Cybercrime Trend 2023
| Schlüssel | 2023 | 2022 | Veränderung absolut | Veränderung in % | AQ 2023 | AQ 2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| *) 517500 | 15.792 | 16.282 | -490 | -3,0 | 39,4 | 36,5 |
Aufgeklärte Fälle
| Aufgeklärte Fälle | 2023 | 2022 | Veränderung absolut | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Aufgeklärte Fälle | 6.218 | 5.946 | 272 | 4,6 |
Tatverdächtige
| Kategorie | 2023 | 2022 | Veränderung absolut | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | 5.801 | 5.252 | 549 | 10,5 |
| deutsche TV | 4.256 | 3.853 | 403 | 10,5 |
| nichtdeutsche TV | 1.545 | 1.399 | 146 | 10,4 |
| darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer | 241 | 188 | 53 | 28,2 |
Die Fallzahlen des Deliktsbereichs Cybercrime belaufen sich im Jahr 2023 auf 134.407 Fälle und nehmen damit nach einem kontinuierlichen Anstieg seit 2016 nun im zweiten Jahr in Folge ab.
Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass diese Fallzahlen bislang ausschließlich Taten umfassen, bei denen mindestens eine tatverdächtige Person im Inland gehandelt hat. Fälle, bei denen zwar Schäden in Deutschland verursacht werden, aber der Handlungsort der oder des Tatverdächtigen im Ausland liegt oder unbekannt ist (sogenannte Auslandstaten), sind hier nicht enthalten.
Darüber hinaus ist zu beachten, dass insbesondere der Bereich Cybercrime oftmals ein großes Dunkelfeld aufweist. In SKiD 2020 zeigte sich, dass im Bereich Cyberkriminalität etwa vier von fünf Straftaten nicht angezeigt wurden.
Da bislang keine aktuellen bundesweiten Ergebnisse zur Veränderung des Dunkelfelds im Bereich Cyberkriminalität vorliegen, bleibt zunächst unklar, ob die Veränderung in den Fallzahlen auf eine tatsächliche Veränderung der Häufigkeit oder auf eine Veränderung im Anzeigeverhalten zurückzuführen sind.