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PKS 2024 · S. 54 / 68

8 Opfer

8.1 Überblick Opfer

8.1– T01 Straftaten insgesamt mit Opfererfassung

Opferstatistik 2024
Jahr Straftaten Anzahl Opfer insgesamt Veränderung absolut Veränderung in % Anzahl Opfer männlich Anzahl Opfer weiblich
2024 vollendet 1.246.967 80.988 6,9 724.120 522.847
2023 vollendet 1.165.979 687.194 478.785
2024 versucht 80.450 -2.900 -3,5 52.761 27.689
2023 versucht 83.350 54.208 29.142
2024 insgesamt 1.327.417 78.088 6,3 776.881 550.536
2023 insgesamt 1.249.329 741.402 507.927

8.1 – T02 Straftaten insgesamt mit Opfererfassung

Opferstatistik nach Altersgruppen 2024
Jahr Kategorie < 14 14 < 18 18 < 21 ab 21
2024 vollendet 100.660 107.755 83.609 954.943
2023 vollendet 92.979 99.303 79.787 893.910
2024 versucht 5.792 6.869 5.115 62.674
2023 versucht 6.113 7.051 5.348 64.838
2024 insgesamt 106.452 114.624 88.724 1.017.617
2023 insgesamt 99.092 106.354 85.135 958.748

8.1– T03 Straftaten insgesamt mit Opfererfassung

Opferstatistik nach Nationalität 2024
Jahr Opferkategorie Deutsche Opfer Nichtdeutsche Opfer Nichtdeutsche Opfer mit Aufenthaltsanlass „Zuwanderer“
2024 vollendet 927.637 319.330 65.747
2023 vollendet 878.040 287.939 62.167
2024 versucht 57.569 22.881 4.304
2023 versucht 61.194 22.156 4.419
2024 insgesamt 985.206 342.211 70.051
2023 insgesamt 939.234 310.095 66.586

Im Berichtsjahr 2024 wurden im Zusammenhang mit Straftaten, bei denen eine Opfererfassung vorgesehen ist, insgesamt 1.327.417 Opfer erfasst, davon 985.206 deutsche und 342.211 nichtdeutsche Opfer. Unter den Opfern mit ausländischer Staatsangehörigkeit waren 70.051 Zuwanderinnen und Zuwanderer. Ab Berichtsjahr 2024 werden auch zu den Delikten Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches und von Persönlichkeitsrechten durch Bildaufnahmen sowie Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung – jeweils auf sexueller Grundlage – Daten zu Opfern erfasst. Der Anteil der zu diesen Delikten erfassten Opfer nimmt einen Anteil von 3,4 Prozent an allen in der PKS erfassten Opfer ein (45.227 Opfer insgesamt, davon 17.026 männlich und 28.201 weiblich). Somit sind die Daten zu den Opfern insgesamt nicht mit denen der Vorjahre vergleichbar.

Quelle: PKS Bundeskriminalamt, 2024, V1.0Zu dieser Seite fragenOriginal beim BKA