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PKS 2024 · S. 57 / 68

8.4 Vollstreckungsbeamtinnen und -beamte sowie Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte (PVB) als Opfer

Opfer insgesamt

Straftaten insgesamt Anzahl Vollstreckungsbeamte *)/Rettungsdienst-/Feuerwehrkräfte männlich weiblich darunter: Vollstreckungsbeamte* darunter: PVB
insgesamt mit Opfererfassung vollendet 1.246.967 121.464 92.490 28.974 117.548 109.545
versucht 80.450 2.544 1.971 573 2.255 1.951
insgesamt 1.327.417 124.008 94.461 29.547 119.803 111.496

Einzelne Straftaten

Straftat vollendet versucht insgesamt
Mord 285 692 977
Totschlag 371 1.459 1.830
Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer 39.678 9.902 49.580
gefährliche und schwere Körperverletzung 165.827 28.263 194.090
vorsätzliche einfache Körperverletzung 439.610 30.883 470.493
Bedrohung 236.546 - -
Widerstand 59.685 - -
tätlicher Angriff 42.902 - -

Im Vergleich zum Vorjahr wurden bei der Gruppe der PVB insgesamt 111.496 Opfer registriert. Dies bedeutet einen Anstieg um 5.200 Opfer oder 4,9 Prozent gegenüber 2023 (106.296). 109.545 PVB wurden Opfer vollendeter Taten. Dies ist ein Anstieg um 5.365 Opfer oder 5,1 Prozent gegenüber 2023 (104.180).

Für das Berichtjahr 2024 wurden 111.496 PVB als Opfer registriert. Gut drei Viertel (85.080; 76,3 Prozent) der Opfer sind männlich, knapp ein Viertel (26.416; 23,7 Prozent) ist weiblich. Bei rund einem Prozent der registrierten Opfer PVB (1.119) war der Verletzungsgrad unbekannt, 81,4 Prozent (90.733) wurden nicht verletzt, 17,5 Prozent (19.542) wurden leicht verletzt.

Quelle: PKS Bundeskriminalamt, 2024, V1.0Zu dieser Seite fragenOriginal beim BKA