Methodik & Grenzen der PKS · Datenbasis PKS (BKA)
Wie entsteht das Dunkelfeld in der Kriminalstatistik?
Das Dunkelfeld in der Kriminalstatistik entsteht durch Straftaten, die der Polizei nicht gemeldet werden. Es handelt sich um Verbrechen, die unentdeckt oder ungeahndet bleiben.
Das Dunkelfeld in der Kriminalstatistik umfasst alle Straftaten, die der Polizei nicht bekannt werden. Dies kann passieren, weil Opfer die Straftat nicht melden oder weil die Polizei trotz Meldung keine ausreichenden Hinweise aufklären kann.
Änderungen im Anzeigeverhalten der Bevölkerung oder in der Verfolgungsintensität der Polizei können die Grenze zwischen dem Hell- und Dunkelfeld verschieben, ohne dass sich der Umfang der tatsächlichen Kriminalität verändert hat PKS 2025, S. 6. Viktimisierungssurveys, bei denen Personen darüber befragt werden, ob sie Opfer von Straftaten geworden sind, helfen, das Dunkelfeld abzuschätzen PKS 2024, S. 7.
Begrenzte Aussagekraft liegt darin, dass das Dunkelfeld nicht direkt gemessen, sondern nur indirekt geschätzt werden kann. Solche Schätzungen beruhen auf Annahmen und können von den tatsächlichen Zahlen abweichen. Änderungen in diesen Schätzungen können daher auch durch methodische Anpassungen beeinflusst werden BKA, PKS-Interpretationshinweise.
Automatisch erstellte Analyse auf Basis der Polizeilichen Kriminalstatistik des BKA · Stand: 08.07.2026. Angaben ohne Gewähr, Belege jeweils direkt an der Aussage.
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