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PKS 2025 · S. 39 / 79

Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025

Schlüssel Rauschgiftdelikte Trend 2025

Rauschgiftdelikte 2025
Delikt Anzahl 2025 Veränderung absolut Veränderung in % Aufgeklärte Fälle 2025 Tatverdächtige 2025 deutsche TV nichtdeutsche TV darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer
Amphetamin und Derivate (inkl. Ecstasy) 35.765 -3.368 -8,6 32.682 30.220 23.394 6.826 1.522
Methamphetamin 11.398 328 3,0 10.619 9.493 7.319 2.174 466
Cannabis und Zubereitungen 42.909 -58.436 -57,7 35.144 34.027 19.177 14.850 5.123

* Inhaltliche Schlüsseländerung wegen der Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis und dessen Zubereitungen ab dem 01.04.2024. Die Vergleichbarkeit 2025/2024 ist nicht gegeben.

Das Berichtsjahr 2025 war im Vergleich zu 2024 das erste vollständige Kalenderjahr, in dem Verstöße im Zusammenhang mit Cannabis nicht mehr nach dem BtMG, sondern unter den neuen Bestimmungen des Konsumentencannabisgesetz (KCanG) erfasst wurden. Damit ist grundsätzlich zu berücksichtigen, dass keine direkte Vergleichbarkeit der Daten des Berichtjahres 2025 mit den Vorjahresdaten gegeben ist.

Die Zahl der im Berichtsjahr 2025 erfassten Rauschgiftdelikte in der PKS sank im Vergleich zum Vorjahr durch die unterjährige Teillegalisierung von Cannabis im Jahr 2024 insgesamt um mehr als ein Viertel auf 164.991 Fälle (2024: 228.104). Dementsprechend ging auch die Anzahl der registrierten Delikte von Cannabis und seinen Zubereitungen um 57,7 Prozent zurück. Erwartungsgemäß stieg die Anzahl der im Berichtsjahr erfassten Straftaten nach dem KCanG (+147,9 Prozent) und dem MedCanG (+109,8 Prozent).

Bei LSD war nach einem starken Anstieg im Vorjahr (+32,6 Prozent) ein deutlicher Rückgang auf 661 Fälle zu verzeichnen (-38,4 Prozent). Bei den Neuen psychoaktiven Stoffen (NPS) war indes erneut ein deutlicher Anstieg auf 5.338 Fälle festzustellen, der mit +25,5 Prozent allerdings geringer ausfiel als im Vorjahr (2024: +41,6 Prozent). Bei den Delikten mit Kokain einschließlich Crack (+1,9 Prozent) und Methamphetamin (+3,0 Prozent) stellte die Polizei einen eher moderaten Anstieg fest. Die Deliktszahlen für Heroin sanken dagegen erneut deutlich um -16,7 Prozent (2024: -14,8 Prozent).

Ein Grund für die erneute, wenn auch geringfügige Zunahme der Deliktszahlen für Kokain und Crack dürfte in der hohen Verfügbarkeit von Kokain in Deutschland und Europa zu sehen sein, die durch große Kokainanbauflächen und Produktionsmengen in Südamerika sowie die täterseitig sehr flexible Anpassung von Schmuggelwegen und -methoden begünstigt wird. Ein Indiz für die oben genannte Hochverfügbarkeit von Kokain liegt unter anderem im

Quelle: PKS Bundeskriminalamt, 2025, V1.0Zu dieser Seite fragenOriginal beim BKA