Methodik & Grenzen der PKS · Datenbasis PKS (BKA)

Warum verzerrt der Tatverdächtigen-Begriff die Statistik?

Kurz gesagt, einfach erklärt

Der Begriff "Tatverdächtiger" beschreibt Menschen, die von der Polizei für eine Straftat verdächtigt werden, aber nicht verurteilt sind. Das kann die Statistik verzerren, weil nicht alle tatsächlich schuldig sind.

Kerndefinition: Tatverdächtige sind Personen, bei denen die Polizei aufgrund aktueller Ermittlungsergebnisse den Verdacht hat, dass sie eine Straftat begangen haben. Dies bedeutet nicht, dass sie tatsächlich schuldig sind oder verurteilt werden PKS 2025, S. 74.

Zahlen: Die Statistik zählt alle, die polizeilich als Verdächtige erfasst werden, unabhängig vom späteren Ausgang eines Gerichtsverfahrens.

Einordnung: Diese Zahlen können verzerren, da sie Personen einschließen, die später möglicherweise freigesprochen werden oder bei denen das Verfahren eingestellt wird. Dadurch unterscheidet sich die Anzahl der Tatverdächtigen von der tatsächlichen Anzahl überführter Straftäter. Die PKS bildet zudem nur das sogenannte "Hellfeld" ab, also Straftaten, die der Polizei bekannt wurden. Das bedeutet, dass Dunkelziffern oder nicht gemeldete Straftaten in der Statistik fehlen PKS 2025, S. 50.

Limitationen: Die PKS zeigt den Stand der polizeilichen Ermittlungen und nicht das gerichtliche Ergebnis. Zudem schließt sie auch strafunmündige Kinder ein und berücksichtigt nicht, ob eine Tat letztlich verfolgt oder verurteilt wird.

KI-generierte Antwort auf Basis der Polizeilichen Kriminalstatistik des BKA · Stand: 17.08.2026. Angaben ohne Gewähr, Belege jeweils direkt an der Aussage.

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