Methodik & Grenzen der PKS · Datenbasis PKS (BKA)

Was zeigt die PKS und was nicht?

Kurz gesagt, einfach erklärt

Die PKS zeigt, welche Straftaten die Polizei in Deutschland kennt und bearbeitet hat. Sie zeigt nicht, wie viele dieser Straftaten es insgesamt in Deutschland gibt, weil viele nicht gemeldet werden.

Die PKS erfasst die Kriminalität, die der Polizei bekannt geworden ist. Das bedeutet, sie enthält nur das sogenannte Hellfeld, also die Fälle, die der Polizei gemeldet und von ihr bearbeitet wurden PKS 2025, S. 6. Sie dient der Beobachtung der Kriminalität insgesamt und einzelner Deliktsarten, sowie der Zusammensetzung der Tatverdächtigen PKS 2023, S. 6.

Sie zeigt NICHT das Dunkelfeld, also die Kriminalität, die nicht gemeldet wird. Veränderungen im Anzeigeverhalten oder der polizeilichen Verfolgungsintensität können die Zahlen beeinflussen, ohne dass sich die tatsächliche Kriminalität ändert PKS 2024, S. 7.

Limitierungen: Weil die PKS nur das Hellfeld zeigt, bietet sie kein vollständiges Abbild der Kriminalitätswirklichkeit. Ihre Zahlen können durch Veränderungen in sozialen Faktoren oder Datenschutzgründen begrenzt sein. Auch wird nur die Straftat abgebildet, nicht das komplette Rechtsfolgeverfahren. Die Erfassung endet bei Abgabe an die Staatsanwaltschaft, dadurch kann es zu Abweichungen von späteren Verurteilungszahlen kommen PKS 2023, S. 8.

Belege im BerichtPKS 2023 · S. 7

Automatisch erstellte Analyse auf Basis der Polizeilichen Kriminalstatistik des BKA · Stand: 08.07.2026. Angaben ohne Gewähr, Belege jeweils direkt an der Aussage.

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