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PKS 2024 · S. 23 / 68

4.4 – T05

Schlüssel Straftaten gegen die persönliche Freiheit

Trend

Jahr Anzahl Veränderung absolut Veränderung in % Aufgeklärte Fälle Tatverdächtige deutsche TV nichtdeutsche TV darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer
2024 299.082 15.111 5,3 261.335 233.302 161.115 72.187 16.817
2023 283.971 249.528 222.055 155.246 66.809 16.017

Detailierte Straftaten

Delikt Anzahl 2024 Anzahl 2023 Veränderung Aufgeklärte Fälle 2024 Tatverdächtige 2024 deutsche TV 2024 nichtdeutsche TV 2024 darunter Zuwanderinnen/Zuwanderer
232200 Nötigung 68.747 68.185 562 54.550 55.707 42.839 12.868 2.352
232300 Bedrohung 197.921 185.029 12.892 177.224 159.181 105.074 54.107 13.588
232400 Nachstellung (Stalking) 24.743 23.156 1.587 22.733 20.274 15.417 4.857 938

Die Fallzahl bei Straftaten gegen die persönliche Freiheit ist im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 Prozent (+15.111 Fälle) gestiegen. Die für diese Entwicklung zentralen Deliktsbereiche sind Bedrohung (+7,0 Prozent) sowie Nachstellung (+6,9 Prozent). Die mediale Sensibilisierung der Bevölkerung könnte zu einer höheren Anzeigenbereitschaft geführt haben. Als ein weiterer Faktor sind gesellschaftliche Spannungen zu nennen, die zu einer Zunahme von Bedrohungen geführt haben können. Der Anteil, der mit dem Tatmittel Internet begangenen Fälle der Bedrohung, lag bei 7,8 Prozent (2023: 7,2 Prozent), bei Stalking bei 16,4 Prozent (2023: 16,3 Prozent).

Quelle: PKS Bundeskriminalamt, 2024, V1.0Zu dieser Seite fragenOriginal beim BKA