. Die am stärksten durch Tatver-
dächtige belastete Bevölkerungsgruppe ist die der
männlichen Jugendlichen mit einer TVBZ von 7.452.
Im Vorjahr war es die Gruppe der männlichen Her-
anwachsenden mit einer TVBZ von 8.073.
6.3– T01
Der ckgang der Tatverdächtigenbelastungszahl
begründet sich mit dem Rückgang der Tatverdächti-
genzahlen der entsprechenden Altersgruppen. Hier-
bei stehen diese auch im Zusammenhang mit der
Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Can-
nabis und dessen Zubereitungen ab dem 01.04.2024.
Die Vergleichbarkeit 2025/2024 ist damit nicht ge-
geben.
Tatverdächtige
Anzahl Veränderung
Anteil an TV
insgesamt
2025 2024 absolut in % 2025 2024
deutsche Erwachsene 973.193 995.211 -22.018 -2,2 51,0 50,6
nichtdeutsche Erwachsene 554.155 569.197 -15.042 -2,6 29,0 28,9
Tatverdächtige
Trend
2025
TVBZ Veränderung
2025 2024 absolut in %
*)
Tatverdächtige insg.
(ohne Kinder unter 8 Jahren)
2.305 2.421 -116 -4,8
männlich
3.447 3.627 -180 -5,0
weiblich 1.199 1.254 -55 -4,4
tatverdächtige Kinder (8 bis unter 14 J.) 1.776 1.849 -73 -3,9
männlich
2.459 2.470 -11 -0,5
weiblich 1.057 1.194 -137 -11,5
tatverdächtige Jugendliche 5.224 5.711 -487 -8,5
männlich
7.452 7.976 -524 -6,6
weiblich 2.834 3.281 -446 -13,6
tatverdächtige Heranwachsende 4.924 5.447 -523 -9,6
männlich
7.235 8.073 -838 -10,4
weiblich 2.385 2.602 -217 -8,3
tatverdächtige Erwachsene 2.110 2.199 -89 -4,0
männlich
3.174 3.327 -154 -4,6
weiblich 1.096 1.124 -28 -2,5
*)
Inhaltliche Schlüsseländerung wegen der Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis und dessen Zube-
reitungen ab dem 01.04.2024. Die Vergleichbarkeit 2025/2024 ist nicht gegeben.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
48
6.4 Tatverdächtigenbelastungszahl bei „Straftaten insgesamt
ohne ausländerrechtliche Verstöße“
Die TVBZ bei Straftaten insgesamt ohne ausländer-
rechtliche Verstöße ist insgesamt im Vergleich zum
Vorjahr um -3,8 Prozent auf 2.253 zurück gegangen.
Am deutlichsten war die Abnahme bei den weibli-
chen Jugendlichen (-13,2 Prozent auf 2.792). Die Be-
lastung der männlichen Kinder ist hingegen nahezu
gleichgeblieben (+0,1 Prozent) und liegt im aktuel-
len Berichtsjahr bei 2.444. Die am stärksten durch
Tatverdächtige belastete Bevölkerungsgruppe ist die
der männlichen Jugendlichen mit einer TVBZ von
7.339. Im Vorjahr war es ebenfalls die Gruppe der
männlichen Jugendlichen mit einer TVBZ von 7.781.
6.4– T01
Der ckgang der Tatverdächtigenbelastungszahl
begründet sich mit dem Rückgang der Tatverdächti-
genzahlen der entsprechenden Altersgruppen. Hier-
bei stehen diese auch im Zusammenhang mit der
Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Can-
nabis und dessen Zubereitungen ab dem 01.04.2024.
Die Vergleichbarkeit 2025/2024 ist damit nicht ge-
geben.
Tatverdächtige
Trend
2025
TVBZ Veränderung
2025 2024 absolut in %
TVBZ insgesamt
*)
Tatverdächtige insg.
(ohne Kinder unter 8 Jahren)
2.253 2.342 -89 -3,8
männlich
3.370 3.507 -137 -3,9
weiblich 1.171 1.215 -44 -3,6
tatverdächtige Kinder (8 bis unter 14 J.)
1.762 1.823 -61 -3,4
männlich
2.444 2.442 2 0,1
weiblich
1.043 1.171 -128 -10,9
tatverdächtige Jugendliche
5.145 5.579 -434 -7,8
männlich
7.339 7.781 -442 -5,7
weiblich 2.792 3.216 -425 -13,2
tatverdächtige Heranwachsende 4.780 5.190 -411 -7,9
männlich
7.018 7.665 -647 -8,4
weiblich 2.320 2.510 -189 -7,5
tatverdächtige Erwachsene 2.060 2.126 -65 -3,1
männlich 3.099 3.215 -116 -3,6
weiblich
1.070 1.087 -18 -1,6
*)
Inhaltliche Schlüsseländerung wegen der Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis und dessen Zubereitun-
gen ab dem 01.04.2024. Die Vergleichbarkeit 2025/2024 ist nicht gegeben.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
49
6.4– T02
Tatverdächtige Trend 2025
TVBZ Veränderung
2025 2024 absolut in %
TVBZ deutsche Tatverdächtige
*) Tatverdächtige insg. (ohne Kinder unter 8 Jahren)
1.813 1.878 -65 -3,5
männlich
2.686 2.781 -95 -3,4
weiblich
987 1.024 -37 -3,6
tatverdächtige Kinder (8 bis unter 14 J.)
1.453 1.500 -47 -3,1
männlich
2.016 2.002 13 0,7
weiblich
863 973 -109 -11,2
tatverdächtige Jugendliche
4.299 4.692 -393 -8,4
männlich
6.118 6.481 -363 -5,6
weiblich
2.388 2.812 -424 -15,1
tatverdächtige Heranwachsende
3.936 4.318 -381 -8,8
männlich
5.762 6.342 -580 -9,1
weiblich
2.024 2.203 -179 -8,1
tatverdächtige Erwachsene
1.648 1.688 -40 -2,4
männlich
2.450 2.523 -72 -2,9
weiblich
899 910 -11 -1,2
TVBZ nichtdeutsche Tatverdächtige
*) Tatverdächtige insg. (ohne Kinder unter 8 Jahren)
4.788 5.091 -303 -
6,0
männlich
7.031 7.495 -464 -6,2
weiblich
2.318 2.441 -123 -5,0
tatverdächtige Kinder (8 bis unter 14 J.)
3.469 3.650 -181 -5,0
männlich
4.788 4.899 -111 -2,3
weiblich
2.050 2.304 -254 -11,0
tatverdächtige Jugendliche
9.946 10.811 -865 -8,0
männlich
13.811 14.958 -1.147 -7,7
weiblich
5.261 5.789 -527 -9,1
tatverdächtige Heranwachsende
8.803 9.721 -918 -9,4
männlich
12.297 13.851 -1.554 -11,2
weiblich
3.966
4.308
-
342
-
7,9
tatverdächtige Erwachsene
4.465 4.741 -275 -5,8
männlich
6.601 7.036 -434 -6,2
weiblich
2.143 2.234 -91 -4,1
*)
Inhaltliche Schlüsseländerung wegen der Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis und dessen Zubereitungen
ab dem 01.04.2024. Die Vergleichbarkeit 2025/2024 ist nicht gegeben.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
50
6.4– T03
Die Unterschiede zwischen den Tatverdächtigenbe-
lastungszahlen für Personen mit und ohne deutsche
Staatsangehörigkeit sind erheblich und zeigen sich
über ein breites Spektrum von Delikten hinweg.
Zwar bildet die Polizeiliche Kriminalstatistik nur das
polizeiliche Hellfeld ab, gleichwohl erscheinen die
Unterschiede vor dem Hintergrund des wissen-
schaftlichen Kenntnisstands plausibel und sind aus
einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren erklärbar:
Ein wesentlicher Risikofaktor für die Begehung von
Straftaten, insbesondere für Gewaltdelikte, sind kri-
minalitäts- bzw. gewaltlegitimierende Einstellungen
also die Haltung, eine Gewalt- oder Straftat zu be-
gehen sei unter bestimmten Bedingungen legitim,
nützlich oder sogar Ausdruck von Männlichkeit
(Ayano et al., 2024; Dreißigacker et al., 2023; Krone-
berg et al., 2025). Solche Einstellungen entstehen im
Rahmen der Sozialisation, etwa durch familiäre Prä-
gung. Sie können auch durch das gesellschaftliche
Umfeld in Kindheit und Jugend mitbeeinusst sein.
Dunkelfeldstudien weisen darauf hin, dass entspre-
chende Einstellungen in einigen migrantischen Be-
völkerungsgruppen verstärkt anzutreffen sind und
daher eine erhöhte Kriminalitätsbelastung zumin-
dest teilweise erklären können (Dreißigacker et al.
2023).
Hinzu kommen weitere Risikofaktoren, denen ins-
besondere Personen mit Fluchthintergrund beson-
ders ausgesetzt sind. Dazu zählen eigene Gewalter-
fahrungen, psychische Belastungen und nachteilige
Wohn- und Lebensbedingungen, deren Ursachen
teilweise bereits im Herkunftsland oder während der
Flucht liegen können. Sie stellen zwar keine direkten
Ursachen für Straffälligkeit dar, können jedoch das
Risiko delinquenten Verhaltens erhöhen (Dreißig-
acker et al., 2023; Kroneberg et al., 2025; Ayano et al.,
2024; Basto-Pereira & Farrington, 2022; Fazel et al.,
2018).
Auch die Demograe spielt eine Rolle: In der Bevöl-
kerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit ist der
Anteil junger Männer höher als in anderen Bevölke-
rungsgruppen. Diese Gruppe weist generell eine
überdurchschnittliche Kriminalitätsbelastung auf.
6.5 Tatverdächtigenbelastungszahl bei „Gewaltkriminalität“
Die TVBZ bei Gewaltkriminalität ist insgesamt im
Vergleich zum Vorjahr um -3,8 Prozent auf 228 zu-
rück gegangen. Am deutlichsten war die Abnahme
bei den weiblichen Jugendlichen (-13,0 Prozent auf
294). Die Belastung der männlichen Kinder ist hin-
Tatverdächtige
2025
TVBZ deutsche TV TVBZ nichtdeutsche TV
*) Tatverdächtige insg. (ohne Kinder unter 8 Jahren) 1.813 4.788
männlich 2.686 7.031
weiblich 987 2.318
tatverdächtige Kinder (8 bis unter 14 J.) 1.453 3.469
männlich 2.016 4.788
weiblich 863 2.050
tatverdächtige Jugendliche 4.299 9.946
männlich 6.118 13.811
weiblich 2.388 5.261
tatverdächtige Heranwachsende 3.936 8.803
männlich 5.762 12.297
weiblich 2.024 3.966
tatverdächtige Erwachsene 1.648 4.465
männlich 2.450 6.601
weiblich 899 2.143
*)
Inhaltliche Schlüsseländerung wegen der Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis und dessen Zubereitungen
ab dem 01.04.2024. Die Vergleichbarkeit mit 2025/2024 ist nicht gegeben.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
51
gegen um +2,7 Prozent angestiegen und liegt im ak-
tuellen Berichtsjahr bei 459. Die am stärksten durch
Tatverdächtige belastete Bevölkerungsgruppe ist
wie im Vorjahr die der männlichen Jugendlichen mit
einer TVBZ von 1.489 (2024: 1.612).
6.5– T01
Tatverdächtige
Trend
2025
TVBZ Veränderung
2025 2024 absolut in %
Tatverdächtige insg.
(ohne Kinder unter 8 Jahren)
228 237 -9 -3,8
männlich 385 400 -15 -3,8
weiblich
75 78 -3 -3,8
tatverdächtige Kinder (8 bis unter 14 J.)
288 287 1 0,3
männlich
459 447 12 2,7
weiblich
108 119 -11 -9,2
tatverdächtige Jugendliche
913 997 -84 -8,4
männlich 1.489 1.612 -123 -7,6
weiblich
294 338 -44 -13,0
tatverdächtige Heranwachsende
757 778 -21 -2,7
männlich 1.280 1.321 -41 -3,1
weiblich
182 189 -7 -3,7
tatverdächtige Erwachsene
172 178 -6 -3,4
männlich 290 302 -12 -4,0
weiblich
60 60 0 0,0
Tatverdächtige Trend 2025
TVBZ Veränderung
2025 2024 absolut in %
TVBZ deutsche Tatverdächtige
Tatverdächtige insg. (ohne Kinder unter 8 Jahren)

158 163 -5 -3,1
männlich

265 272 -7 -2,6
weiblich

58 60 -2 -3,3
tatverdächtige Kinder (8 bis unter 14 J.)

217 217 0 0,0
männlich
344 331 13 3,9
weiblich
84 97 -13 -13,4
tatverdächtige Jugendliche
662 723 -61 -8,4
männlich
1.070 1.148 -78 -6,8
weiblich
234 277 -43 -15,5
tatverdächtige Heranwachsende
558 580 -22 -3,8
männlich
942 979 -37 -3,8
weiblich
156 162 -6 -3,7
tatverdächtige Erwachsene
117 119 -2 -1,7
männlich
194 199 -5 -2,5
weiblich
45 45 0 0,0
TVBZ nichtdeutsche Tatverdächtige
*) Tatverdächtige insg. (ohne Kinder unter 8 Jahren)
628 671 -43 -6,4
männlich
1.028 1.104 -76 -6,9
weiblich
187 195 -8 -4,1
tatverdächtige Kinder (8 bis unter 14 J.)
679 686 -7 -1,0
männlich
1.086 1.092 -6 -0,5
weiblich
242 248 -6 -2,4
tatverdächtige Jugendliche
2.333 2.616 -283 -10,8
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
52
6.5– T02
6.5– T03
männlich
3.710 4.173 -463 -11,1
weiblich
663 730 -67 -9,2
tatverdächtige Heranwachsende
1.704 1.807 -103 -5,7
männlich
2.698 2.922 -224 -7,7
weiblich
327
346
-
19
-
5,5
tatverdächtige Erwachsene
496 533 -37 -6,9
männlich
808 874 -66 -7,6
weiblich
156 162 -6 -3,7
Tatverdächtige
2025
TVBZ deutsche TV TVBZ nichtdeutsche TV
Tatverdächtige insg. (ohne Kinder unter 8 Jahren) 158 628
männlich 265 1.028
weiblich 58 187
tatverdächtige Kinder (8 bis unter 14 J.) 217 679
männlich 344 1.086
weiblich 84 242
tatverdächtige Jugendliche 662 2.333
männlich 1.070 3.710
weiblich 234 663
tatverdächtige Heranwachsende 558 1.704
Tatverdächtige
2025
TVBZ deutsche TV TVBZ nichtdeutsche TV
männlich 942 2.698
weiblich 156 327
tatverdächtige Erwachsene 117 496
männlich 194 808
weiblich 45 156
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
53
6.6 Nichtdeutsche Tatverdächtige nach Staatsangehörigkeit
Die 823.609 nichtdeutschen Tatverdächtigen bei
Straftaten insgesamt (40,1 Prozent an allen Tatver-
dächtigen) hatten folgende Staatsangehörigkeiten:
Staatsangehörigkeit
Tatverdächtigen
Anzahl
Anteil an den nicht-
deutschen Tatverdäch-
tigen in Prozent
Nichtdeutsche Tatverdächtige
insgesamt
823.609 100,0
darunter:
Türkei 79.205 9,6
Syrien 76.755 9,3
Rumänien 65.556 8,0
Ukraine 56.909 6,9
Polen 45.513 5,5
Afghanistan 40.461 4,9
Bulgarien 27.438 3,3
Serbien 21.264 2,6
Irak 20.394 2,5
Italien 18.868 2,3
Kosovo 16.345 2,0
Russische Föderation 13.341 1,6
Georgien 12.566 1,5
Albanien 12.527 1,5
Iran 12.356 1,5
Marokko 11.627 1,4
Algerien 10.764 1,3
Kroatien 10.256 1,2
Indien 10.222 1,2
Bosnien und Herzegowina 9.481 1,2
Moldau 8.964 1,1
Nordmazedonien 8.953 1,1
Griechenland 8.653 1,1
Tunesien 8.438 1,0
Vietnam 8.237 1,0
*) Sonstige 208.516 25,3
*) einschließlich ungeklärter Staatsangehörigkeiten sowie Staatenlose
6.6 T01
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
54
7 Langfristige Entwicklung
7.1 Entwicklung bei Straftaten insgesamt
Bei „Straftaten insgesamt“ verringerte sich die Zahl
der erfassten Fälle im Vergleich zum Jahr 2011 um
482.120 Fälle (-8,0 Prozent). Die Aufklärungsquote
liegt mit 57,9 Prozent um 3,2 Prozentpunkte über
dem Wert von 2011 und 0,5 Prozentpunkte unter
dem bisherigen Höchststand im Jahr 2021 (58,7 Pro-
zent).
Zu beachten ist, dass aufgrund der Teillegalisierung
des Besitzes und Anbaus von Cannabis und dessen
Zubereitungen ab dem 01.04.2024 eine direkte Ver-
gleichbarkeit der Daten 2025 denen aus 2024 und
aus den Vorjahren nicht gegeben ist.
Jahr Bevölkerung*)
SR
Bevölkerung
Fälle
insgesamt
SR
Fälle
HZ
SR
HZ
AQ
2011 81.751.648 -0,1 5.990.679 1,0 7.328 1,0 54,7
2012 81.844.037 0,1 5.997.040 0,1 7.327 -0,0 54,4
**) 2013 80.523.826 x 5.961.662 -0,6 7.404 x 54,5
2014 80.767.884 0,3 6.082.064 2,0 7.530 1,7 54,9
2015 81.197.560 0,5 6.330.649 4,1 7.797 3,5 56,3
2016 82.175.246 1,2 6.372.526 0,7 7.755 -0,5 56,2
***) 2017 82.521.540 0,4 5.761.984 -9,6 6.982 -10,0 57,1
2018 82.792.351 0,3 5.555.520 -3,6 6.710 -3,9 57,7
2019 83.019.214 0,3 5.436.401 -2,1 6.548 -2,4 57,5
2020 83.166.711 0,2 5.310.621 -2,3 6.386 -2,5 58,4
2021 83.155.031 -0,0 5.047.860 -4,9 6.070 -4,9 58,7
2022 83.237.124 0,1 5.628.584 11,5 6.762 11,4 57,3
2023 84.358.845 1,3 5.940.667 5,5 7.042 4,1 58,4
2024 Z11 84.669.326 0,4 5.837.445 -1,7 6.894 -2,1 58,0
****) 2024 Z22 83.456.045 x 5.837.445 -1,7 6.995 x 58,0
2025 83.577.140 0,1 5.508.559 -5,6 6.591 -5,7 57,9
*)
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bevölkerungsstand jeweils zum 31.12. des Vorjahres zum jeweiligen Berichtsjahr.
**)
Aufgrund der geänderten Datenbasis bei den Bevölkerungszahlen nach Zensus 2011 ist ein Vergleich mit den Vorjah-
ren nicht möglich.
***)
Die Bevölkerungsdaten sind aufgrund methodischer Änderungen und technischer Weiterentwicklungen nur bedingt
mit den Vorjahreswerten vergleichbar.
****)
Aufgrund der geänderten Datenbasis bei den Bevölkerungszahlen nach Zensus 2022 ist ein Vergleich mit den Vorjah-
ren nicht möglich.
x
Berechnung nicht möglich aufgrund geänderter Datenbasis.
7.1 T01
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
55
7.2 Entwicklung bei Straftaten insgesamt ohne ausländer-
rechtliche Verstöße
Bei „Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche
Verstöße“ verringerte sich die Fallzahl im Vergleich
zum Jahr 2011 um 609.007 Fälle (-10,3 Prozent). Die
Aufklärungsquote liegt mit 56,3 Prozent um 2,2 Pro-
zentpunkte über dem Wert von 2011 und damit 1,2
Prozentpunkte unter dem bisherigen chststand
im Jahr 2021 (57,5 Prozent).
Zu beachten ist auch hier, dass aufgrund der Teille-
galisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis
und dessen Zubereitungen ab dem 01.04.2024 eine
direkte Vergleichbarkeit der Daten 2025 mit denen
der Vorjahre nicht gegeben ist.
Jahr Bevölkerung*)
SR
Bevölkerung
Fälle insg.
ohne ausl.
Verstöße
SR
Fälle
HZ
SR
HZ
AQ
2011 81.751.566 -0,1 5.912.355 0,9 7.232 1,0 54,1
2012 81.844.277 0,1 5.908.011 -0,1 7.219 -0,2 53,7
**) 2013 80.523.884 x 5.851.107 -1,0 7.266 x 53,7
2014 80.767.484 0,3 5.925.668 1,3 7.337 1,0 53,7
2015 81.197.545 0,5 5.927.908 0,0 7.301 -0,5 53,4
2016 82.175.234 1,2 5.884.815 -0,7 7.161 -1,9 54,0
***) 2017 82.521.044 0,4 5.582.136 -5,1 6.764 -5,5 55,7
2018 82.792.351 0,3 5.392.457 -3,4 6.513 -3,7 56,5
2019 83.019.214 0,3 5.270.782 -2,3 6.349 -2,5 56,2
2020 83.166.711 0,2 5.163.536 -2,0 6.209 -2,2 57,2
2021 83.155.031 -0,0 4.901.007 -5,1 5.894 -5,1 57,5
2022 83.237.124 0,1 5.402.755 10,2 6.491 10,1 55,6
2023 84.358.845 1,3 5.641.758 4,4 6.688 3,0 56,3
2024 Z11 84.669.326 0,4 5.550.106 -1,6 6.555 -2,0 55,9
****) 2024 Z22 83.456.045 x 5.550.106 -1,6 6.650 x 55,9
2025 83.577.140 0,1 5.303.348 -4,4 6.345 -4,6 56,3
*)
Quelle: Statistisches Bundesamt Bevölkerungsstand jeweils zum 31.12. des Vorjahres zum jeweiligen Berichtsjahr.
**)
Aufgrund der geänderten Datenbasis bei den Bevölkerungszahlen nach Zensus 2011 ist ein Vergleich mit den Vorjah-
ren nicht möglich.
***)
Die Bevölkerungsdaten sind aufgrund methodischer Änderungen und technischer Weiterentwicklungen nur bedingt
mit den Vorjahreswerten vergleichbar.
****)
Aufgrund der geänderten Datenbasis bei den Bevölkerungszahlen nach Zensus 2022 ist ein Vergleich mit den Vorjah-
ren nicht möglich.
x
Berechnung nicht möglich aufgrund geänderter Datenbasis.
7.2 T01
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
56
7.3 Langfristige Entwicklung in ausgewählten Kriminalitäts-
bereichen
Gewaltkriminalität und Körperverletzung
Abbildung 7 Gewaltkriminalität und Körperverletzung
Die „Gewaltkriminalität“ ist 2025 im Vergleich zu
2011 um 7,8 Prozent (+15.305 Fälle) auf 212.335
Fälle gestiegen. Damit liegt sie im aktuellen Be-
richtsjahr unter dem Höchststand der letzten 15
Jahre, der 2024 erreicht wurde.
Die in der Gewaltkriminalität enthaltene „gefährli-
che und schwere Körperverletzung“ ist 2025 im Ver-
gleich zu 2011 um 11,4 Prozent (+15.911 Fälle) auf
155.002 Fälle gestiegen und liegt auch hier unter
dem letztjährigen Höchststand.
Bei der vorsätzlichen einfachen Körperverletzung,
die nicht unter den PKS Schlüssel Gewaltkriminali-
tät fällt, ist die Fallzahl im Vergleich zu 2011 um 15,4
Prozent (+57.682 Fälle) auf 432.049 Fälle angestie-
gen und liegt damit um 1,2 Prozent unter dem bis-
herigen Höchststand im Betrachtungszeitraum
(2024: 437.461 Fälle).
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
57
Straßenkriminalität
Abbildung 8 Straßenkriminalität
Die „Straßenkriminalität“ ging 2025 im Vergleich
zum Jahr 2011 um -26,3 Prozent (-363.347 Fälle) auf
1.019.602 Fälle zurück. Die deutlichsten Rückgänge
sind bei Sachbeschädigung an KFZ (-27,7 Prozent; -
69.625 Fälle) sowie bei schwerem Diebstahl insge-
samt von Fahrrädern (-32,9 Prozent; -79.648 Fälle)
zu verzeichnen. Der Rückgang beim Fahrraddieb-
stahl könnte mit einem erhöhten Bewusstsein der
Besitzer für den Diebstahlschutz insbesondere bei
höherwertigen Fahrrädern zusammenhängen.
Diebstahl
Abbildung 9 Diebstahl
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
58
Bei „schwerem Diebstahl“ ist im Vergleich zum Jahr
2011 ein Rückgang um 383.264 Fälle (-34,4 Prozent)
auf 730.015 Fälle zu verzeichnen. Der Rückgang bei
„einfachem Diebstahl“ el etwas geringer aus und
lag im Vergleich zum Jahr 2011 bei -16,1 Prozent
(207.376 Fälle auf 1.083.126 Fälle).
Betrug
Abbildung 10 Betrug
Bei „Betrug“ ist im Vergleich zum Jahr 2011 ein
Rückgang um -27,1 Prozent (-253.528 Fälle) auf
681.354 Fälle zu verzeichnen. Insgesamt zeigt sich
über den Betrachtungszeitraum eine überwiegend
rückläuge Entwicklung der Fallzahlen.
Bei den Rückgängen der Fälle der PKS-Inland ist die
Entwicklung der Straftaten, bei denen die tatver-
dächtige Person im Ausland oder an einem nicht er-
mittelbaren Ort gehandelt hat und der Erfolg in
Deutschland eingetreten ist, zu berücksichtigen. Mit
der Erfassung in der PKS-Ausland wird deutlich,
dass diese Betrugstaten mit 549.385 Fällen im aktu-
ellen Berichtsjahr eine relevanten Anzahl einneh-
men und im Vergleich zum Vorjahr um 7,0 Prozent
angestiegen sind.
19
19
Siehe Kapitel 4.3 und S. 29.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
59
7.4 Entwicklung der Aufklärungsquoten
Entwicklung der Aufklärungsquoten bei „Straftaten insgesamt“
Die Aufklärungsquote bei Straftaten insgesamt ist
im Vergleich zu 2011 von 54,7 auf 57,9 Prozent ge-
stiegen. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 3.188.533
Fälle aufgeklärt. Dies entspricht einer Aufklärungs-
quote von 57,9 Prozent (2024: 58,0 Prozent).
Gegenüber dem bisherigen Höchststand im Jahr
2021 (58,7 Prozent) ist die Aufklärungsquote im Be-
richtsjahr 2025 um 0,8 Prozentpunkte auf 57,9 Pro-
zent gesunken.
Jahr
aufge-
klärte
Fälle
AQ Straftaten (erfasst und aufgeklärt) und Tatverdächtige insgesamt
2011 3.276.153 54,7
Abbildung 11 Straftaten (erfasst und aufgeklärt) und Tatverdächtige insgesamt
2012 3.259.822 54,4
2013 3.249.396 54,5
2014 3.336.398 54,9
2015 3.564.811 56,3
2016 3.584.167 56,2
2017 3.290.725 57,1
2018 3.206.507 57,7
2019 3.124.161 57,5
2020 3.100.401 58,4
2021 2.963.643 58,7
2022 3.226.935 57,3
2023 3.469.752 58,4
2024 3.385.919 58,0
2025 3.188.533 57,9
7.4 T01
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
60
Entwicklung der Aufklärungsquoten bei „Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Ver-
stöße“
Die Aufklärungsquote bei Straftaten ohne auslän-
derrechtliche Verstöße ist im Vergleich zu 2011 von
54,1 auf 56,3 Prozent gestiegen. Im Jahr 2025 wur-
den insgesamt 2.986.126 Fälle aufgeklärt. Dies ent-
spricht einer Aufklärungsquote von 56,3 Prozent
(2024: 55,9 Prozent).
Gegenüber dem bisherigen Höchststand im Jahr
2021 (57,5 Prozent) ist die Aufklärungsquote im Be-
richtsjahr 2025 um 1,2 Prozentpunkte auf 56,3 Pro-
zent gesunken.
Jahr
aufge-
klärte
Fälle
AQ
Straftaten (erfasst und aufgeklärt) und Tatverdächtige insgesamt
ohne ausländerrechtliche Verstöße
2011
3.278.626 54,1
Abbildung 12 Straftaten (erfasst und aufgeklärt) und Tatverdächtige insgesamt ohne
ausländerrechtliche Verstöße
2012
3.296.088 53,7
2013
3.249.323 53,7
2014
3.199.084 53,7
2015
3.172.113 53,4
2016
3.140.212 54,0
2017
3.181.194 55,7
2018
3.163.331 56,5
2019
3.175.324 56,2
2020
3.111.751 57,2
2021
2.819.409 57,5
2022
3.003.914 55,6
2023
3.175.282 56,3
2024
3.103.762 55,9
2025
2.986.126 56,3
7.4 T02
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
61
7.5 Entwicklung der Tatverdächtigenzahlen
Auch bei den Tatverdächtigenzahlen ist zu beachten,
dass aufgrund der Teillegalisierung des Besitzes und
Anbaus von Cannabis und dessen Zubereitungen ab
dem 01.04.2024 eine direkte Vergleichbarkeit der
Daten 2025 mit denen der Vorjahre nicht gegeben ist.
Tatverdächtige insgesamt bei „Straftaten insgesamt“
Jahr
Tatverdächtige
insgesamt deutsche TV nichtdeutsche TV
Anzahl SR Anzahl SR Anzahl SR
Anteil an
TV insgesamt
2011 2.112.843 -1,9 1.628.314 -3,1 484.529 2,7 22,9
2012 2.094.123 -0,9 1.591.733 -2,2 502.390 3,7 24,0
2013 2.094.160 0,0 1.555.711 -2,3 538.449 7,2 25,7
2014 2.149.504 2,6 1.532.112 -1,5 617.392 14,7 28,7
2015 2.369.036 10,2 1.457.172 -4,9 911.864 47,7 38,5
2016 2.360.806 -0,3 1.407.062 -3,4 953.744 4,6 40,4
2017 2.112.715 -10,5 1.376.450 -2,2 736.265 -22,8 34,8
2018 2.051.266 -2,9 1.342.886 -2,4 708.380 -3,8 34,5
2019 2.019.211 -1,6 1.319.950 -1,7 699.261 -1,3 34,6
2020 1.969.617 -2,5 1.306.418 -1,0 663.199 -5,2 33,7
2021 1.892.003 -3,9 1.252.876 -4,1 639.127 -3,6 33,8
2022 2.093.782 10,7 1.309.906 4,6 783.876 22,6 37,4
2023 2.246.767 7,3 1.323.498 1,0 923.269 17,8 41,1
2024 2.184.834 -2,8 1.271.638 -3,9 913.196 -1,1 41,8
2025 2.054.855 -5,9 1.231.246 -3,2 823.609 -9,8 40,1
7.5 T01
Tatverdächtige insgesamt bei „Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße“
Jahr
Tatverdächtige
insgesamt deutsche TV nichtdeutsche TV
Anzahl SR Anzahl SR Anzahl SR
Anteil an
TV insgesamt
2011 2.054.232 -2,1 1.626.973 -3,1 427.259 1,9 20,8
2012 2.025.957 -1,4 1.590.398 -2,2 435.559 1,9 21,5
2013 2.007.328 -0,9 1.554.313 -2,3 453.015 4,0 22,6
2014 2.023.623 0,8 1.531.013 -1,5 492.610 8,7 24,3
2015 2.011.898 -0,6 1.456.078 -4,9 555.820 12,8 27,6
2016 2.022.414 0,5 1.406.184 -3,4 616.230 10,9 30,5
2017 1.974.805 -2,4 1.375.448 -2,2 599.357 -2,7 30,4
2018 1.931.079 -2,2 1.341.879 -2,4 589.200 -1,7 30,5
2019 1.896.221 -1,8 1.318.980 -1,7 577.241 -2,0 30,4
2020 1.863.118 -1,7 1.305.430 -1,0 557.688 -3,4 29,9
2021 1.785.398 -4,2 1.251.915 -4,1 533.483 -4,3 29,9
2022 1.921.553 7,6 1.309.115 4,6 612.438 14,8 31,9
2023 2.017.552 5,0 1.322.571 1,0 694.981 13,5 34,4
2024 1.967.731 -2,5 1.270.858 -3,9 696.873 0,3 35,4
2025 1.908.383 -3,0 1.230.432 -3,2 677.951 -2,7 35,5
7.5 T02
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
62
8 Opfer
8.1 Überblick Opfer
Straftaten insge-
samt mit Opfer-
erfassung
Anzahl Opfer
insgesamt
Veränderung
Anzahl Opfer
männlich weiblich
2025 2024 absolut in % 2025 2024 2025 2024
vollendet 1.247.985 1.246.967 1.018 0,1 718.027 724.120 529.958 522.847
versucht 80.582 80.450 132 0,2 52.175 52.761 28.407 27.689
insgesamt 1.328.567 1.327.417 1.150 0,1 770.202 776.881 558.365 550.536
8.1– T01
Straftaten insge-
samt mit Opfer-
erfassung
Kinder Jugendliche Heranwachsende Erwachsene
< 14 14 < 18 18 < 21 ab 21
2025 2024 2025 2024 2025 2024 2025 2024
vollendet 103.274 100.660 106.179 107.755 83.668 83.609 954.864 954.943
versucht 5.790 5.792 6.732 6.869 5.101 5.115 62.959 62.674
insgesamt 109.064 106.452 112.911 114.624 88.769 88.724 1.017.823 1.017.617
8.1 T02
Straftaten insge-
samt mit Opfer-
erfassung
Deutsche Opfer Nichtdeutsche Opfer
Nichtdeutsche Opfer
mit Aufenthaltsanlass
„Zuwanderer“
2025 2024 VÄ in % 2025 2024 in % 2025 2024 in %
vollendet 924.794 927.637 -0,3 323.191 319.330 1,2 60.982 65.747 -7,2
versucht 56.986 57.569 -1,0 23.596 22.881 3,1 4.105 4.304 -4,6
insgesamt 981.780 985.206 -0,3 346.787 342.211 1,3 65.087 70.051 -7,1
8.1– T03
Im Berichtsjahr 2025 wurden im Zusammenhang
mit Straftaten, bei denen eine Opfererfassung vor-
gesehen ist, insgesamt 1.328.567 Opfer erfasst. Ihre
Anzahl liegt damit auf dem Niveau des Vorjahres
(+0,1 Prozent, +1.150 Opfer). Von diesen hatten
981.780 (73,9 Prozent) eine deutsche und 346.787
(26,1 Prozent) eine nichtdeutsche Staatsangehörig-
keit. Unter den Opfern mit ausländischer Staatsan-
gehörigkeit waren 65.087 Zuwanderinnen und Zu-
wanderer (4,9 Prozent aller Opfer).
.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
63
8.2 Altersstruktur und Geschlecht der Opfer
Schlüssel ausgewählte Straftaten/-gruppen
Opfer ins-
ges.
Anteil an allen Opfern in Prozent
Geschlecht Altersgruppen
Anzahl
männ-
lich
weiblich Kinder
Jugend-
liche
Heran-
wach-
sende
Erwach-
sene
ab 21
------
Straftaten insgesamt
mit Opfererfassung
vollendet 1.247.985 57,5 42,5 8,3 8,5 6,7 76,5
versucht 80.582 64,7 35,3 7,2 8,4 6,3 78,1
insg. 1.328.567 58,0 42,0 8,2 8,5 6,7 76,6
892500
Mord, Totschlag und Tö-
tung auf Verlangen
vollendet 1.004 48,3 51,7 8,4 3,5 3,4 84,8
versucht 2.452 73,7 26,3 4,4 4,8 6,7 84,1
insgesamt 3.456 66,3 33,7 5,6 4,4 5,8 84,3
110000
Straftaten gg. die sexuelle
Selbstbestimmung §§174,
174a, 174b, 174c, 177,
178, 184i 184j StGB
vollendet 41.657 8,8 91,2 6,0 25,4 15,0 53,6
versucht 1.900 7,9 92,1 3,1 20,7 11,4 64,8
insgesamt 43.557 8,7 91,3 5,9 25,2 14,8 54,1
210000 Raubdelikte
vollendet 36.840 76,1 23,9 5,1 11,6 9,0 74,3
versucht 9.326 74,6 25,4 9,1 13,8 8,0 69,0
insgesamt 46.166 75,8 24,2 5,9 12,1 8,8 73,2
220000 Körperverletzung
vollendet 627.739 61,2 38,8 9,1 9,4 7,4 74,1
versucht 60.242 66,3 33,7 6,0 7,0 6,0 80,9
insgesamt 687.981 61,6 38,4 8,8 9,2 7,3 74,7
230000
Straftaten gegen die per-
sönliche Freiheit
vollendet 350.360 55,0 45,0 5,9 7,1 5,9 81,1
versucht 5.720 52,2 47,8 9,0 7,5 6,0 77,5
insgesamt 356.080 55,0 45,0 5,9
7,1
5,9 81,1
8.2 T01a
Von den im Berichtsjahr 2025 erfassten 1.328.567
Opfern waren 58,0 Prozent männlich und 42,0 Pro-
zent weiblich. Damit lagen ihre Anteile etwa auf dem
Niveau des Vorjahres (58,5 Prozent bzw. 41,5 Pro-
zent). Nur bei in der Tabelle genannten Straftaten
gegen die sexuelle Selbstbestimmung liegt der An-
teil der weiblichen Opfer (91,3 Prozent) über dem
der männlichen (8,7 Prozent). Bei Körperverletzung
und bei Raubdelikten sind Kinder, Jugendliche und
Heranwachsende überproportional betroffen, Ju-
gendliche und Heranwachsende zudem auch bei
den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestim-
mung.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
64
Schlüssel ausgewählte Straftaten/-gruppen
Anteil an allen Opfern in Prozent
Erwachsene ab 21
21
< 25
25
< 30
30
< 40
40
< 50
50
< 60
60
< 70
70
< 80
80 und
älter
------
Straftaten insgesamt mit Opfer-
erfassung
vollendet 10,0 13,0 21,7 14,8 9,4 5,0 1,7 0,9
versucht 8,5 11,1 21,1 16,1 11,4 6,3 2,1 1,6
insgesamt 9,9 12,9 21,7 14,9 9,5 5,1 1,7 1,0
892500
Mord, Totschlag und Tötung auf
Verlangen
vollendet 5,3 6,1 14,1 13,9 13,8 11,1 9,5 11,0
versucht 9,9 13,1 23,3 16,1 10,1 6,6 2,4 2,7
insgesamt 8,6 11,0 20,6 15,5 11,2 7,9 4,5 5,1
110000
Straftaten gg. die sexuelle
Selbstbestimmung §§174, 174a,
174b, 174c, 177, 178, 184i 184j
StGB
vollendet 13,0 11,5 14,9 7,8 3,5 1,6 0,5 0,8
versucht 12,4 12,1 18,2 11,7 4,6 3,3 1,0 1,4
insgesamt 13,0 11,5 15,1 8,0 3,5 1,6 0,6 0,8
210000 Raubdelikte
vollendet 9,7 11,2 18,7 14,3 10,5 5,5 2,1 2,4
versucht 9,4 10,1 16,3 12,5 10,4 6,2 2,0 2,1
insgesamt 9,6 11,0 18,2 13,9 10,5 5,6 2,1 2,3
220000 Körperverletzung
vollendet 9,3 11,3 21,4 15,4 9,2 4,8 1,8 1,1
versucht 8,3 11,5 22,1 17,0 12,0 6,3 2,1 1,5
insgesamt 9,2 11,3 21,4 15,5 9,4 4,9 1,8 1,1
230000
Straftaten gegen die persönliche
Freiheit
vollendet 8,1 10,8 22,6 17,4 12,1 7,2 2,2 0,8
versucht 7,7 9,2 21,0 15,9 12,5 7,6 2,5 1,1
insgesamt 8,1 10,7 22,6 17,4
12,1
7,2 2,2 0,8
8.2– T01b
Bei den erwachsenen Opfern dominiert die Alters-
gruppe der 30- bis unter 40-Jährigen mit 21,7 Pro-
zent vor der der 40- bis unter 50-Jährigen mit 14,9
Prozent. Diese Reihenfolge gilt für alle aufgeführten
Delikte mit Ausnahme der Sexualstraftaten: Hier
folgt auf die 30- bis unter 40-Jährigen mit 15,1 Pro-
zent die Altersgruppe der 21- bis unter 25-Jährigen
mit 13,0 Prozent.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
65
8.3 Nichtdeutsche Opfer nach Staatsangehörigkeit
Die 346.787 nichtdeutschen Opfer (26,1 Prozent an
allen Opfern) hatten folgende Staatsangehörigkei-
ten:
Staatsangehörigkeit
Opfer
Anzahl
Anteil an den nicht-
deutschen Opfern
in Prozent
Nichtdeutsche Opfer insgesamt 346.787 100,0
darunter:
Syrien 42.063 12,1
Türkei 34.055 9,8
Ukraine 26.165 7,5
Polen 20.766 6,0
Afghanistan 20.048 5,8
Rumänien 18.021 5,2
Bulgarien 12.052 3,5
Irak 11.305 3,3
Italien 9.466 2,7
Serbien 8.200 2,4
Iran 7.281 2,1
Kosovo 5.937 1,7
Russische Föderation 5.766 1,7
Kroatien 4.928 1,4
Marokko 4.839 1,4
Griechenland 4.551 1,3
Bosnien und Herzegowina 4.062 1,2
Somalia 3.831 1,1
Tunesien 3.794 1,1
Nordmazedonien 3.375 1,0
Nigeria 3.019 0,9
Spanien 2.998 0,9
Ungarn 2.906 0,8
Algerien 2.888 0,8
ohne Angabe 18.219 5,3
*
)
Sonstige 66.252 19,1
*
einschließlich ungeklärter Staatsangehörigkeiten sowie Staatenlose
8.3– T01
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
66
8.4 Vollstreckungsbeamtinnen und -beamte sowie Polizei-
vollzugsbeamtinnen und -beamte (PVB) als Opfer
Schlüssel
ausgewählte Straftaten/-grup-
pen
Opfer
insgesamt
Anzahl
Vollstreckungsbeamte *) /Rettungsdienst-/Feuerwehr-
kräfte
insge-
samt
männlich weiblich
Vollstre-
ckungsbe-
amte*
Darunter
PVB
------
Straftaten insge-
samt mit
Opfererfassung
vollendet 1.247.985 123.090 93.061 30.029 119.313 112.587
versucht 80.582 2.364 1.810 554 2.116 1.852
insgesamt 1.328.567 125.454 94.871 30.583 121.429 114.439
010000 Mord
vollendet 662 0 0 0 0 0
versucht 802 27 22 5 26 23
insgesamt 1.464 27 22 5 26 23
020010 Totschlag
vollendet 320 0 0 0 0 0
versucht 1.646 64 49 15 60 60
insgesamt 1.966 64 49 15 60 60
210000
Raub, räuberische
Erpressung
und räuberischer
Angriff auf
Kraftfahrer
vollendet 36.840 74 56 18 70 62
versucht 9.326 87 63 24 79 74
insgesamt 46.166 161 119 42 149 136
222000
gefährliche und
schwere
Körperverletzung
vollendet 159.725 1.500 1.143 357 1.424 1.303
versucht 29.333 1.462 1.149 313 1.335 1.237
insgesamt 189.058 2.962 2.292 670 2.759 2.540
224000
vorsätzliche einfa-
che
Körperverletzung
vollendet 434.636 1.865 1.313 552 1.504 1.301
versucht 30.810 495 360 135 401 310
insgesamt 465.446 2.360 1.673 687 1.905 1.611
**) 232300 Bedrohung vollendet 245.717 8.633 6.549 2.084 7.947 6.936
***) 621110 Widerstand vollendet 62.092 61.160 47.054 14.106 60.718 57.980
***) 621120 tätlicher Angriff vollendet 43.682 43.033 32.606 10.427 41.376 39.361
*)
Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen im Sinne der §§ 113, 114 StGB sowie Vollstreckungsbeam-
ten gleichstehende Personen gemäß § 115 StGB mit Ausnahme der Rettungsdienste
**) Keine Versuchsstrafbarkeit bei Bedrohung, Widerstand und tätlichem Angriff.
***)
621110 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen §§ 113, 115 StGB
621120 tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen §§ 114, 115 StGB
8.4– T01
Bei der Gruppe der PVB wurden insgesamt 114.439
Opfer registriert. Dies bedeutet einen Anstieg um
2.943 Opfer oder 2,6 Prozent gegenüber 2024
(111.496). Gut drei Viertel (86.551; 75,6 Prozent) der
Opfer sind männlich, knapp ein Viertel (27.888; 24,4
Prozent) ist weiblich.
112.587 PVB wurden Opfer vollendeter Taten. Dies
ist ein Anstieg um 3.042 Opfer (+2,8 Prozent) gegen-
über 2024 (109.545).
Schwere Verletzungen erlitten 0,1 Prozent (107) der
PVB. Die beiden im Jahr 2025 während ihrer Dienst-
ausübung tödlich verletzten PVB in Lauchhammer
und Völklingen wurden im Berichtsjahr 2025 noch
nicht in der PKS berücksichtigt, da die polizeilichen
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
67
Ermittlungen in beiden Fällen nicht in diesem Be-
richtsjahr abgeschlossen wurden (ausgangsstatisti-
sche Erfassung in der PKS).
Hinsichtlich der Anteile der registrierten Verlet-
zungsgrade lassen sich keine Unterschiede zwischen
männlichen und weiblichen PVB feststellen.
Mit 57.980 Opfern (50,7 Prozent) wurden PVB antei-
lig an allen Straftaten am häugsten Opfer von Wi-
derstand gegen Vollstreckungsbeamte und gleich-
stehende Personen §§ 113, 115 StGB, 50.571 (87,2
Prozent) dieser registrierten PVB blieben dabei un-
verletzt, 6.986 (12,0 Prozent) erlitten leichte Verlet-
zungen und 20 PVB schwere Verletzungen.
Schwerste Gewaltdelikte wie „Mord“, Tot-
schlag“ oder „Raub“ machen weiterhin nur einen
sehr geringen Anteil bei der Opfergruppe PVB aus.
Im Berichtsjahr 2025 sind allerdings starke Anstiege
der Opferzahlen zu versuchtem Mord (2025: 23;
2024: 13) und versuchtem Totschlag (2025: 60; 2024:
39) sowie bei Raub (2025: 136; 2024: 103) festzustel-
len. Bei den übrigen Straftatengruppen waren hier
folgende Veränderungen zu verzeichnen:
gefährliche und schwere Körperverletzung +0,8 Prozent (2024: 2.520)
Bedrohung -14,6 Prozent (2024: 8.123)
Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte +5,9 Prozent (2024: 54.752)
tätlicher Angriff +3,0 Prozent (2024: 38.210)
vorsätzliche einfache Körperverletzung -11,5 Prozent (2024: 1.821)
Eine Veranstaltung (Ereignis) wurde bei 6,5 Prozent
der Fälle, bei denen PVB als Opfer betroffen waren,
erfasst. Bei 26,4 Prozent (845 Fälle) handelte es sich
um eine Demonstration/Versammlung, gefolgt von
Fußballspielen mit 23,0 Prozent (738 Fälle).
Bei einer differenzierteren Betrachtung zeigt sich,
dass Fälle der gefährlichen und schweren Körper-
verletzung gegen PVB, bei denen ein Ereignis er-
fasst wurde, in 59,8 Prozent (186) bei Fußballspie-
len begangen wurden und 24,4 Prozent (76) bei De-
monstrationen/Versammlungen. Bei Widerstand
und tätlichem Angriff wurden in 26,7 Prozent (343)
bzw. 23,4 Prozent (281) Demonstrationen erfasst,
Fußballspiele bei 13,6 Prozent (175) bzw. 25,3 Pro-
zent (304) und Volksfeste/Jahrmärkte bei 17,6 Pro-
zent (226) bzw. 17,3 Prozent (208).
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
68
9 Erläuterungen zu den Tabellen
Auf der BKA-Homepage www.bka.de/PKS sind
die veröffentlichten Tabellen (zur PKS-Inland)
über folgende Möglichkeiten erschließbar:
Thematische Gliederung
Die Tabellen werden nach Fall, Tatverdächtige,
Opfer und Belastungszahlen strukturiert und in-
nerhalb eines Ordnungskriteriums nach Bund,
Länder, Kreise und Städte sortiert. Innerhalb ei-
nes Ordnungskriteriums sind Erweiterun-
gen/Kürzungen möglich.
Dateiformat: Excel
Zeitreihen
Über einen längeren Zeitraum werden die jewei-
ligen Daten zu den einzelnen Straftaten/-grup-
pen für die Bereiche Fälle, Tatverdächtige, Opfer
und Belastungszahlen in Form von Zeitreihen
dargestellt.
Dateiformat: Excel
Bevölkerungszahlen
In diesem Abschnitt werden die vom Statisti-
schen Bundesamt zur Verfügung gestellten Be-
völkerungsdaten veröffentlicht, die zur Berech-
nung der Belastungszahlen genutzt werden (z.B.
Wohnbevölkerung insgesamt nach Alter, Deut-
sche Wohnbevölkerung nach Alter).
Dateiformate: Excel, PDF
Weiterhin stehen ab Berichtsjahr 2024 auch Ta-
bellen zur PKS-Ausland zu Verfügung:
PKS-Ausland
Hier sind die Tabellen der PSK-Ausland zu Fällen
und Tatverdächtigen veröffentlicht.
Dateiformat: Excel
Alle Tabellen im Excel-Format tragen einen Ta-
bellennamen, ein Erstellungsdatum sowie eine
Versionsnummer. Sofern ein Austausch erforder-
lich ist, wird dieser in einem Änderungsnachweis
dokumentiert. Die „Ersatz“-Tabelle erhält eine
neue Versionsnummer.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
69
10 Glossar und Abkürzungsverzeichnis
10.1 Glossar
Die nachfolgenden Erläuterungen basieren auf den für die PKS-Erfassung geltenden Vorschriften, stellen
jedoch nur einen Auszug aus den im Zusammenhang mit der PKS benutzten Begrifflichkeiten dar. Eine
vollständige Information hierzu ist in den „Richtlinien zur Führung der Polizeilichen Kriminalstatistik“ (PKS
Richtlinien) bzw. im dazugehörigen Definitionskatalog enthalten. Siehe BKA-Homepage (Aktuelle Infor-
mationen/Statistiken und Lagebilder/PKS 2022).
Altersgruppen
sind wie folgt definiert:
Kinder (unter 14 Jahre), Jugendliche (14 bis unter 18 Jahre), Heranwachsende (18 bis unter 21 Jahre) und
Erwachsene (ab 21 Jahre). Die Altersgruppe der Erwachsenen wird zusätzlich unterteilt in Jungerwachsene
(21 bis unter 25 Jahre), Erwachsene ab 25 bis unter 30 Jahre, Erwachsene zwischen 30 und 80 Jahren in Al-
tersstufen von 10 Jahren sowie Erwachsene ab 80 Jahren.
Aufklärungsquote (AQ)
Siehe Kriminalitätsquotienten
Ausländerrechtliche Verstöße
Bezeichnung wird als Kurzform für „Straftaten gegen das Aufenthalts-, das Asyl- und das Freizügigkeits-
gesetz/EU“ verwendet.
Bevölkerung/Bevölkerungszahlen
Bezeichnung für alle in Deutschland gemeldeten (in amtlichen Melderegistern erfassten) Personen. Dazu
zählen sowohl deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger als auch Personen, die nicht die deutsche
Staatsbürgerschaft haben, sofern sie nach Bundesmeldegesetz meldepflichtig sind und dieser Pflicht auch
nachgekommen sind (siehe auch Bundesmeldegesetz).
Nicht erfasst sind Stationierungsstreitkräfte und deren Angehörige, Pendlerinnen und Pendler, Durchrei-
sende, Touristinnen und Touristen, Personen, die sich kürzer als drei Monate in Deutschland aufhalten,
sowie Personen, die sich unerlaubt in Deutschland aufhalten.
Die im Zusammenhang mit der PKS verwendeten Bevölkerungszahlen werden vom Statistischen Bundes-
amt zur Verfügung gestellt.
Informationen zu Bevölkerungszahlen sind auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes
(www.destatis.de) veröffentlicht.
Fall
In der PKS werden nur Fälle erfasst, die hinreichend konkretisiert sind:
Dazu müssen überprüfte Anhaltspunkte zu
dem Tatbestand (Erfüllung aller Tatbestandsmerkmale einer Strafrechtsnorm),
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
70
dem Handlungsort und
der Tatzeit / dem Tatzeitraum (mindestens das Jahr)
vorliegen.
Vage, nicht überprüfbare Angaben allein – insbesondere über die Zahl begangener (Straf-) Taten – reichen
nicht aus, um als Fall in die PKS aufgenommen zu werden.
Bei Großverfahren (z. B. Betrug) sind entsprechend den Erfassungsregeln nur durchermittelte Vorgänge
gemäß der Anzahl der unmittelbar Betroffenen (nicht nur anhand von Kundenkarteien) für die PKS zu er-
fassen.
Bekannt gewordener Fall
ist jede im Katalog aufgeführte rechtswidrige (Straf-) Tat einschließlich der mit Strafe bedrohten Versuche,
denen eine (kriminal-) polizeilich bearbeitete Anzeige zugrunde liegt.
Aufgeklärter Fall
ist die Straftat, die nach dem polizeilichen Ermittlungsergebnis mindestens eine Tatverdächtige oder ein
Tatverdächtiger begangen hat, von dem grundsätzlich die rechtmäßigen Personalien (z.B. mittels Ausweis-
dokument, erkennungsdienstliche Behandlung etc.) bekannt sind.
Häufigkeitszahl (HZ)
Siehe Kriminalitätsquotienten
Handlungsort
ist die politische Gemeinde in der Bundesrepublik Deutschland, in der die rechtswidrige (Straf-) Tat began-
gen wurde. In der polizeilichen Kriminalstatistik ist der Handlungsort grundsätzlich der Ort, an dem der
Tatverdächtige gehandelt hat.
Liegt der Handlungsort im Ausland (einschließlich unbekannter Handlungsort im Ausland) oder kann die-
ser nicht auf Deutschland konkretisiert werden und der Erfolg der Handlung ist zumindest teilweise in
Deutschland eingetreten oder sollte nach der Vorstellung des Täters eintreten, dann erfolgt die PKS-Er-
fassung als Auslandsfall in der PKS-Ausland. Liegen bei einem Tatkomplex Handlungsorte der/des Täters
sowohl im Ausland als auch im Inland, ist der Fall in der PKS-Inland zu erfassen. Es erfolgt keine Erfas-
sung eines zusätzlichen Falls in der PKS-Ausland. Für die Erfassung in der PKS-Ausland müssen alle Tat-
handlungen außerhalb Deutschlands liegen oder nicht auf Deutschland konkretisiert werden können.
Kriminalitätsquotienten
sind die aus absoluten Zahlen zur vergleichenden Beurteilung der Kriminalität errechneten Werte.
Aufklärungsquote (AQ)
bezeichnet in Hundertteilen das Verhältnis von aufgeklärten zu bekannt gewordenen Fällen im
Berichtszeitraum.
AQ =
aufgeklärte Fälle x 100
─────────────────────
bekannt gewordene Fälle
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
71
Häufigkeitszahl (HZ)
ist die Zahl der bekannt gewordenen Fälle insgesamt oder innerhalb einzelner Deliktsarten, er-
rechnet auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner (Stichtag ist jeweils der 31.12. des Vorjahres
zum Berichtsjahr, ersatzweise der zuletzt verfügbare, der dann besonders benannt ist). Sie drückt
die durch die Kriminalität verursachte Gefährdung aus.
HZ =
Straftaten x 100.000
─────────────────────
Einwohnerzahl
Hinweis:
Die Aussagekraft der Häufigkeitszahl wird dadurch beeinträchtigt, dass nur ein Teil der begange-
nen Straftaten der Polizei bekannt wird, und dass u.a. Stationierungsstreitkräfte, ausländische
Durchreisende, Touristinnen und Touristen,Besucherinnen und Besucher und grenzüberschrei-
tende Berufspendlerinnen und Berufspendler sowie Nichtdeutsche, die sich unerlaubt im Bundes-
gebiet aufhalten, in der Einwohnerzahl der Bundesrepublik Deutschland nicht enthalten sind.
Straftaten, die von diesem Personenkreis begangen wurden, werden aber in der Polizeilichen Kri-
minalstatistik gezählt.
Steigerungsrate (SR)
gibt die prozentuale Veränderung von z.B. Fällen oder Häufigkeitszahlen für die Gesamtkriminali-
tät oder einzelner Deliktsarten zwischen verschiedenen Berichtszeiträumen an. Eine positive Stei-
gerungsrate bedeutet einen Zuwachs, eine negative Steigerungsrate eine Abnahme bei z.B. Fällen
bzw. Häufigkeitszahlen.
SR =
(Berichtsjahr - Vorjahr) x 100
─────────────────────
Vorjahr
Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ)
ist die Zahl der ermittelten ansässigen Tatverdächtigen, errechnet auf 100.000 Einwohnerinnen
und Einwohner des entsprechenden Bevölkerungsanteils, jeweils ohne Kinder unter 8 Jahren.
(Stichtag ist grundsätzlich der 31.12. des Vorjahres zum Berichtsjahr.)
TVBZ =
Ansässige Tatverdächtige ab 8 Jahre x 100.000
─────────────────────
Einwohnerzahl ab 8 Jahre
Unter „Ansässige Tatverdächtige“ werden dabei die Tatverdächtigen verstanden, die mit folgenden
Werten für die Tatort-Wohnort-Beziehung in der PKS erfasst wurden:
• TV mit Wohnsitz in der Tatortgemeinde
• TV mit Wohnsitz im Landkreis der Tatortgemeinde
• TV mit Wohnsitz im Bundesland der Tatortgemeinde
• TV mit Wohnsitz im übrigen Bundesgebiet
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
72
Bei der Berechnung der TVBZ wird sowohl beim Tatverdächtigen als auch bei der Wohnbevölke-
rung der gleiche regionale Bezug angewendet.
Da Stationierungskräfte nach dem deutschen Melderecht nicht zur ansässigen Wohnbevölkerung
zählen, unterliegt die TVBZ in Bezug auf diesen Tatverdächtigenkreis Einschränkungen.
Es wird die „echte“ Tatverdächtigenzählung angewendet.
Nichtdeutsche Personen
sind Personen ausländischer Staatsangehörigkeit, Staatenlose und Personen, bei denen die Staatsangehö-
rigkeit ungeklärt ist oder keine Angaben zur Staatsangehörigkeit vorliegen. Personen, die sowohl die deut-
sche als auch eine andere Staatsangehörigkeit besitzen, sind Deutsche.
Opfer
sind natürliche Personen, gegen die sich die mit Strafe bedrohte Handlung unmittelbar richtete.
Opfer sind Geschädigte/unmittelbar Betroffene speziell definierter Delikte gegen höchstpersönliche
Rechtsgüter (Leben, körperliche Unversehrtheit, Freiheit, Ehre, sexuelle Selbstbestimmung) und Wider-
standsdelikte, soweit diese im Straftatenkatalog zur Opfererfassung („O“) gekennzeichnet sind.
Phänomene
Enkeltrick: Unter Vorspiegelung vorhandener Verwandtschaftsverhältnisse wird der Geschädigte dazu
veranlasst, einen bestimmten Geldbetrag an den Tatverdächtigen zu zahlen.
Falscher PVB:Wenn die Täterin / der Täter sich als falsche Polizeivollzugsbeamtin / falscher Polizeivoll-
zugsbeamter ausgibt; falsche Polizistin / falscher Polizist; falsche Schutzpolizistin / falscher Schutzpoli-
zist; falsche Kriminalbeamtin / falscher Kriminalbeamter (Vorrang gegenüber "falscher Amtsträger (ohne
PVB)").
Ladungsdiebstahl umfasst auch den Transportgutdiebstahl im Güterkraftverkehr gem. § 1 GüKG, im
Werkverkehr und im Güterverkehr auf der Schiene gem. § 18 EBO sowie im Schiffs- und Luftverkehr.
Messerangriffe im Sinne der Erfassung von Straftaten in der PKS sind solche Tathandlungen, bei denen
der Angriff mit einem Messer unmittelbar gegen eine Person angedroht oder ausgeführt wird. Das bloße
Mitführen eines Messers reicht hingegen für eine Erfassung als Messerangriff nicht aus.
Schockanrufe: Unter Vorspiegelung eines Unfalls / einer Notsituation einer nahestehenden Person wird
der Geschädigte dazu veranlasst, einen bestimmten Geldbetrag an den Tatverdächtigen zu zahlen.
Trickdiebstahl liegt vor, wenn der Täter durch Täuschung/Irrtumserregung ein (kurzfristiges) Vertrauens-
verhältnis zum Geschädigten aufbaut (z.B. durch Vorgabe einer Dienstleister-, Behörden- oder Amtseigen-
schaft) oder durch Ablenkung (z.B. durch Anrempeln, Beschmutzen der Kleidung) die verminderte Wahr-
nehmungs- bzw. Reaktionsfähigkeit des Geschädigten nutzt, um (zunächst unbemerkt) den Gewahrsam
über eine fremde Sache zu erlangen.
Politisch motivierte Kriminalität (PMK)
Staatsschutzdelikte gem. §§ 80a–83, 84–86a, 87–91, 94–100a, 102, 104, 105–108e, 109–109h, 129a–b,
130, 192a, 234a und 241a StGB sowie Tatbestände des Völkerstrafgesetzbuches (VStGB) werden in der
PKS nicht erfasst. Delikte der allgemeinen Kriminalität, die dem Definitionssystem politisch motivierte Kri-
minalität zuzuordnen sind, sind jedoch auch in der allgemeinen Polizeilichen Kriminalstatistik zu erfassen.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
73
Schlüssel
Eindeutige Kennzeichnung einer Straftat bzw. einer Straftatengruppe gemäß PKS-Straftatenkatalog. Die in
der PKS verwendeten Schlüssel sind sechsstellig. Die Bezeichnung einer Straftat gemäß PKS orientiert sich
nicht ausschließlich an der Rechtsnorm, sondern kann zusätzliche Merkmale (z.B. Tatörtlichkeit, erstreb-
tes/erlangtes Gut) enthalten (z.B. 371000 einfacher Diebstahl von Betäubungsmitteln aus Apotheken).
Oberschlüssel
Zusammenfassung mehrerer Schlüssel zu einer Straftatengruppe gemäß Hierarchie der einzelnen Strafta-
ten (der Schlüssel 211000 fasst beispielsweise alle Raubdelikte zusammen).
Summenschlüssel
Zusammenfassung mehrerer Schlüssel zu einer Straftatengruppe gemäß fachlich definierter Anforderung.
Eine Übersicht über alle Summenschlüssel ist auf der BKA-Homepage abrufbar.
Schusswaffe
Als Schusswaffe im Sinne von „geschossen“ und „mitgeführt“ gelten nur Schusswaffen gemäß § 1 Abs. 2
Nr. 1 Waffengesetz. Nicht zu erfassen ist das „Mitführen“ von Schusswaffen bei solchen Personen, die
dazu bei rechtmäßiger Dienstausübung ermächtigt sind und gegen die Anzeige als Folge der Dienstaus-
übung erstattet wurde.
Mit einer Schusswaffe „gedroht“ ist dann zu erfassen, wenn wenigstens ein Opfer sich subjektiv bedroht
fühlt (hier z.B. auch durch eine Spielzeugpistole).
Ein Mitführen von Schusswaffen ist dann zu registrieren, wenn die bzw. derTatverdächtige die Schuss-
waffe bei der Tatausführung bei sich hatte. Der Vorsatz, die Schusswaffe zu verwenden, ist nicht erforder-
lich.
Statistikbegriffe
Gemäß DIN 55 301 „Gestaltung statistischer Tabellen“ wird bei der Aufteilung einer Gesamtheit unter-
schieden zwischen Aufgliederung (dargestellt durch den Begriff „davon“), Ausgliederung (dargestellt durch
den Begriff „darunter“) und Zergliederung (dargestellt durch den Begriff „und zwar“). Bezogen auf die PKS
bedeutet dies:
davon
Sämtliche dem Oberschlüssel/Summenschlüssel zugeordnete Schlüssel sind aufgeführt. Die Addition der
zu den Schlüsseln gehörenden Zahlenwerte ergibt in Summe den Wert des Oberschlüssels/Summen-
schlüssels.
Diese Aussage gilt analog auch bei Tatverdächtigen und Opfern.
darunter
Nur eine Auswahl (Teilmenge) der dem Oberschlüssel/Summenschlüssel zugeordneten Schlüssel ist auf-
geführt. Die Addition der zu den Schlüsseln gehörenden Zahlenwerte ergibt nicht in Summe den Wert des
Oberschlüssels/Summenschlüssels.
Diese Aussage gilt analog auch bei Tatverdächtigen und Opfern.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
74
und zwar
Die aufgeführten Schlüssel stammen aus unterschiedlichen Gliederungsbereichen und werden neu zusam-
mengefügt.
Diese Aussage gilt analog auch bei Tatverdächtigen und Opfern.
Diese Aussagen gelten bei Fällen und bei Opfern. Bei Tatverdächtigen müssen zusätzlich die Regeln der
„Echttatverdächtigenzählung“ berücksichtigt werden (siehe Tatverdächtigenzählung auf Bundesebene).
Die Begriffe „davon“, „darunter“ bzw. „und zwar“ sind entbehrlich, wenn die Aussage auch ohne sie ein-
deutig ist.
Steigerungsrate (SR)
Siehe Kriminalitätsquotienten bzw. Veränderung
Straftatenkatalog
Katalogisierte Auflistung der für die Erfassung und Ausgabe zulässigen Straftatenschlüssel (hierarchisch
geordnet).
Tatverdächtige, Tatverdächtiger
ist jede Person, die nach dem polizeilichen Ermittlungsergebnis aufgrund zureichender tatsächlicher An-
haltspunkte verdächtig ist, eine rechtswidrige (Straf-)Tat begangen zu haben. Dazu zählen auch Mittäte-
rinnen und Mittäter, Anstifterinnen und Anstifter sowie Gehilfinnen und Gehilfen.
Zu beachten ist ferner, dass Schuldausschließungsgründe oder mangelnde Deliktsfähigkeit bei der Tatver-
dächtigenerfassung für die Polizeiliche Kriminalstatistik nicht berücksichtigt werden. So sind in der Ge-
samtzahl z.B. auch die strafunmündigen Kinder unter 14 Jahren enthalten. Als tatverdächtig wird auch er-
fasst, wer wegen Tod, Krankheit oder Flucht nicht verurteilt werden kann.
Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ)
Siehe Kriminalitätsquotienten
Tatverdächtigenzählung auf Bundesebene
Die im Jahr 2009 auf Bundesebene eingeführte „echte“ Tatverdächtigenzählung bedeutet, dass eine Per-
son, die in mehreren Bundesländern registriert wurde, in den Tatverdächtigenzahlen der PKS nicht mehr-
fach, sondern nur als eine Tatverdächtige/ein Tatverdächtiger ausgewiesen wird. Die Umstellung auf diese
Zählweise erlaubt keinen Vergleich der Tatverdächtigenzahlen mit den Jahren vor 2009.
Werden einer Tatverdächtigen/einem Tatverdächtigen im Berichtszeitraum mehrere Fälle verschiedener
Straftatenschlüssel zugeordnet, wird sie oder er für jede Gruppe gesondert, für die entsprechenden über-
geordneten Straftatengruppen bzw. für die Gesamtzahl der Straftaten hingegen nur einmal gezählt. Die
Tatverdächtigen bei den einzelnen Straftaten/-gruppen lassen sich daher nicht zur Gesamtzahl der Tatver-
dächtigen addieren.
Wird dieselbe/derselbe Tatverdächtige innerhalb eines Berichtszeitraumes mit unterschiedlicher Staatsan-
gehörigkeit ermittelt, so wird sie oder er zu dem aktuellsten Merkmal gezählt. Analog wird beim Aufent-
haltsanlass nichtdeutscher Tatverdächtiger verfahren.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
75
Tatzeit
ist der Zeitpunkt, zu dem die Straftat begangen wurde. Bei Straftaten, die sich über Zeiträume erstrecken
oder innerhalb von Zeiträumen begangen wurden, gilt das Ende des Zeitraumes als Tatzeit. Wenn nicht
mindestens das Jahr bestimmbar ist, gilt die Tatzeit als unbekannt.
Veränderung
gibt die absolute und/oder die prozentuale Veränderung von z.B. Fällen oder Häufigkeitszahlen für die Ge-
samtkriminalität oder einzelner Deliktsarten zwischen verschiedenen Berichtszeiträumen an. Siehe auch
Steigerungsrate.
Zuwanderinnen und Zuwanderer
sind Personen mit Aufenthaltsanlass„Asylbewerber“, „Schutz- und Asylberechtigte, Kontingentflücht-
linge“, „Duldung“, oder „unerlaubter Aufenthalt.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
76
10.2 Abkürzungsverzeichnis
A
Abs. Absatz
AQ Aufklärungsquote, siehe Glossar
AufenthG Aufenthaltsgesetz
ausl. ausländerrechtlich
B
BKA Bundeskriminalamt
bspw. beispielsweise
bzw. beziehungsweise
D
DSA Digital Services Act
E
einschl. einschließlich
F
G
ggf. gegebenenfalls
H
HZ Häufigkeitszahl, siehe Glossar
I
i. Z. m. im Zusammenhang mit
inkl. inklusive
insg. insgesamt
J
K
L
M
N
NPS Neue psychoaktive Stoffe
Nr. Nummer
O
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
77
P
PDF
Das Portable Document Format (kurz PDF; deutsch: (trans)portables Dokumen-
tenformat) ist ein plattformunabhängiges Dateiformat für Dateien.
PKS Polizeiliche Kriminalstatistik
Q
R
rechtsw. rechtswidrig
S
s. o. siehe oben
SR Steigerungsrate, siehe Glossar
StGB Strafgesetzbuch
StVG Straßenverkehrsgesetz
SCH
T
TV Tatverdächtige, Tatverdächtiger, Tatverdächtige (Plural), abhängig vom Kontext
TVBZ Tatverdächtigenbelastungszahl
U
V
Veränderung
W
X
Y
Z
z. B. zum Beispiel
z. T. zum Teil
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
78
Impressum
Herausgeber
Bundesministerium des Innern, 11014 Berlin
Internet: www.bmi.bund.de
Stand
April 2026, V1.2
Artikelnummer
BMI26001
Gestaltung
Bundeskriminalamt, 65173 Wiesbaden
Weitere Publikationen der Bundesregierung zum Herunterladen und zum Bestellen nden Sie unter:
www.publikationen-bundesregierung.de
Diese Publikation wird von der Bundesregierung im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit herausgegeben.
Die Publikation wird kostenlos abgegeben und ist nicht zum Verkauf bestimmt. Sie darf weder von Par-
teien noch von Wahlwerbern oder Wahlhelfern während eines Wahlkampfes zum Zwecke der Wahlwer-
bung verwendet werden. Dies gilt für Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen sowie für Wahlen
zum Europäischen Parlament.
Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025
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