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PKS 2023 · S. 35 / 56

Langfristige Entwicklung in ausgewählten Kriminalitätsbereichen

Gewaltkriminalität und Körperverletzung

Die „Gewaltkriminalität“ ist 2023 im Vergleich zu 2009 um 2,7 Prozent (+5.653 Fälle) auf 214.099 Fälle gestiegen. Damit erreicht sie im aktuellen Berichtsjahr im Betrachtungszeitraum einen neuen Höchststand.

Die in der Gewaltkriminalität enthaltene „gefährliche und schwere Körperverletzung“ ist 2023 im Vergleich zu 2009 um 3,5 Prozent (+5.240 Fälle) auf 154.541 Fälle gestiegen und bedeutet auch hier die höchste Fallzahl im Betrachtungszeitraum.

Bei „vorsätzlicher einfacher Körperverletzung“, die nicht unter die Gewaltkriminalität im Sinne der PKS fällt, ist die Fallzahl im Vergleich zu 2009 um 16,1 Prozent (+59.448 Fälle) auf 429.157 Fälle angestiegen und liegt damit um 5,7 Prozent über dem bisherigen Höchststand im Betrachtungszeitraum (2016: 406.038 Fälle).

Schlüssel 222000: Gefährliche und schwere Körperverletzung, Verstümmelung weiblicher Genitalien §§ 224, 226, 226a, 231 StGB

Entwicklung der Gewaltkriminalität und Körperverletzung (2009-2023)
Jahr Gewaltkriminalität vorsätzliche einfache Körperverletzung gefährliche und schwere Körperverletzung
2009 208.446 369.709 149.301
2010 209.313 376.530 150.069
2011 205.952 373.246 148.137
2012 204.203 372.921 147.537
2013 201.143 372.162 144.514
2014 197.743 370.833 142.606
2015 196.422 372.516 141.612
2016 201.932 406.038 149.301
2017 205.161 398.783 151.033
2018 211.099 394.023 153.198
2019 210.559 398.099 154.147
2020 212.325 405.964 152.037
2021 210.845 419.239 152.097
2022 208.446 420.395 149.301
2023 214.099 429.157 154.541
Quelle: PKS Bundeskriminalamt, 2023, V1.0Zu dieser Seite fragenOriginal beim BKA