Jugendkriminalität · Datenbasis PKS (BKA)
Werden Jugendliche immer gewalttätiger?
Gewalt bei Jugendlichen hat in den letzten Jahren zugenommen. Besonders psychische Belastungen und Nutzung von Social Media könnten dazu beitragen. Vergleichszahlen zeigen einen Anstieg bei Straftaten.
Die Kriminalität unter Jugendlichen, insbesondere die Gewaltdelikte, haben im Jahr 2025 zugenommen. Insbesondere sind psychische Belastungen und eine zunehmende Akzeptanz normabweichenden Verhaltens als Faktoren identifiziert worden, die das Risiko für delinquentes Verhalten erhöhen können PKS 2025, S. 19.
Zahlen: Zum Beispiel ist die Zahl der tatverdächtigen Jugendlichen im Bereich Gewaltkriminalität auf 29.070 gesunken, nachdem sie im Vorjahr gestiegen war. Dennoch liegt die Zahl merklich über dem Niveau von 2019 mit 23.619 tatverdächtigen Jugendlichen PKS 2025, S. 18.
Einordnung: Auch wenn die absolute Zahl der jugendlichen Tatverdächtigen in einigen Bereichen gesunken ist, bleibt der langfristige Trend steigend. Die bisherigen Anstiege könnten auf eine Kombination von Faktoren zurückgehen, darunter psychische Belastungen und exzessive Nutzung von Social Media; vgl. PKS 2024, S. 17](/pdfs/pks_2024.pdf#page=17).
Limitationen: Die PKS erfasst nur jene Straftaten, die polizeilich bekannt geworden sind (Hellfeld). Es könnten also auch Veränderungen im Anzeigeverhalten oder in der polizeilichen Kontrollintensität eine Rolle spielen. Zudem bilden die Zahlen Tatverdächtige und nicht Verurteilte ab, und psychische sowie soziale Faktoren können nicht vollständig isoliert betrachtet werden Destatis, Bevölkerungsstand 31.12.2025.
Automatisch erstellte Analyse auf Basis der Polizeilichen Kriminalstatistik des BKA · Stand: 08.07.2026. Angaben ohne Gewähr, Belege jeweils direkt an der Aussage.
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