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PKS 2025 · S. 29 / 79

Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025

Diebstahlskriminalität Trend 2025

Delikt Anzahl 2025 Veränderung absolut Veränderung in % Aufgeklärte Fälle 2025 Tatverdächtige 2025 deutsche TV 2025 nichtdeutsche TV 2025 Zuwanderer 2025
435*00 Wohnungseinbruchdiebstahl 82.920 4.484 5,7 11.672 9.786 5.119 4.667 1.193
*50*00 Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen 237.198 -19.314 -7,5 25.108 14.628 7.406 7.222 2.236
*90*00 Taschendiebstahl 95.184 -12.536 -11,6 6.602 5.025 1.122 3.903 1.712

Die Diebstahlsdelikte insgesamt gehen im Vergleich zum Vorjahr zurück (-6,5 Prozent, -126.892 Fälle), lediglich bei Wohnungseinbruchsdiebstahl ist eine Zunahme zu verzeichnen (+5,7 Prozent, +4.484 Fälle). Zu beachten ist, dass es im Bereich des Wohnungseinbruchsdiebstahls ein nennenswertes Dunkelfeld gibt – laut des bundesweiten Viktimisierungssurveys SKiD 2024 wurden nur etwa 57 Prozent der Wohnungseinbruchsdiebstähle der Polizei bekannt, wobei dieser Anteil bei vollendeten Delikten (87 Prozent) erheblich höher war, als bei Versuchen (48 Prozent).

Rückgänge von mehr als 5 Prozent sind bei Diebstahl von Kraftwagen, Diebstahl von Fahrrädern, Diebstahl in/aus Dienst-, Büro-, Lagerräumen, Ladendiebstahl, Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen sowie bei Taschendiebstahl zu verzeichnen. Es ist davon auszugehen, dass auch im Bereich dieser Delikte ein großer Teil der Fälle der Polizei nicht zur Kenntnis gelangt und daher auch nicht in der PKS erfasst werden kann.

Mögliche Gründe für die Gesamtrückgänge sind die Optimierung der Sicherung des Eigentums durch technische Maßnahmen, eine höhere Sensibilisierung der Bevölkerung für Diebstahlprävention sowie polizeiliche Präventionsarbeit und -programme. Beim Fahrraddiebstahl könnte die Nutzung von GPS-Trackern und bei Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen eine verbesserte Fahrzeugtechnik und modernere Sicherungssysteme im Bereich des Diebstahlschutzes eine Rolle spielen. Der Anstieg der durchschnittlichen Schadensumme je Fall bei Fahrraddiebstahl ist auf rund 1.454 Euro angestiegen (2024: rd. 1.373 Euro), was auf den Diebstahl höherwertiger Fahrräder schließen lässt.

Wie auch im Vorjahr erfolgte bei 0,8 Prozent aller registrierten Diebstahlsdelikte die Erfassung eines Phänomens. Bei einfachem Diebstahl dominiert das Phänomen Trickdiebstahl mit 9.444 Fällen (0,9 Prozent; 2024: 0,9 Prozent, 10.897 Fälle).

Quelle: PKS Bundeskriminalamt, 2025, V1.0Zu dieser Seite fragenOriginal beim BKA