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PKS 2025 · S. 19 / 79

Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025

Jedoch uneinheitlich (Mestre-Bach et al., 2023; Ferguson & Hartley, 2020; Borrego-Ruiz & Borrego, 2025; Prescott et al., 2018).

Eine aktuelle Studie zu Jugendkriminalität liefert zudem Hinweise auf eine Zunahme der Impulsivität als weiterem Risikofaktor für Kinder- und Jugenddelin-dquenz. Das heißt: Ein wachsender Anteil an Jugendlichen berichtet bspw. davon, leicht die Beherrschung zu verlieren. Auch von einer zunehmenden Akzeptanz normabweichenden Verhaltens wird hier berichtet (Kroneberg et al., 2025).

Zum langfristigen Anstieg der aufgeführten Sexualstraftaten dürften die Gesetzesänderung zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung im Jahr 2016, die Me Too-Bewegung und die mediale Berichterstattung beigetragen haben. Damit könnte auch der aktuelle Anstieg der Sexualdelikte auch auf eine Verschiebung vom Dunkel- ins Hellfeld zurückzuführen sein. Dafür spricht auch, dass der Anteil der Fälle steigt, deren Tatzeit im Jahr 2024 oder davor lag (46,1 Prozent der 2025 erfassten Fälle), sie also möglicherweise erst später angezeigt wurden.

Für die genannten Sexualdelikte gilt, dass sich in rund drei Viertel der Fälle Opfer und tatverdächtige Person vorher zumindest kannten und die Taten vorwiegend im privaten Wohnbereich verübt wurden.

Quelle: PKS Bundeskriminalamt, 2025, V1.0Zu dieser Seite fragenOriginal beim BKA