Nichtdeutsche Tatverdächtige
Für die nichtdeutschen Tatverdächtigen wird keine Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) berechnet, da die Bevölkerungsstatistik bestimmte Ausländergruppen, die in der PKS als nichtdeutsche Tatverdächtige gezählt werden, wie beispielsweise Personen ohne Aufenthaltserlaubnis, Touristinnen und Touristen, Durchreisende, Besucherinnen und Besucher, Grenzpendlerinnen und Grenzpendler sowie Stationierungsstreitkräfte, nicht enthält.
Tatverdächtige Kinder
Nach einem deutlichen Rückgang der tatverdächtigen Kinder im ersten „Corona-Jahr“ 2020 um -14,0 Prozent folgten bereits im Berichtsjahr 2021 und 2022 wieder Zunahmen:
- 2021: +9,7 Prozent
- 2022: +35,5 Prozent
Mit dem erneuten Anstieg im aktuellen Berichtsjahr auf 104.233 tatverdächtige Kinder (+12,0 Prozent) wird das Niveau von 2019 deutlich überschritten:
| Jahr | Tatverdächtige | Änderung |
|---|---|---|
| 2019 | 72.890 | - |
| 2021 | +9,7% | 80.117 |
| 2022 | +35,5% | > |
| 2023 | 104.233 | +12,0% |
Jugendliche und Erwachsene
Die Anzahl der als tatverdächtig registrierten Jugendlichen liegt ebenfalls im aktuellen Berichtsjahr um 17,0 Prozent über der Anzahl im Berichtsjahr 2019 (177.082 Tatverdächtige). Geringer fällt der Anstieg 2019/2023 bei den tatverdächtigen Erwachsenen (ab 21 Jahre) aus (+10,8 Prozent; 2019: 1.591.465 Tatverdächtige). Allein die Anzahl der tatverdächtigen Heranwachsenden ist im Vergleichszeitraum gesunken (-3,6 Prozent; 2019: 177.774 Tatverdächtige).